Wirtschaft

Diskussion

«Wirtschaftseinbruch hat uns überrascht»

Der Industriekonzern streicht rund 220 Stellen in der Schweiz. Laut Siemens-Chef Johannes Milde könne man nur so gegenüber den Nachbarländern Deutschland und Italien konkurrenzfähig bleiben. Mehr...


Kommentar schreiben

Verbleibende Anzahl Zeichen:

No connection to facebook possible. Please try again. There was a problem while transmitting your comment. Please try again.

69 Kommentare

Angela Nussbaumer

21.09.2012, 09:48 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Toll! Da hofiert man in Stadt und Kanton Zug einer Firma, versorgt sie mit Steuervorteilen und dann werden 220 Stellen abgebaut. Zug verkommt zum Spielplatz für die gutbetuchten Entscheidungsträger. Luxuswohnungen/-häuser, Sterilität in den Strassen der Stadt, und der Arbeitnehmer des (bes. unteren) Mittelstands kann sehen wo er bleibt. Selbst der gemütliche Camping Brüggli ist zuwenig nobel. Antworten


Jürg Wyttenbach

20.09.2012, 20:12 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Schon im Jahr 1989 haben die ehemaligen Besitzer (ratet wer!) der LG entschieden, nur noch auf die lukrativen Immobilien in der Stadt Zug zu setzen. Bauen, vermieten und Geld im Lehnstuhl kassieren sind keine Erfindungen der Banken.
Die eigene Produktion wurde aus den Fabrikhallen hinausgestellt und anschliessend an den Meistbietenden verschachert.
So geht das...
Antworten


Nadine Binsberger

20.09.2012, 17:38 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

Eine Firma, die Arbeitsplätze abbauen kann, darf sich stolz auf die Schultern klopfen. Denn sie hat offenbar geschafft, den Markt zu sättigen. Wenn sie ständig immer mehr und mehr Arbeitsplätze schaffen müsste, dann ist der Markt entweder noch völlig ungesättigt oder die Firma macht ihre Arbeit so schlecht, dass sie dauernd hinterher-korrigieren (=arbeiten) muss. Antworten


Sibylle Weiss

20.09.2012, 15:56 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

Der Wirtschaftseinbruch kann einem nur dann überraschen, wenn man sich von überdurchschnittlich utopischen Wirtschaftsprognosen,welche schon aufgrund der Krise unrealistisch sind, blenden lässt, wo dann das böse Erwachen so ziemlich immer vorprogrammiert ist! Antworten


ivo müller

20.09.2012, 14:38 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

rumänien produziert schon billiger, das ist unbestritten. die frage ist, ob sie qualitativ mit der arbeit der schweiz mithalten können!? Antworten


Gerhard Mächt

20.09.2012, 12:32 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Ich könnte wetten: ein Teil derjenigen die hier laut schreien bezgl. "Managerverantwortung", "Arbeiter von ennet der Grenze", "der EU ergeben" ...genau die kann man am Wochenende wieder in Konstanz im Einkaufszentrum finden. Wechselkurse u Lohnkosten sind das Problem. Konkurrent Tyco produziert Brandmelder in Tschechien für Löhne wo Herr u Frau Schweizer hierzulande nichtmal einen Besen anfassen. Antworten


John Meier

20.09.2012, 15:46 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Neuerdings gehen sogar "Schweizer nach Deutschland ins Spital" wie heute zu vernehmen ist. Nachdem massenhaft - auch von ausländischen Arbeitgebern - Leute in die CH geholt wurden, werden jetzt Stück für Stück Stellen in der CH abgeschafft. Die Staatskasse freut's! Wenn das nicht bald in Bern unter der Kuppel läutet, v. a. dem Lobbyisten sollte dies zu denken geben.


