Porsche fängt sich

Aktualisiert am 17.03.2010

Nachdem der deutsche Sportwagenbauer im letzten Jahr ein Viertel weniger Autos verkaufte, stoppt er nun die Talfahrt – dank Wachstumsmärkten ausserhalb der USA und Europas.

Asien als Wachstumsmarkt: Automesse in Peking im August 2009.

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Bild: Keystone

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Der Sportwagenbauer Porsche ( 40.005 1.01%) hat seinen Absatzrückgang weitgehend gestoppt. Der Verkauf ging in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2009/2010 nur leicht um 1,7 Prozent auf 33'670 Fahrzeuge zurück. Im gesamten Geschäftsjahr 2008/2009 war der Absatz noch um fast 24 Prozent eingebrochen.

Im Kerngeschäft des Sportwagenverkaufs erzielte Porsche ein operatives Ergebnis von 329 Millionen Euro, wie der Anbieter am Mittwoch in Stuttgart mitteilte. Der Umsatz stieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 3,7 Prozent auf 3,16 Milliarden Euro.

Cayenne bleibt Leader

Die neue Limousine Panamera legte einen guten Start hin mit 8'326 abgesetzten Einheiten. Die meistverkaufte Baureihe blieb trotz eines Rückgangs um 20 Prozent der Geländewagen Cayenne. Der Absatz des Kernmodells 911 brach um 45 Prozent auf 7'493 Einheiten ein. Die Boxster-Baureihe wuchs dagegen um 11,3 Prozent auf 4'397 Einheiten.

In Nordamerika verlor Porsche fast 16 Prozent Absatz, in Europa rund 6 Prozent. Im Rest der Welt konnte Porsche dagegen um 20 Prozent wachsen. Für das gesamte Geschäftsjahr 2009/10 geht Porsche weiterhin davon aus, einen Absatz über dem Vorjahreswert von 75'238 Fahrzeugen zu erreichen. (oku/ddp)

Erstellt: 17.03.2010, 11:17 Uhr

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