Swatch 2009 mit weniger Gewinn

Aktualisiert am 09.02.2010

Der Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr weniger verdient. Neu soll der frühere Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth in den Verwaltungsrat des Konzerns einziehen.

Machte deutlich weniger Gewinn: Swatch-CEO Nick Hayek.

Machte deutlich weniger Gewinn: Swatch-CEO Nick Hayek. (Bild: Keystone)

Der weltgrösste Uhrenkonzern Swatch hat im vergangenen Jahr weniger verdient. Der Gewinn sank um 8,9 Prozent auf 763 Millionen Franken. Für das laufende Jahr ist Swatch zuversichtlich. Seit Dezember haben die Verkäufe wieder deutlich angezogen.

Der Start ins neue Jahr sei gelungen, teilte Swatch am Dienstag mit. Die Umsatzzahlen für den Januar entsprächen dem zweitbesten Monat Januar in der Geschichte der Gruppe.

Exporte eingebrochen

Wie Swatch bereits vor drei Wochen mitteilte, sank der Umsatz im vergangenen Jahr um 8,1 Prozent auf 5,42 Milliarden Franken. Dennoch sieht sich Swatch als Krisengewinnerin. Denn im vergangenen Jahr brachen die gesamten Exporte der Schweizer Uhrenindustrie um 22,3 Prozent ein.

Das bedeute, dass Swatch seine Marktanteile praktisch in allen Preissegmenten und Märkten erhöht habe, teilte die Nummer 1 der Uhrenbranche mit.

Roth in den Verwaltungsrat

Wie das Unternehmen weiter mitteilte, soll der ehemalige Nationalbank-Präsident Jean-Pierre Roth in den Verwaltungsrat des Konzerns gewählt werden. Auch Swatch-Chef Georges Nicolas Hayek wird für die Zuwahl in den Verwaltungsrat vorgeschlagen. (sam/sda)

Erstellt: 09.02.2010, 09:38 Uhr

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