Peter Noster

20.09.2012, 13:18 Uhr
Melden 15 Empfehlung 1

Einkaufen ennet der Grenze gab es schon früher ... die Grenzkantone leben in Symbios mit dem Ausland. Hr. + Fr. Schweizer würden Besen anfassen nur bekommen sie ihn nicht in den Griff, weil sogar Gemeinden und Kantone lieber auf Dumpinglöhne und Mitarbeiter zurückgreifen, die sich nicht wehren (können), weil sie mit den Sitten nicht vertraut sind ... Hr. G Mächt ... toller Name :)


oliver kuehne

20.09.2012, 12:20 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

der duch die auslagerung in billiglohnländer resultierende mehrwert kann dann ideal wieder als schmiergeld eingesetzt werden, dafür ist siemens ja bestens bekannt. Antworten


Annemarie Richard

20.09.2012, 12:11 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Wirtschaftseinbruch hat uns überrascht ....... nur so könne man ..... man könnte auch den Chefsessel neu besetzen. Mein erstes Handy ein silberfarbenes von Siemens - wunderschön - noch heute eine Augenweide. Schade um die guten Leute. Voll von neuen Ideen. Antworten


Andreas Grünenfelder

20.09.2012, 12:06 Uhr
Melden 46 Empfehlung 0

Wenn man quartalsweise Zahlen veröffentlicht, Prognosen erstellt, SAP vernetzte Systeme weltweit lokale Reportings erstellen, überrascht es, dass ein Manager die Aussage machen kann: Der Wirtschaftseinbruch hat uns überrascht!
Das ist inkompetent oder gelogen, andere Schlüsse lässt das Wissen um das Geschäft nicht zu!
Antworten


Lydia Rüegg

20.09.2012, 14:06 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

absolut richtig, dies zeigt auf eklatante Art und Weise, dass dieser Chef seinen job nicht beherrscht und er keine Ahnung hat, was los ist. Er sollte einfach seinen Hut nehmen und was einfacheres suchen.


Leonardi Massimo

20.09.2012, 11:56 Uhr
Melden 22 Empfehlung 0

so,so,ich dachte Länder wie Italien sind unproduktiv,und jetzt sollen wir von denen überholt werden??Iedes Jahr 10 % Wachstum,und jetzt Ziel nicht erreicht,das einfachste und Druckvollste Mittel,die übrig gebliebenen zu motivieren,Stellen abbauen,so wird jeder noch mehr geben,damit Hr.Milde ja keine Boni verliert.Bei 10% Wachstum jedes Jahr,müsste genug Geld da sein um schlechte Zeiten zu überbrüc Antworten


Denise Ganzmann

20.09.2012, 11:14 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

In China und Rumänien sind die Lohnkosten zwar tiefer jedoch wird sich das Unternehmen mit schwarzer Produktion ihrer Artikel, Lieferschwierigkeiten und einem unterschiedlichen Qualitätsverständnis herumschlagen müssen. Anstatt Produktionsstandorte in der Schweiz zu schliessen wäre es vielleicht an der Zeit innovative Lösungen zu finden wie z.B. gewisse Produktionsabläufe zu automatisieren. Antworten


Denise Ganzmann

20.09.2012, 22:47 Uhr
Melden 1 Empfehlung 0

@Sacha Meier, sie haben recht, die Länder sind schwierig zu vergleichen. Jedoch sagt die empfundene Korruption die in beiden Ländern gleich tief ist (3.6 wobei 10 keine Korruption bedeutet; Vergleich Schweiz 8.8), doch etwas aus über die Schwierigkeiten (und die damit verbundenen Kosten) die Unternehmen in diesen Ländern unter Umständen haben könnten.


Denise Ganzmann

20.09.2012, 22:33 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@Sacha Meier, ob China in Zukunft ökonomisch auch noch so stark wächst wie bisher ist ungewiss. Dies hängt auch stark ab wie gut seine Regierung im Stande ist mit der Spannung zwischen Marktöffnung und innenpolitischen Entwicklungen umzugehen. Was Innovation betrifft sind sie noch lange nicht so weit um mit der derzeitigen Konkurrenz mitzuhalten.


