Wirtschaft

Mitarbeiter einer Schweizer Firma streiken gegen Bezahlung in Euro

Aktualisiert am 24.08.2011

Die Schweizer Uhrenfirma Sycrilor will ihre Mitarbeiter – vorwiegend Grenzgänger aus Frankreich – mit Euro entlöhnen. Wegen des starken Frankens müssten die Angestellten eine Einbusse von bis zu 30 Prozent hinnehmen.

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Mit einem Warnstreik haben Beschäftigte des Schweizer Uhren- und Luxusgüterherstellers Sycrilor gegen ihre Bezahlung in Euro protestiert. 80 Mitarbeiter von Sycrilor in Noirmont nahe an der Grenze zu Frankreich – die meisten von ihnen Grenzgänger – legten gestern Dienstag für eine Stunde ihre Arbeit nieder. Sie waren Ende Juli informiert worden, dass sie künftig ihre Löhne auf Basis eines festen Eurokurses ausbezahlt bekommen – wegen des zurzeit starken Schweizer Frankens entspricht dies laut der Gewerkschaft Unia einer Lohnsenkung von bis zu 30 Prozent.

Sycrilor-Geschäftsführer Marc Epstein erklärte sich zu Verhandlungen mit der Gewerkschaft bereit. Sein Unternehmen, spezialisiert auf die Behandlung von Metallen für Präzisionsteile, leidet laut Bericht wie andere exportorientierte Unternehmen auch unter der Stärke des Frankens. Durch den gestiegenen Kurs sind die Produkte auf dem Weltmarkt weniger wettbewerbsfähig. (miw/AFP)

Erstellt: 24.08.2011, 09:09 Uhr

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