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SBB-Tickets für AKW-Gegner – möglich, aber teurer

Die SBB wälzt Pläne für Öko-Tickets. Wer künftig umweltfreundlicher Zugfahren will, muss allerdings tiefer ins Portemonnaie greifen. Mehr...

Von Dominik Balmer.

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49 Kommentare

stefan schneider

24.07.2012, 20:35 Uhr
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öko-tickets? wer hat eigene wasserkraftwerke verhöckert? ich meinte das war die sbb. ich könnte mich allerdings auch täuschen. abgesehen davon sind wasserspeicherkraftwerke keineswegs ökologisch, da sie mit atomenergie wieder vollgepumpt werden. Antworten


Margot Helmers

24.07.2012, 01:47 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Die Ökotickets sollen teurer werden um den Ausstieg zu finanzieren. Müssen dann die Käufer der normalen Tickets ein Atommüllpäckchen mitnehmen, als Ausgleich zur Kostenwahrheit? Antworten


bruno-walther rudolph

24.07.2012, 00:12 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

öko-ticket ja aber kontrolierbar
ich möchte nicht, dass dieses geld für bonis und spitzenlöhne und schon gar nicht im ablasshandel versandet
:
> die SBB sollen für diese zusätzlichen einnahmen auf ihren vielen bahnhof-, depot-, peron-, usw- dächern solarzellen installieren
Antworten


Benjamin Meier

23.07.2012, 23:57 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Wetten, der Atomausstieg wird wieder gekippt??? Die Hysterie von Fukushima ist langsam verflogen, die Leute werden wieder rational. Antworten


Adolf Stoll

23.07.2012, 22:26 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ich finde den Ansatz des ökologischen Primärenergie-Einsatzes für richtig. ABER: die Folgekosten der Atomenergie bleiben mal wieder unberücksichtigt. Wer zahlt die noch jahrzehnte ungeklärte Endlagerung, wer garantiert für die Entsorgung in Russland. Das sind doch alles staatlich subventionierte Kosten. Sollen das doch die AKWStromBahnkunden bezahlen. Dann fahren wir Ökokunden garantiert billiger. Antworten


Hans Huber

23.07.2012, 20:56 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Also ich hab das kürzlich getestet. Habe für einen monat alternativstrom bezogen, konnte aber an der steckdose keinen unterschied feststellen! Es kam genau gleich viel strom raus. Nur die rechnung war komischerweise höher. Kann mir das jemand erklären? Oder wird mir der teurere strom einfach erst später geliefert. Bin schon gegen den atomstrom, aber nicht für solche lügen... Antworten


Maria Baumann

23.07.2012, 17:24 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Wenn die Bahn in der Zukunft noch ein Beförderungsmittel für junge Familien und sozial Schwächere sein möchte, dann sollte die SBB sehr schnell wieder auf hohe Atomstromanteile umsteigen. Nur so bleibt nämlich Bahnfahren in der Zukunft noch einigermassen bezahlbar. Ansonsten wird Strom zum Luxusgut für Besserverdienende: Ob daheim oder für Bahn. Eindrücklich: explodierende Kosten D-Energiewende! Antworten


Sandro Guthaus

23.07.2012, 16:39 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Wie bitte? Unter Ökostrom verstehe ich primär den Verzicht auf nachgewiesen umweltschädliche Produktionsarten wie Gas- und Kohlekraftwerke. Und das Kohlekraftwerke deutlich mehr Radioaktivität in die Umgebung abgeben als Atomkraftwerke, interessiert auch niemanden? Antworten


Sandro Guthaus

24.07.2012, 10:07 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Hr. Rudolph: lesen Sie die Aussage nochmals, und suchen Sie im Internet nach "coal plant radioactivity". Weder frech noch unwahr, sondern einfach die Tatsache, dass Kohlekraftwerke noch umweltschädlicher sind als AKWs --> Quintessenz: wenn wir keine AKWs wollen, sollten wir dringend anfangen, Strom zu sparen... Bezüglich SBB: Strom aus dem Ausland <--> AKW-Strom, oder nicht?