Sacha Meier

20.09.2012, 19:15 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

@John Meier Vergessen Sie das mit der Qualität. Ausser in Nischenmärkten, wie Uhren, Käse und Schokolade ist das längst Geschichte. Hochtechnologie wird für die nächsten Jh. aus China kommen; während unsere Multis die Innovation kontrollieren. Selbst mein letzter Elektroniker-Lehrling wurde von seinem Vater aus dem Betrieb geholt - damit dieser endlich einen anständigen sozialen Beruf erlerne.


Sacha Meier

20.09.2012, 14:27 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

@Denise Ganzmann China und Rumänien können Sie nicht vergleichen. China hat eben einen neuen Zivilisationszyklus begonnen und wird für die nächsten Jahrhunderte den Planeten in allen Belangen dominieren. Besonders in Wissenschaft, Innovation und Industrie. Rumänien gehört zivilisatorisch zum untergehenden Westen. Es ist nur deshalb billig, weil es industriell kaum noch etwas zu bieten hat.


John Meier

20.09.2012, 13:23 Uhr
Melden

Hab' mich vertippt. Ist natürlich gemeint "ja und um NICHT noch weitere Arbeitsplätze zu gefährden, ..."


John Meier

20.09.2012, 13:20 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Ja und um noch weitere Arbeitsplätze in der CH zu gefährden, wäre es an der Zeit, dass die Kosten hier in der CH der Globalsierung angepasst wird und dass die Abzocker von Millionen zuerst bei sich anfangen, dann wenn alles billiger wird, kann locker der Lohn in der CH dem EU-Niveau angepasst werden. Dann zählt wieder unsere Qualität und die wird punkten. Mit dem können wir den Export aufrecht erh


christian koch

20.09.2012, 11:03 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

ist doch kein Problem, oder besteht mit Rumänien kein Personenfreizügigkeits-Abkommen, somit können die entlassenen in Rumänien bewerben. Antworten


Jack Welti

20.09.2012, 10:30 Uhr
Melden 44 Empfehlung 0

Bestimmt müssen langjährige Einheimische gehen, während kürzlich Eingestellte von ennet der Grenze bleiben... Antworten


Carol Koch

20.09.2012, 10:13 Uhr
Melden 30 Empfehlung 0

Sehr gut, dass das Montagegeschäft nach Rumänien und China verlagert wird, und in ein paar Monaten wundern sich die studierten Mannen und Frauen von Simens, warum nun plötzlich Kopien von Ihren Produkten auf dem Markt sind........natürlich zu viel günstigeren Preisen.... Antworten


B. Habegger

20.09.2012, 09:55 Uhr
Melden 38 Empfehlung 0

Die Folgen der Managerzüchtung. Früher hatten Firmen Chefs mit "normalen" Löhnen. Heute sind "oben" CEO's, Manager und Co. mit schwindelerregehnden Gagen. Missmanagement wird belohnt (goldemer Fallschirm), die Angestellten werden dem freien Fall überlassen. Bund und Gewerkschaften schauen zu. Antworten


Gerhard Mächt

20.09.2012, 12:12 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Sowohl CEO als auch CFO sind langjährige Siemens Manager, die sich über viele Stationen innerhalb des Konzerns vorgearbeitet haben. Man kann ihnen wirklich keine Heuschreckenmentalität, d.h. kurzfristiger Gewinn = dicker Bonus mit anschliessendem Jobhopping zum nächsten Pöstchen vorwerfen. Milde+Stumpf sind andere Kaliber als Aigrain, Dougan oder Kengeter.


Giorgio Perez

20.09.2012, 11:07 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Ist bei Siemens in Zug nicht so der Fall.
Auch sind die "Manager" nicht so abgehoben. Wo findet man es noch, dass der CEO mit den normalen Angestelten in die Kantine geht, ansteht, und an den gleichen Tischen isst. Und dass nicht demonstrativ einmal pro Jahr, aber immer wieder.


