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Roche-Aktionäre können sich freuen
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Gemäss Informationen der «SonntagsZeitung» hat der Basler Pharmakonzern mit dem Schweinegrippe-Mittel statt der prognostizierten 2,7 Milliarden Franken über drei Milliarden eingenommen. Roche (ROG 152.4 0.26%) wird dies am 3. Februar an ihrer Bilanzmedienkonferenz bekannt geben.
Gegenüber der «SonntagsZeitung» lässt Konzernchef Severin Schwan die drei Milliarden Franken im Raum stehen, ohne sie zu bestreiten. Das bisher beste Tamiflu-Jahr war 2006 mit Einnahmen von 2,6 Milliarden Franken.
Roche wird an der Medienkonferenz überdies erklären, dass die Dividende und die Ausschüttungsquote abermals erhöht werden. Den Roche-Erben, die zehn Prozent des Kapitals halten, winken 500 Millionen Franken.
Bei Roche verteilt sich der Geldsegen auf die neun Mitglieder der stimmrechtsverbundenen Aktionärsgruppe. Für André Hoffmann (Vizepräsident des Verwaltungsrats), Andreas Oeri, Vera Michalski-Hoffmann, Maja Hoffmann, Sabine Duschmalé-Oeri, Catherine Oeri, Maja Oeri, Jörg Duschmalé und Lukas Duschmalé ergibt sich rechnerisch ein Anteil von je 55 Millionen Franken. Freuen kann sich auch FCB-Präsidentin Gigi Oeri, die mit Roche-Verwaltungsrat Andreas Oeri verheiratet ist.
Aktienkurs unter SMI
Auf die Dividende angesprochen, pflegt CEO Severin Schwan zu sagen: «Wir haben Anfang 2008 erklärt, dass wir die Ausschüttungsquote über die nächsten drei Jahre kontinuierlich steigern werden. Daran halten wir fest.» Aus rechtlichen Gründen darf Roche noch nicht offenlegen, ob die Dividende beziehungsweise die Ausschüttungsquote erhöht wird.
Der boomende Geschäftsverlauf lässt eine Erhöhung der Dividende zu. Roche wird einen Abschluss vorlegen, der manchen Anleger angenehm überraschen wird.
Der überdurchschnittliche Geschäftsverlauf hat sich indes nicht im Kurs niedergeschlagen, der 2009 mit einer Performance von acht Prozent schlechter abschnitt als der Swiss-Market-Index. (bru)
Erstellt: 10.01.2010, 09:59 Uhr
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