Wirtschaft
Meteo Schweiz steht vor einem Umbruch
Aktualisiert am 24.07.2011 20 Kommentare
Artikel zum Thema
- Ökonom sieht Schweizer Wirtschaft vor dem Einbruch
- Stellenabbau rettet Zahlen von Roche
- Cisco streicht 6500 Stellen
Stichworte
Korrektur-Hinweis
Melden Sie uns sachliche oder formale Fehler.
Der Wetterdienst des Bundes, Meteo Schweiz, muss bis Anfang 2014 3 bis 5 Millionen Franken im Jahr sparen. Unter anderem sollen rund 20 Stellen abgebaut werden, wie Direktionsmitglied Thomas Frei sagte. Er bestätigte einen Bericht der «NZZ am Sonntag».
Der Abbau solle «im Grundsatz über natürliche Fluktuation» erfolgen, erklärte Frei. Zu allfälligen Entlassung konnte er keine Stellung nehmen. Dafür sei es noch zu früh. Von den Stellenstreichungen seien keine bestimmten Unternehmensbereiche betroffen.
Sparen durch Umzug
Ebenfalls sparen könnte Meteo Schweiz mit einem Umzug vom Zürichberg nach Opfikon ZH, einer Gemeinde im Grossraum Zürich. Die Verlegung des Hauptsitzes befinde sich «in ernsthafter Prüfung», sagte Frei. In Opfikon wären die Mietkosten rund 10 bis 20 Prozent günstiger. Der Jahresaufwand von Meteo Schweiz bewegte sich in den letzten fünf Jahren zwischen 80 und 90 Millionen Franken.
Ebenfalls bis 2014 soll Meteo Schweiz aus der Bundesverwaltung ausgegliedert und in eine öffentlich-rechtliche Anstalt umgewandelt werden. Eine entsprechende Gesetzesänderung schickte das Eidg. Departement des Innern (EDI) Ende letzten Monats in die Vernehmlassung.
Die Stellenstreichung habe mit der Ausgliederung unmittelbar nichts zu tun, hielt Frei dazu fest. Die Einsparungen seien sowieso nötig. (mrs/sda)
Erstellt: 24.07.2011, 13:06 Uhr
Kommentar schreiben
Verbleibende Anzahl Zeichen:
20 Kommentare
Weshalb spart der Staat eigentlich immer zuerst in Bereichen, die der Bevölkerung einen konkreten Nutzen bringen statt in jenen Teilen der Verwaltung die sich primär mit sich selbst beschäftigen?
Dasselbe Muster konnten wir kürzlich schon bei der Stadt Zürich beobachten.
Antworten
Wirtschaft
- 20:38Novartis-Präsident Vasella kritisiert die Einwanderungspolitik
- 16:29Swisscom-Chef: «Den Meisten sind Roaming-Gebühren egal»
- 13:17So günstig zum Eigenheim wie nie
- 22:09Bund prüft Abschottung des Schweizer Kapitalmarkts
- 12:15Das sind die demokratischsten Firmen der Schweiz
- 10:16UBS verliert bis zu 30 Millionen Dollar bei Facebook-Börsengang
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!

Bitte warten


