Wirtschaft
Sind 500 Stellen in Gefahr?
Er wird Chef des neuen Unternehmens: Orange-Chef Thomas Sieber. (Bild: Keystone)
Er wird kräftig Kasse machen: Sunrise-Chef Christoph Brand. (Bild: Keystone)
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Beim Zusammenschluss von Orange und Sunrise kommt es zum Abbau von rund 500 Stellen, wie die «SonntagsZeitung» berichtet. Das entspricht einer Stellenreduktion von etwa 20 Prozent. Die Hälfte soll im Netzbetrieb wegfallen, 100 Stellen in der Informatik, je 50 Stellen im Personalwesen, Finanzbuchhaltung und den Stäben. Kaum Sorgen machen muss sich Sunrise-Chef Christoph Brand. Sein Aktienpaket soll mit fünf Millionen Franken vergoldet werden. Brand bleibt bis zum Abschluss der Transaktion im Amt. Die definitive Vertragsunterzeichnung wird für die zweite Hälfte Februar 2010 erwartet, sofern die Wettbewerbskommission (Weko) kein Veto einlegt.
Am Mittwoch gab France Télécom bekannt, dass es Sunrise übernehmen und mit der eigenen Tochter Orange zu einem neuen Unternehmen zusammenschliessen will. Damit entsteht ein zweiter grosser Player auf dem Schweizer Telekom-Markt. Das neue Unternehmen wird rund 3,4 Millionen Mobilfunkkunden und 1,1 Millionen Festnetz- und Breitbandinternetkunden umfassen. Der Zusammenschluss von Orange und Sunrise wird nach Ansicht der Gewerkschaft Kommunikation unweigerlich zu einem Personalabbau führen. Die beiden Unternehmen beschäftigen rund 2650 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter.
(vin)
Erstellt: 29.11.2009, 00:31 Uhr
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