bruno-walther rudolph

24.07.2012, 00:29 Uhr
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@ sandro guthaus
Und das Kohlekraftwerke deutlich mehr Radioaktivität in die Umgebung abgeben als
atomkraftwerke, interessiert auch niemanden?
:
> dies ist eine freche und unwahre behauptung von den AKW-befürwortern
:
übrigens der meiste strom der SBB kommt aus SBB-eigenen wasserkraftwerken
zudem betreibt die SBB auch stromhandel mit dem ausland


Sacha Meier

23.07.2012, 23:37 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@Sandro Guthaus Beim Atomausstieg geht es um nur um Psychologie und Glauben - aber nicht um Fakten. Wer glaubt, dass Atomkraftwerke umweltschädlich seien, für den bietet die Industrie teureren atomfreien Strom an. Selbst Erdgas Zürich wirbt mit einem grünen Blatt für ihr Produkt. So glaubt der Durchschnitts-Konsument, Erdgas sei besonders umweltfreundlich. Das ist halt die Logik des Marktes.


Carlo Müller

23.07.2012, 20:07 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Guthaus: Gaskraftwerke sind neben den erneuerbaren Energien so ziemlich die umweltfreundlichsten Kraftwerke.
Was Kohle angeht, haben Sie recht, aber immer noch lieber ein Kohlekraftwerk, das in beschränktem Mass Radioaktivität abgibt, als das Risiko der jahrhundertelangen Verseuchung riesiger Gebiete wie bei Atomkraftwerken.


Tina Kuster

23.07.2012, 16:29 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

"Sie haben dann die Gewissheit, ohne Strom aus AKWs unterwegs zu sein." Naja, so stimmt das nicht ganz. Wie sollte es auch gehen? Der AKW Strom und der restliche Strom kommen ja über die selbe Leitung in die Züge. Sonst müsste es ja getrennte Züge geben für mit und für ohne Ökoticket. Mit dem Ökoticket unterstütz man lediglich die SBB fininaiell, damit sie in erneuerbare Energie investieren. Antworten


Peter Baumann

23.07.2012, 15:49 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Ganz einfach. Die SBB fahren nunr noch ohne AKW-Strom, d.h nur noch etwa die Hälfte aller Züge werden unterwegs sein.Im Pendlerverkehr gibts dann nur noch überfüllte Züge wie in Indien. Prolem gelöst oder? Die grün denkenden Leute möchten halt keine AKW, viel Naturschutz (über Verhinderung von Wasserkraftasubau, Windrädern usw. liest man in der Presse), aber noch mehr ÖV mit Strom. Wie geht das ? Antworten


Urs Jordi

23.07.2012, 15:45 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Die SBB ist seit Meyer neoliberal geführt und Miss Leuthard hilft kräftig mit den Umweltschutz zu verwässern. Der Departementswechsel vor 2 Jahren in bürgerliche Hand war lange geplant, um die Ökologie zu schwächen und das Profitdenken zu stärken. Die SBB-Preise wurden in den letzten 2 Jahre stark erhöht und nun will man mit höheren SBB-Preise für verantwortungsvolle Leute locken. Eine Schande. Antworten


hans zumstein

23.07.2012, 14:45 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Die Anti-AKW Hysterie wird von Tag zu Tag grotesker! Antworten


Chris Meier

23.07.2012, 14:28 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Ein sehr durchdachter Vorschlag. Man wird/würde sehen, was (und ob überhaupt) den Anti-Kernenergie-Hysterikern der Ausstieg wert ist. Wetten, dass nicht einmal 10% der Wähler der Grünen und anderen energiepolitisch Dauerempörten den Zuschlag bezahlen (würden)... Und wetten, dass ein vergünstigtes Pro-Kernenergie-Ticket der Renner wäre - auch bei genannten Gruppierungen... Antworten


ivo seiler

24.07.2012, 08:51 Uhr
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@von Rohr wieso sollte ein "Grüner" nicht auch Energie verbrauchen?Autofahren?Zug fahren? Sie scheinen mir ein seltsames Bild eines modernen Menschen zu haben. Seltsam! Wahrscheinlich der pure Neid, weil ich's geschafft habe? Als Grüner!


