Wirtschaft

Top-Bonus der UBS ist eine Altlast

UBS-Topverdiener Carsten Kengeters Bonus geht vor allem auf eine alte Regelung zurück. Heute würde man das nicht mehr so machen, ist aus der UBS zu hören.

Der Ex-Goldman Sachs-Mann war der UBS 13 Millionen Franken wert: Karsten Kengeter, Co-CEO der UBS Investmentbank.

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Bild: Keystone

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Niemand bei der UBS (UBSN 12.73 -2.75%) hat im letzten Jahr einen höheren Bonus erhalten als Carsten Kengeter, einer der beide Co-Chefs der Investmentbank: 12,5 Millionen Franken. Zusammen mit dem Fixgehalt von 669'092 Franken und dem Arbeitgeberbeitrag an die Vorsorgeeinrichtung von 12'545 Franken beläuft sich die gesamte Bezahlung auf knapp 13,2 Millionen Franken.

Der gigantische Bonus durch die UBS, die im letzten Jahr immerhin einen Verlust von 2,7 Milliarden Verlust geschrieben hat, haben Öffentlichkeit und Politik ungnädig aufgenommen. Als Verteidigung für die hohen Boni wird angeführt, dass der Verlust weit geringer ausfiel als noch ein Jahr zuvor, als er sich auf 21,2 Milliarden Franken belief. Zudem hat die UBS operativ – bereinigt um buchhalterische Effekte - sogar einen Gewinn von 1,4 Milliarden erwirtschaftet. Allein 2 Milliarden Franken Verlust musste die Bank ausweisen, weil dank ihrer höheren Bonität die eigenen Schulden einen höheren Marktwert hatten.

Bessere Zahlen und dennoch Milliardenverlust

Die Bank begründet Kengeters hohe Zahlung unter anderem (siehe unten) mit seiner hervorragenden Leistung, gemessen an den Zielen für das Jahr 2009. Kengeter leitet die Investmentbank der UBS gemeinsam mit Alex Wilmot-Sitwell. Die Vergütung von Wilmot-Sitwell hat die UBS nicht ausgewiesen. Tatsächlich steht die Investmentbank besser da als ein Jahr zuvor, aber nach wie vor schlecht. Für 2009 hat sie Verluste im Umfang von 6,1 Milliarden Franken ausgewiesen.

Im Jahr 2008 belief sich der Verlust immerhin noch auf 34,3 Milliarden Franken, was hauptsächlich auf die toxischen Anlagen in der Bilanz zurückging. Das Ergebnis des Bereichs sieht für 2009 schlechter aus, als es operativ ist, weil die erwähnten 2 Milliarden durch die verbesserte Bonität der Investmentbank belastet wurden. Trotzdem hat sie auch ohne solche Sondereffekte am schlechtesten von allen Geschäftsbereichen der Grossbank abgeschnitten. Der Bereich «Wealth Management & Swiss Bank» hat sogar einen Gewinn von 3,9 Milliarden Franken geschrieben.

Kengeter zählt zu den Topverdienern der Branche

Kengeters Gehalt zählt im Vergleich zu anderen Zahlungen, die Spitzenmanager der Finanzbranche international wieder erhalten, zu den höchsten. Darauf weist zumindest eine Aufstellung des Finanzportals «Finews» hin, das die Vergütungen an Topverdiener der Branche zusammen getragen hat (siehe Link). Selbst der Schweizer Joseph Ackermann erhielt als Chef der Deutschen Bank mit 13,1 Millionen Dollar nur unwesentlich mehr. In der US-Währung beläuft sich Kengeters Gehalt auf rund 12,4 Millionen Dollar.

Am meisten verdient hat Thomas Montag, Chef des Bereichs «Global Banking & Markets» bei der Bank of America mit 29,9 Millionen Dollar. Wie Kengeter ist auch er nicht oberster Chef einer Bank, sondern im Investmentbanking angesiedelt. Und wie Kengeter arbeitete er bis vor kurzem noch bei Goldman Sachs. Die Wallstreet-Bank ist in der Branche für besonders hohe Zahlungen bekannt.

Goldman Sachs-Leute sind teuer

Wer von Goldman Sachs Leute abwirbt, muss daher besonders tief in die Tasche greifen. Darin liegt der wichtigste Grund für die Rekordzahlung an Kengeter. In einer schriftlichen Stellungnahme schreibt die UBS von «Verpflichtungen», die bei der Anstellung von Kengeter eingegangen wurden. Laut inoffiziellen UBS-Quellen hätte der Deutsche bei einer Wall Street-Bank locker das doppelte einstreichen können, was er bei der UBS erhielt. Als er im September 2008 zur UBS gewechselt ist, hätten noch andere Marktverhältnisse vorgeherrscht, ist aus der Grossbank zu vernehmen. Damals hatte man im Finanzsektor noch weniger Skrupel, hohe Boni bar auszubezahlen. Das ist beachtlich, immerhin markierte der September 2008 den Höhepunkt der Finanzkrise mit dem Zusammenbruch von Lehman Brothers.

