Wirtschaft
Sunrise setzt zum Kahlschlag an
Aktualisiert am 20.10.2012 65 Kommentare
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Sunrise-Chef Oliver Steil will in den nächsten zwei Jahren bis zu 220 Stellen streichen, schreibt die «SonntagsZeitung». Der Abbau betrifft etwa 15 Prozent der Belegschaft. «Es besteht die Vorgabe, einen zusätzlichen zweistelligen Millionenbetrag pro Jahr beim Personal einzusparen», bestätigt ein Sunrise-Kadermann die Information.
Als Nächstes werde in den Bereichen Business und Wholesale «eine substanzielle zweistellige Anzahl Entlassungen folgen», sagt eine weitere Quelle. In den letzten Wochen und Monaten seien bereits in allen relevanten Unternehmensbereichen Mitarbeiter entlassen worden, berichten die Insider übereinstimmend.
Erträge unter den Erwartungen
Sunrise-Sprecher Michael Burkhardt nennt keine genaue Anzahl an Stellen, die noch eingespart werden soll. Er sagt nur: «Betriebswirtschaftliches verantwortungsvolles Handeln in einem härter werdenden und mangelhaft liberalisierten Marktumfeld erfordert auch ein regelmässiges Überprüfen der Personalstruktur.
Personelle Massnahmen sind eine von möglichen Massnahmen, die Kostenstruktur zu optimieren.» Der Kostendruck bei Sunrise ist gestiegen, weil die Umsätze und vor allem die Erträge offenbar deutlich unter den Erwartungen liegen.
(mrs)
Erstellt: 20.10.2012, 23:29 Uhr
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65 Kommentare
Warum nicht gleich die Geschäfte ganz einstellen? Ich war mal Sunrisekunde und die Service-Dienstleistung war sowas von grottenschlecht, mit grossem Abstand der schlechteste Telefonanbieter der Schweiz. Mit weniger Leuten kanns ja eigentlich nicht besser werden, oder? Antworten

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