Andreas Rudolf von Rohr

24.07.2012, 00:04 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Seiler, sie sollten gar nicht Autofahren als Grüner. Energie verbrauchen Sie damit trotzdem viel mehr als wenn Sie mit dem Velo, dem Trotti oder zu Fuss gehen würden.


ivo seiler

23.07.2012, 16:05 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Da haben wir es ja schon wieder. Wer sagt denn, dass Kohlekraftwerke eine gute, durchdachte Alternative sind? Aber es gibt tatsächlich auch gute alternative Lösungen. Oder wie kommt es, dass mein Haus in dem ich wohne die Energie selber produziert? Sämtliche, inklusive der meines Autos (Normalerweise). Es ginge wenn man wollte, aber die Bürgerlichen wollen ja nicht wirklich, nur so tun wie wenn.


Chris Meier

23.07.2012, 15:20 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Aha. Bürgerliches Denken ist falsches Denken. Drei Viertel der Wähler denken also falsch. Eine sehr demokratieorientierte Ansicht. Wenn die Alternative Kohlekraftwerke (und andere CO2-Schleudern) zur Kernenergie wäre, dann würden in der Tat zahlreiche Kunden wohl gerne einen Kernenergiezuschlag bezahlen. Und ob die Verweigerer (=Kohlekraftwerkförderer) Grüne wären, wie Sie behaupten? Kaum.


ivo seiler

23.07.2012, 14:43 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Falsches Denken. Aber das ist eben bürgerliches Denken, da kann man nichts dafür. Heilbar wäre es allerdings. Ich wette, wenn das Ticket mit nur Atomstrom drinn teurer würde, wären die Leute plötzlich alle "Grün"? Ihre Logik möchte ich mal verstehen.


Hans Zwyssig

23.07.2012, 14:26 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Dumme Idee. 1.) Solange deswegen ein AKW nicht komplett abgeschaltet werden kann, sinkt das GAU-Risiko nicht 2.) Eigentlich müsste man für Tickets mit AKW-Strom mehr bezahlen. AKW-Strom ist nur deshalb günstiger als Strom aus erneuerbarer Energie, weil der Bund quasi die Versicherungskosten für einen GAU übernimmt. Schafft endlich ECHTE Kostenwahrheit und das Problem löst sich von selbst! Antworten


Peter Kaegi

23.07.2012, 14:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Die Zugs-Toiletten sind doch das Öko-Label, nun wollen sie noch ein zweites. Klar beides passt. Antworten


Peter Strom

23.07.2012, 14:37 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Ein reiner PR- GAG, um bei den Linken und Netten ein paar Sympathiepünktchen zu holen. Umgesetzt in die Realität wird das bizarr: Es sitzt einer mit einem "atomstromfreien" Billet (für einen höheren Preis) im gleichen Zug mit Normalzahlern und fährt, angetrieben vom gleichen Strommix wie heute, ans gleiche Ziel... .Da gewinnen die "Atomstromfreien" ja wohl noch gleich den "Doofheitspreis" dazu! Antworten


Hans Huber

23.07.2012, 21:00 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Die Dummen sind v.a. bei denen zu finden die meinen, wir könnten nach Fukushima noch sauberen Atomstrom produzieren! Dass die, die Alternativen suchen mit solchen Aktionen verarscht werden, hat nichts mit deren Inteligenz zu tun, sondern nur mit der Skrupellosigkeit der Atombefürworter.


Tom Lang

23.07.2012, 14:10 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Wieso müssen immer die Intelligenten für die Dummen mitbezahlen? - Es ist unnötig eine Zweiklassengesellschaft zu fahren. Das Energieproblem betrifft alle, deshalb sollten die Preise über die ganze Bandbreite angehoben werden. Antworten


Ike Conix

23.07.2012, 15:20 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

@Tom Lang: Ich glaube, dass der Dumme, der weniger bezahlt, intelligenter ist als der Intelligente, der für den haargenau gleichen Strommix mehr bezahlt.


