Wirtschaft

Saab-Verkauf an Koenigsegg steht auf der Kippe

Aktualisiert am 07.08.2009

Der kleine Sportwagenherstellter Koenigsegg will den angeschlagenen Saab-Konzern übernehmen. Jetzt gibt es aber Probleme mit Investoren.

Unklare Zukunft: Saab-Konzern.

Unklare Zukunft: Saab-Konzern.
Bild: Keystone

Der Verkauf des schwedischen Autokonzerns Saab an die kleine Sportwagen-Schmiede Koenigsegg steht möglicherweise auf der Kippe. Die Regierung in Stockholm sprach von Hinweisen, wonach Investoren, die die Finanzierung absichern sollten, vor dem Ausstieg stünden. Die Informationen würden nun geprüft, sagte der Innenstaatssekretär Joran Hagglund am Freitag. Bisher sei ihm aber nichts bekannt, was den Verkauf der verlustreichen General-Motors- Tochter verhindere oder kompliziere.

Verhandlungen mit GM in Gang

Eine Sprecherin von Koenigsegg wollte sich nicht äussern. Die Gespräche mit General Motors über den Deal gingen planmässig weiter. Die schwedische Regionalzeitung «Goteborgs-Posten» hatte berichtet, dass die Transaktion gefährdet sei, weil Investoren möglicherweise absprängen.

Saab arbeitet derzeit unter Gläubigerschutz. Mitte Juni hatte sich GM mit Koenigsegg auf einen Verkauf geeinigt. Bislang baut Koenigsegg mit 45 Mitarbeitern nur wenige exklusive Sportwagen im Jahr, die - je nach Modell - mit über 1000 PS fast 400 Kilometer pro Stunde fahren können und mehr als eine Million Euro kosten. (vin/sda)

Erstellt: 07.08.2009, 19:28 Uhr

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