Andreas Grüninger

20.09.2012, 09:28 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Stellenabbau bei Siemens ist auch eine Folge unlauterer Geschäfte, Sichtwort Korruption, Schmiergelder, Bestechung. Das die Auftragslage irgendwann davon betroffen sein wird, war klar. Der Stellenabbau ist eine Konsequenz von Missmanagement und strategischen Verfehlungen. Was Siemens an Aufträgen entgeht kommt KMU zu Gute, welche die letzten Jahre unter der Vorherrschaft leiden mussten! Antworten


Stephan Huebner

20.09.2012, 09:09 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Man merkt es auch an den Bewerbungen: Abgesandt am 18.06. (Maschinenbau) und "ungelesen" gelöscht am 04.09.2012. Nur in der Baubranche herrscht offenbar eine Nachfrage in CH. Reisekosten zu Vorstellungsgesprächen in CH werden von Schweizer Unternehmen u.a. nicht übernommen, während Unternehmen in Baden-Württemberg, Niedersachsen und Unternehmen aus Norwegen (Flugticket) diese übernehmen. Antworten


John Meier

20.09.2012, 13:32 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Im gegenseitigen Einvernehmen bin ich auch mal bei einer Firma einen Schnuppertag arbeiten gegangen. Hab' mich dann entschieden, diese Stelle nicht weiter zu verfolgen. Weder eine Entschädigung noch die Fahrkosten wurden vergütet. Gratisarbeit oder Teilzeitjob-Angebote sind auf dem Vormarsch in der CH. Offenbar herrscht in D noch etwas wie wir dies früher hier in der CH hatten: Normales Verhältnis


Peter Niedermeyer

20.09.2012, 09:08 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Die Produkte die Siemens im Angebot hat, haben andere auch. Der Erfolg von Siemens in den letzten Jahren ist vor allem auf eine sehr aggressive Verkaufsstrategie zurückzuführen. Dass Siemens in den Fokus von Bestechung und Korruption gerückt wurde, kam nicht von ungefähr. Man muss die Auftragsvergabe der letzten Jahre genau betrachten, dann wird klar weshalb man an Siemens Aufträge vergab! Antworten


Kurt Blaser

20.09.2012, 08:41 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

"ein Teil des Montagegeschäfts nach Rumänien und China verlagert" also hat man sich auch in diesem Bereich bei Siemens dafür entschieden auf Qualität zu verzichten aber das ist ja mitlerweile "Industriestandard" Antworten


Daniel von Trub

20.09.2012, 19:34 Uhr
Melden 4 Empfehlung 0

Wie wenn die Chinesen und Rumänen schlechte Arbeiter wären, pauschaliesieren Sie, dass die Leute im Ausland nicht auch qualitativ hochwertige Produkte herstellen können............................ Die Schweiz muss mal vom hohen Ross herunterkommen und innovative Lösungen entwickeln. Die Synergien von ETH, Uni's, Fachhochschulen und Hochschulen können genutzt werden. Das sind top Adressen..........


Giorgio Perez

20.09.2012, 11:01 Uhr
Melden 15 Empfehlung 0

Der exakte Worlaut hier ist "arbeitsintensive Produktionsteile" sollen nach Rumänien und China verschoben werden.
Arbeitskosten sind ein Problem der Schweiz. Und das kann man nicht schönreden.
Man muss aber auch wissen, dass Siemens in der Schweiz in den nächsten paar Jahren bis zu 200 Mio. in den Industriestandort investieren wird.


brigitta colombo

20.09.2012, 08:39 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

mein ich es bloss, oder geht es wieder auf weihnachten zu? die zeit, wo sich viele arbeitgeber ihrer lästigen (sprich wegen dem lohn umsatzfressenden) arbeitnehmer entledigen, um ihren gewinn zu optimieren…?
@patrick meier: nein, es hat keinen mangel. man will nur die guten leute nicht leistungsbezogen bezahlen. für einen guten schweizer bekommt vier chinesen. das ist das problem…
Antworten


Giorgio Perez

20.09.2012, 10:58 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

Die Ansicht ist falsch, weil bei Siemens das Fiskaljahr auf Ende September endet. Die Kündigungen aber erst im Oktober, also im nächsten Fiskaljahr ausgesprochen werden.
Und was die Chinesen anbelangt, die sind noch nicht auf dem Level.