Peter Egli

23.07.2012, 13:43 Uhr
Melden 31 Empfehlung 0

Sehr guter Vorschlag finde ich. Somit darf die SBB (gemäss nationaler Umfrage publiziert von Blick am 25.6.2012) mit 80% Atomausstiegswilligen rechnen. Wetten, dass bei diesem Angebot aber nur eine kleine Splittergruppe mitmacht, da es den anti AKWler direkt am eigenen Geldbeutel hängen bleibt und nur für die anderen gilt. Antworten


ivo seiler

24.07.2012, 08:57 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Burri, ich bin mir auch im Klaren , dass die Atomlobby am weibeln ist wie wahnsinnig und dass Leuthard nur so tut wie wenn sie für einen Atomaustieg wäre. Wahrscheinlich braucht es einfach eine Katastrophe in der Schweiz wie in Fukushima bis auch der hinterletzte schnallt, dass es auch anders ginge! Wenn man wollte. Und nein ich muss auf nichts aufpassen und kann Exoten bezeichnen wen ich will.


Hans Burri

23.07.2012, 16:30 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Ivo Seiler. An Ihrer Stelle wäre ich etwas zurückhaltend mit der Verwendung des Worts "Exoten". Ich hoffe, dass Sie noch erleben werden, dass die SBB nach 2025, wenn sie bekanntlich atomstromfrei fahren will - ein reiner PR-Gag - ganz gerne auf Strom aus Leibstadt und Gösgen zurückgreifen wird. Und auch: Zur Kasse gebeten werden einmal auch Sie als Folge der extrem teuren "Energiewende".


ivo seiler

23.07.2012, 14:10 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

und genau deshalb muss man eben die "Exoten", die den Atomstrom Ausstieg nicht wollen zur Kasse bitten.


Michi Mischler

23.07.2012, 13:41 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Gute idee. Alles was die Machenschaften der AKW Mafia anprangert und die Kosten transparenter macht ist eine gute Idee. Vor allem nach den Entscheid zum Nicht-Ausstieg. Der Entscheid der getroffen wurde war nämlich nur keine neuen AKW zu bauen (ist wegen der Bevölkerung eh unmöglich) und nicht wie Deutschland auszusteigen! Wir werden so leider erst in ca. 30 Jahren frei sein. Antworten


Hans Burri

23.07.2012, 16:40 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

@ Michi Mischler. In ein paar Jahren dürfte es noch immer genug "Exoten" geben im Land, welche in einer Referendumsabstimmung die Frage nach Ausstieg mit einem klaren Nein beantworten werden ! Warten Sie jetzt erst einmal die heftige Diskussion der Vorschläge aus dem Hause Leuthard ab September ab. Dann wird die Verwirrung um die angestrebte Energiewende mangels konkretem Inhalt total sein.


Andreas Notter

23.07.2012, 13:39 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Das ist ja lächerlich. Da wirds um 10 Rappen pro Billet gehen, wenn man sich an den tatsächlichen Kosten orientiert und nicht davon ausgeht, dass man den Atommüll dereinst gratis in einer Geheimaktion in Jugoslawien versenken kann. Ich möchte darauf aufmerksam machen dass der Schweizer staat einer der Grössten AKW betreiber ist (ca. 20% der russischen Produktion!!). Antworten


ivo seiler

23.07.2012, 13:25 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Falscher Ansatz, wie immer. Die "normalen" Tickets sollen teurer werden, dafür die "Atomstrom-Tickets" günstiger. Das gleiche machen ja die Stromkonzerne. Es zeigt einfach, dass die bürgerliche Politik falsche Impulse streut. Antworten


ivo seiler

23.07.2012, 14:04 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Bürger, um das geht es ja. Den Atomausstieg und nicht um Gewinnmaximierung. Nichts verstanden um was es beim Atomausstieg geht, um unsere und die aller nachfolgenden Generationen Zukunft.


Martin Bürger

23.07.2012, 13:48 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

@seiler: sehr clever, glauben Sie dann ernsthaft, dass noch jemand "normale" Tickets kaufen würde. Aber eben, so sieht wohl die Lösung der Linken aus.


