Wirtschaft

Schwer getroffene Bank of America zahlt Milliarden-Boni

Aktualisiert am 08.01.2010

Zahlungen an Manager wie vor der Finanzkrise. Und das bei einer Bank, die der Staat mit 45 Milliarden Dollar retten musste.

Es regnet wieder üppig Boni: Bank of America.

Es regnet wieder üppig Boni: Bank of America.
Bild: Keystone

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Die zu erwartende Ausschüttung an ihre ihren Investmentbanker bewege bei der sich Bank of America ( 7.15 0.14%) nahe des Wertes von 2007, schreibt das in der Regel gut informierte «Wall Street Journal» am Freitag ohne allerdings eine Quelle zu nennen. Die Bank dementierte den Zeitungsbericht nicht. Sie liess aber verlauten, dass über die Bezahlung noch nicht endgültig entschieden sei.

Die Bank of America gehört zu den grössten Verlierern der Krise. Sie steht gerade erst wieder auf eigenen Beinen, nachdem sie der Staat mit 45 Milliarden Dollar vor dem Kollaps gerettet hat. Vor einem knappen Monat hatte die Bank ihre Schulden beim Staat beglichen.

Mit Merrill Lynch übernommen

Die Bank of America hatte sich auf dem Höhepunkt der Krise mit der Übernahme der Investmentbank Merrill Lynch übernommen. Es taten sich immer neue Löcher durch faule Wertpapiere auf. Ende 2008 summierte sich der Verlust auf 27,6 Milliarden Dollar.

Im Zuge der allgemeinen Erholung der Finanzbranche hat sich aber auch die Lage bei Mutter und Tochter entspannt. Diese Erholung werde sich in den Boni niederschlagen, schreibt das «Wall Street Journal». (cpm/sda)

Erstellt: 08.01.2010, 15:12 Uhr

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