Hans Grugger

20.09.2012, 08:30 Uhr
Melden 9 Empfehlung 0

SUPER ... Wann lösen wir endlich die Schweiz auf und ergeben uns der EU? Nur so haben wie eine Chance als EUropäer. Die SP hat recht mit ihrem Parteiprogramm! Antworten


Giorgio Perez

20.09.2012, 11:04 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

Sorry, aber komplett falsch. Siemens BT hält am Standort Schweiz fest, und will in den nächsten Jahren bis zu 200 Mio. in den Standort investieren. Inklusive neuer Produktion etc.
Das Problem sind die Lohnkosten in der Schweiz - die sind für Siemens aber auch in z.B. Deutschland nicht besser.


Willi Vollenweider

20.09.2012, 08:13 Uhr
Melden 43 Empfehlung 0

Die Auswirkungen der Globalisierung machen auch vor Zug nicht halt. Unsere Ingenieure stehen in einem weltweiten Konkurrenzkampf, in einem wahrhaften "war of talents". Wir müssen alles daran setzen, um die Motivierung und die Ausbildung hervorragender Ingenieure und Naturwissenschafter zu fördern. Wir müssen besser sein als die anderen. Für die Bildungspolitik heisst dies: Qualität vor Quantität. Antworten


Willi Vollenweider

20.09.2012, 17:13 Uhr
Melden 2 Empfehlung 0

Ja, das heisst: Bologna-Reform kippen, an Unis, ETH und Fachhochschulen (wieder) selektive Aufnahme-Prüfungen einführen. Keine Erhöhung der Maturitätsquote nur weil die OECD dies fordert.
Ohne Zweifel: die Industrie muss die Ingenieure und Naturwissenschafter besser entlöhnen (siehe jüngste Salärstatistik von Swiss Engineering).


Stefan Fink

20.09.2012, 12:49 Uhr
Melden 8 Empfehlung 0

@Vollenweider: Richtig aber: Ich war mal Inf. Ing. FH mit BWL FH. Dass heisst: 4 Jahre Lehre, 2 Jahre Matura, 4 Jahre FH, div. Spezialisierungen und Schulungen. Dann wieder 2 Jahre FH. Alles in allem inkl. Spezialisierungen 14 Jahre ackern und für was? Damit ich 50.- mehr verdiene als meine Frau bei der UBS? Nein danke! Meine Kinder werden niemals einen tech. Beruf erlernen!!!


Bernhard Piller

20.09.2012, 11:34 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Joe Amberg. Ich bin nicht sicher, ob Siemens relativ zu Ihren Mitbewerbern so schlecht dasteht. Die ganze Branche leidet an einem dramatischen Preiszerfall der Hardware. Wenn die Produkte nicht mehr einzigartig sind, bleibt nur noch die Möglichkeit, über besseren Anlagebau den Wettbewerbsvorteil zu erhalten. Dies ist jedoch viel schwieriger, weil kein Skaleneffekt mehr hilft.


Alex Steiner

20.09.2012, 10:39 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Zufälligerweise kenne ich mich mit Siemens Schweiz und Hochschulabsolventen im Bereich Elektrotechnik aus. Siemens hat mehr als nur einen sehr guten Absolventen abgelehnt. Ich kann Ihnen also versichern an Qualität mangelt es überhaupt nicht. Die Forderung besser ausgebildeten Ingenieuren muss von ein paar profilierungssüchtigen Politikern kommen. Es hat hiermit aber gar nichts zu tun!