Heiner Christen

23.07.2012, 13:23 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

....zu 75% aus Wasserkraft.... und diese wird von Geisterhand des nachts hinaufgepumpt?
Schweizer Wasserkraft tönt verlockend, ist aber oft ne Mogelpackung, sprich billiger Atomstrom (also Bandenergie) wird so veredelt. Wenn die SBB wirklich zertifizierten Naturstrom anbieten, werde ich dies liebend gern unterstützen! Packen wir die Energiewende an, dann bekommt Strom endlich einen Wert!
Antworten


Jean-Luc Karli

23.07.2012, 13:21 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Und wie sieht man dem Strom an ob er jetzt nun aus einem AKW kommt oder nicht? Vieleicht fährt der Zug in den ich einsteige dummerweise gerade mit Atomstrom und der nachfolgende mit Ökostrom, obwohl ich den Aufpreis bezahlt habe. Antworten


ivo seiler

23.07.2012, 16:13 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Aber solange der Ansatz, dass Öko-Strom teurer zu sein hat als der "normale" Strom, wird es keinen Wechsel im Denken der Allgemeinheit geben. Die Politik soll, wenn sie es auch ernst meinen, Anreize schaffen, dass die Leute und Firmen Öko-Strom wollen und im grossen Stil sogar selber produzieren. Ich produzier meinen Strom selber und lebe sehr sehr gut damit. Es ist möglich, wenn man will!


Jean-Luc Karli

23.07.2012, 15:35 Uhr
Melden

Herr Seiler, dazu müssten zuerst die Voraussetzungen geschafft werden um nicht mehr vom Atomstrom abhängig zu sein. Damit meine ich nicht, den Atomstrom einfach zu verteuern, wie das die rotgrüne Fraktion will. Klar werden sich die alternativen Energien dann irgendwann lohnen wenn das andere einfach unbezahlbar ist. Aber bitte auch keine Vorschläge, die man dann selber durch Auflagen verunmöglicht


ivo seiler

23.07.2012, 14:06 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

indem es schneller keinen Atomstrom mehr gibt. Nachdenken!


Jürg Schmid

23.07.2012, 14:05 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Massebend ist der Durchschnitt. Jeder Zug fährt mit den gleichen Anteilen Atom/Oekostrom. Der "Atom-Strom-Zug" fährt also auch mit einem Anteil an Oekostrom. Ihr Beitrag fördert den Oekostrom und erhöht dessen Anteil.


Auguste Dubois

23.07.2012, 13:35 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Und wer bekommt, wenn es im Zug eng wird, den letzten, freien Sitzplatz? Der Oeko-Draufzahler oder der Normal-Reisende? Im gleichen "Boot" auf der gleichen Strecke unterschiedlich viel bezahlen - origineller Versuch, aber weil nur der Kondukteur weiss, dass man ein besserer Mensch ist, wahrscheinlich eine Schnapsidee. Antworten


Jürg Schmid

23.07.2012, 14:09 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Derjenige der zuerst eingestiegen ist... Ausser es macht ein netter Linker dem Zuletztgekommenen Platz War schon immer so.


Hans Schmid

23.07.2012, 13:53 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

Anstatt sich mit solchem Unfug zu beschäftigen, sollte die SBB besser überlegen, wie sie mittels angepassten Tarifen die Kapazitätsspitzen brechen kann, ohne dass das Tarifsystem zu kompliziert wird. Antworten


Werner Caviezel

24.07.2012, 00:13 Uhr
Melden

Die angepassten Tarife können sich ja dann nur noch die begüterten Herrschaften leisten. Der Arbeitnehmer, der zu bestimmten Zeiten fahren MUSS ist der leidtragende. Es brauct nicht viel Fantasie um vorauszusehen, dass das Ticketsystem dort landet wo wir heute mit den Flugpreisen sind: an einem Basar und an einer undurchsichtigen Börse!!


H.U. Suter

23.07.2012, 13:56 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Ich bin bereit weniger für mein Ticket zu bezahlen, wenn man mir verspricht dafür nicht irgendwelche schwachsinnige Projekte und mit seltenen Erden vollgestopften "Alternativstromquellen" zu finanzieren. Auch sehr gut fände ich wenn der Millionenmeyer auf sein Abzockerhonorar verzichten würde! Antworten



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