Joe Amberg

20.09.2012, 09:34 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Der Abbau bei Siemens ist auf teilweise massive Managementfehler zurüchzuführen. Die ehemalige Cerberus AG (nun Siemens Fire Safety) hat "dank" dem - fast ausschliesslich deutschen - Siemens Management längst ihren Position als Weltmarktführer verloren. Aber einmal mehr bleiben die verantwortlichen Manager, während die Belegschaft gekündigt wird. Gratulation!


Beat Fisch

20.09.2012, 08:49 Uhr
Melden 53 Empfehlung 0

Hier geht es wohl weniger um Ausbildung - denn um die Entlöhnung!
Hervorragende Ingenieure ? Was nützen die in der teuren Schweiz - vieleicht motivieren wir die nach Rumänien oder China zu gehen - dort haben sie wenigstens den Sprachvorteil des Mutterhauses ...
Wir könnten auch mehr Schneider ausbilden und nach Indien schicken - Aufträge aus der Schweiz garantiert. It's a WAR of Money - what else?


Ursula Brock

20.09.2012, 08:42 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Quantität? Wo doch die Unternehmerverbände permanent am klönen sind es hat hier zuwenig Arbeitskräfte... oder sind dann etwa doch die Anforderungen zu hoch oder die Löhne dafür zu niedrig? Die Arbeiter werden mti diesen Forderungen weltweit ausgespielt und können nur verlieren... Gewinner in dem Spiel sind am Ende nur ein paar wenige.


Giorgio Perez

20.09.2012, 08:40 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Dies trifft hier leider nicht zu. Es sind nicht die Fähigkeiten, sondern der Wasserkopf und die Überperfektionierung welche die Konkurrenzfähigkeit senkt. Die Profitabilität im weltweiten Vergleich.
Die Qualität ist top, aber will es der Markt bezahlen?


Erich Noster

20.09.2012, 08:39 Uhr
Melden 23 Empfehlung 0

Das heisst aber auch Bolognareform kippen und nicht akzeptieren müssen was von aussen als gleichwertige Qualifikation angesehen wird! Eine länderübergreifende Nivellierung der Bildungsqualität führt dazu, dass wir akademische Grade die im Ausland erworben wurden akzeptieren, als wären es die selben Standards. Mittlerweile wissen wir, dass es so nicht ist!


Philipp Bossard

20.09.2012, 08:09 Uhr
Melden 7 Empfehlung 0

Schade, 2007 haben wir ein Interview mit dem damaligen Personalchef geführt. Eine Verlagerung nach Asien wurde dann schon geprüft, aber stand nicht zur Debatte, von wegen Qualität, Zuverlässigkeit etc.... Antworten


Ursula Brock

20.09.2012, 07:56 Uhr
Melden 18 Empfehlung 0

Billig, billiger, am billigsten... Sparen, noch mehr sparen, am meisten sparen. Reich werden, noch reicher werden, am reichsten sein. Weshalb wohl wächst die Liste der reichsten Individuen und Unternehmen ständig an wärend der ganze Rest des Globus und der Zivilgesellschaften nach und nach den Bach runter geht? Soll blos niemand denken die Billigarbeitsplätze bringen am neuen Standort mehr.. Antworten


Peter Neubauer

20.09.2012, 07:50 Uhr
Melden 14 Empfehlung 0

So kenne ich Siemens ... so bald die Aufträge nicht mehr über Zuwendungen eingeholt werden können, sinkt das Auftragsvolumen, weil ach so plötzlich der Nutzen über den Kosten liegt. Man sollte die Auftragsvergabe im öffentlichen Sektor an Siemens der letzten 10 Jahre genauer betrachten. So manche KMU in der CH zog den kürzeren, weil Kader von öffentlich rechtlichen die hohle Hand gemacht haben. Antworten


Daniel Grutsch

20.09.2012, 07:46 Uhr
Melden 25 Empfehlung 0

Hauptsache man konnte mal wieder etwas in ein Billiglohnland verlagern, damit steigt der Profit weiter an.
Diese Gier ist einfach nur noch zum kotzen.
Antworten


Daniel Keller

20.09.2012, 07:44 Uhr
Melden 20 Empfehlung 0

Hauptsache, der Stadt Zug noch rasch ein altes Gebäude angedreht für 50 Millionen ... Antworten


Stefan Sollberger

20.09.2012, 07:43 Uhr
Melden 17 Empfehlung 0

Die Frage ist ob noch mehr Firmen im Angesicht des weltweiten kommenden Turbulenzen noch mehr Leute entlassen werden. Ich denke ja und die Konsequenz davon ist, dass der Kampf um die Arbeitsplätze noch massiv zunehmen wird. Vor allem zwischen In- und Ausländer. Und solange die Schweiz noch besser dasteht als viele Länder in der EU wird die Einwanderung auch nicht abnehmen. Darum Ecopop... Antworten


Stefan Jost

20.09.2012, 07:41 Uhr
Melden 82 Empfehlung 0

Was ist nur aus der guten alten LANDIS + GYR geworden... Antworten


Ike Conix

20.09.2012, 15:12 Uhr
Melden 3 Empfehlung 0

Landis + Gyr gibt es doch nach wie vor. Hat aber nichts mehr mit Siemens sondern mit Toshiba zu tun.


martin müller

20.09.2012, 09:16 Uhr
Melden 68 Empfehlung 0

von Studenten HSG und Konsorte die Mangerlein spielen an die Wand gefahren.


Eugen Onegin

20.09.2012, 07:34 Uhr
Melden 34 Empfehlung 0

Zuerst dreht die Siemens der Stadt Zug das 70-jährige z.T. baufällige Verwaltungsgebäude (s.Bild) zum Wucherpreis von 52 Mio an und zum Dank dafür werden bis 220 Pers. abgebaut. Hätten der Zuger Stimmbürger das vor 10 Tagen gewusst hätten sie dem deal nicht zutgestimmt! Antworten


Patrick Meier

20.09.2012, 07:23 Uhr
Melden 135 Empfehlung 0

Ist bedauerlich für die Angestellten die entlassen werden. Aber anscheinend haben wir ja in der Schweiz ein Mangel an guten Arbeitskräften, sie sollten also schnell wieder was neues finden. Für die Schweiz sind das im Endeffekt gute Neuigkeiten: Es müssen 220 Arbeitskräfte weniger aus dem Ausland geholt werden. Antworten


robert mueller

20.09.2012, 11:12 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

@patrik meier > Wenn es hier auch einige anderslautende Kommentare zu Patrik Meiers Kommentar gibt, muss ich ihm voll und ganz recht geben. Es heist ja immer, wir hätten Mangel an qualifiziertem Personal und müssten dies im Ausland rekrutieren. So bleibt die Frage, ob dies stimmt, und ob nicht dies zynisch sei.


Jonas Brunner

20.09.2012, 11:05 Uhr
Melden 5 Empfehlung 0

@Blaser: Das ist einfach nur realistisch, nicht abschätzig. Die Leute sollen lieber was lernen, das auch in 10-20 Jahren noch benötigt wird. Die Produktion wird je länger je mehr automatisiert (sogar in China werden immer mehr Arbeiter durch Maschinen ersetzt) und nur noch Spezialisten (für IT, Entwicklung) benötigt.
@Kneuss: Hochqualifizierte bezahlen auch mehr ein, warum sollte das teurer sein?


Bernhard Kneuss

20.09.2012, 10:47 Uhr
Melden 6 Empfehlung 0

@Jonas Brunner:
Ist das Wunschdenken ?
Eine hohe strukturelle Arbeitslosigkeit bei sogenannt
"hochqualifizierten Berufen" kommt uns nämlich noch teurer.


Sibylle Weiss

20.09.2012, 10:20 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Und diese Nochangestellten werden vermutlich nicht so mit Samthandschuhen wie Mörgeli angefasst!Ob dies für die CH wirklich so eine gute Nachricht ist, sei dahingestellt, da man ja nicht weiss, was die Siemens-Konzernleitung im Schilde führt, sich der inländischen AN entledigt und diese dann dennoch aus dem Ausland holt!


Ronald Lack

20.09.2012, 10:13 Uhr
Melden 10 Empfehlung 0

Das relativiert wieder den Mangel an guten Arbeitskräften, wenn schon wieder Arbeitsplätze nach Rumänien ausgelagert werden. Holen die doch sicher auch Arbeitskräfte aus dem Ausland. So sieht man klar wie der Mangel an guten Arbeitskräften in der Schweiz völlig übertrieben wird.


Urs Kägi

20.09.2012, 09:19 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Sie möchten also lieber keine Unternehmen in der Schweiz als Unternehmen in denen Ausländer arbeiten? Wie verbohrt kann man sein....


Kurt Blaser

20.09.2012, 09:14 Uhr
Melden 19 Empfehlung 0

@Jonas Brunner, "Jobs in der Produktion haben ohnehin keine Zukunft" es ist erschreckend wie abschätzig Sie sich über solche Jobs auslassen, wenn man bedenkt das jedes Gerät usw. das AUCH SIE benützen oder besitztn produziert werden musste. Ihre Arroganz lässt Ihren Berufsstand nur erahnen.


Jonas Brunner

20.09.2012, 08:58 Uhr
Melden 12 Empfehlung 0

Montage und Produktion hört sich nicht gerade nach gut qualifizierten Arbeitskräften an (kenn mich bei Siemens nicht aus), evtl. noch Entwicklung. Wie auch immer, Jobs in der Produktion haben ohnehin keine Zukunft und eine tiefe Wertschöpfung, daher ist es besser, wenn CH diese langsam aber frühzeitg abbaut, anstatt irgendwann hohe strukturelle Arbeitslosigkeit zu haben.


Silvie Blake

20.09.2012, 08:04 Uhr
Melden 13 Empfehlung 0

Theoretisch ja, in der Realität glaube ich eher, dass ein Grossteil unsere Sozialwerke austesten wird; die Ecomomiesuisse weiter lautstark nach Ausländern schreit, denn, man kann sicherlich noch Billigere organisieren.


bena habena

20.09.2012, 07:42 Uhr
Melden 11 Empfehlung 0

Herr Meier das ist zynisch und ein Rohrkrepierer, denn was bei Siemens passiert ist erst der Anfang! Jetzt kommen dann die banken an die Reihe...usf. Sie wissen ja: "Niemand ist eine Insel" - auch die Schweiz ist von der Welt um sie herum abhängig und das wird in den nächsten Monaten und Jahren so weitergehen.....Rückgang, Rückgang, Rückgang


Thomas Müller

20.09.2012, 07:32 Uhr
Melden 16 Empfehlung 0

Selten habe ich so einen unqualifizierten und zynischen Kommentar gelesen. Herr Meier, ich wünsche ihnen einen Tag, der besser weitergeht als er für sie angefangen hat.



Zurück zur Story

Wirtschaft

Populär auf Facebook Privatsphäre

Umfrage

Seit 15 Jahren steigt die Anzahl Ferienwochen für Arbeitnehmer leicht an. Profitieren Sie davon?



Immobilien

Marktplatz
Wohnung/Haus suchen

Weitere Immo-Links
homegate TV
Hypotheken vergleichen
Umzug
Immobilie inserieren
Inserat erfassen

Kino

Alle Kinofilme im Überlick

Flugpreise vergleichen

Vergleichen Sie die Flugpreise von verschiedenen Reiseanbietern und finden Sie das beste Angebot.

Agenda

Alle Events im Überblick.