Wegen den Vereinbarungen von damals erhielt Kengeter 7,5 Millionen Franken, beziehungsweise 60 Prozent des Bonus, in vorläufig gesperrten Aktien und 40 Prozent, beziehungsweise 5 Millionen Franken, in bar ausbezahlt. Das sei heute nicht mehr denkbar, heisst es von Seiten der UBS. Die Cash-Komponente bei Boni betrage heute maximal eine Million Franken. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 17.03.2010, 13:06 Uhr

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31 Kommentare

Sam Brown

17.03.2010, 19:24 Uhr
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@ Nora Martinek...Stimmen die die Bank im eigenen Depot hat, werden von der Bank selbst so eingesetzt, wie sie es für richtig hält. Depotstimmen sind grundsätzlich aus Abstimmungen auszuschliessen. Ich kenne mich ausreichend aus, was Aktien betrifft. Offensichtlich Wissen Sie aber alles besser, Schön für Sie. Antworten


Hans Schumacher

17.03.2010, 19:04 Uhr
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Es finde es ist jetzt lamgsam gut mit dem täglichen Einschlagen auf die UBS. Wir wissen nun, dass einige viel Geld verdienen. Ich gehe mal davon aus, dass wir nun bis zur Abstimmung täglich mit neuen Schauergeschichten beglückt werden. Dann können wir uns wieder aktuellem zuwenden. Antworten


Alois Bachmann

17.03.2010, 17:06 Uhr
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@N. Martinek: Ev. wäre es sinnvoller, öffentlich investierte Gelder (obligatorische Abgaben wie AHV, PK, usw.) bei kleineren Banken zu investieren/verteilen, welche nicht ein zu grosses internationales Risiko eingehen und auch eine bürgerlichere Mentalität vertreten!! Somit wäre es wirklich kein MUESSEN mehr beim nächsten Mal... Antworten


Nora Martinek

17.03.2010, 16:56 Uhr
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@Sam Brown: Sie sollten andere weniger auffordern, wenn Sie sich selber nicht daran halten. Offenbar sind Sie bei keiner börsenkotierten Aktiengesellschaft Aktionär. Sonst würden Sie wissen, dass Sie vor jeder Abstimmung Instruktionen zum eigenen Stimmverhalten abgeben können, wenn Sie selber nicht an der GV teilnehmen. Entsprechend wird das Stimmrecht gemäss Instruktion des Aktionärs wahrgenommen Antworten


Sam Brown

17.03.2010, 16:44 Uhr
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@ Nora Martinek, Bitte zuerst denken, dann Schreiben. Aktionäre können kaum die Mitglieder des VR bestimmen, solange Depotaktien selbst verwaltet werden können, Wäre dem nicht so, dann hätte es z.B. bei der UBS ganz andere Resultate bei den GV's gegeben. Alles klar? Antworten


Aldo Stadler

17.03.2010, 16:38 Uhr
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@Armin Schaller. Und wer bezahlt wohl die Werbeeinnahmen? Sind die Einschaltquoten wichtig für das Publikum oder für die Werbeunterbrüche. Könnte es wohl am Ende der Konsument/Steuerzahler sein, der die Produkte kauft? Könnte es sein, dass in den Produktepreisen die Werbekosten einkalkuliert sind ? Betreffend Top-Management: Keiner zwingt Sie dort Kunde zu sein oder dort einzukaufen !! Antworten


Thomas Späni

17.03.2010, 16:30 Uhr
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Und dann erschrecken, wenn die 1 : 12 Initiative angenommen wird. Ich hoffe, dass sich die Initiatnen nicht durch einen Gegenvorschlag aufhalten lassen. Und ins Stammbuch der Sozialdemokraten, wenn ein Vorschlag auch vom Gegner kommt, kann man sich mit ihm zusammensetzen. Das Gespann Blocher, Minder und Levrat hätte sicher eine gute Aktienrechtsform zustandegebracht. (2011 in Kraft) Antworten


Nora Martinek

17.03.2010, 16:21 Uhr
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@Peter Meier / Yves Mundorff: werden sie politisch aktiv und schaffen sie ein anderes Umfeld. Mal sehen ob sie mehr verdienen wenn die Arbeitsplätze dann ins Ausland abwandern. Schon mal daran gedacht: in der Schweiz herrscht Wohlstand, verhältnismässig geringe Arbeitslosigkeit, tiefe Steuern usw. Könnte das nicht auch am attraktiven CH-Gesellschaftsrecht inkl. zulässige Boni-Regeln liegen? Antworten


Nora Martinek

17.03.2010, 16:17 Uhr
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@Alois Bachmann: niemand "musste" die UBS retten, bei der Swissair ging es auch anders. @Markus Stalder: Verwaltungsräte können an GV's gewählt werden - wenn die falschen Personen im VR sind, sind die Aktionäre selber schuld. @Hans Kohler: lesen sie mal das BankG - ihre Aussage ist so falsch. Sie können ja zu einer anderen Bank wechseln. @Dan Müller: sie können sich ihren Beruf ja selber aussuchen Antworten


Hans Meier

17.03.2010, 15:57 Uhr
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Herr Kengeter hätte ja verzichten können oder sich den Betrag über eine längere Zeit ausbezahlen zu lassen. Bis jetzt ist es doch so, dass jeder Investment Banking CEO nach max. 2 Jahren mit den Taschen voll Geld das Schiff verlassen hat. Diejenigen, die der Bank das Debakel angerichtet haben waren ja auch Investment Banker!! Antworten


Armin Schaller

17.03.2010, 15:41 Uhr
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@Aldo Stadler: Ihr Vergleich hinkt! - Ein Michael Schumacher wird bezahlt, weil ganz offensichtlich ein Markt da ist. Finanziert ist das ganze vornehmlich durch Werbe-Einnahmen und Einschaltquoten. Der grosse Unterschied liegt also darin, dass ein hochbezahlter Sportler bezahlt WIRD - während sich das Top-Management grosser Unternehmen SELBST BEDIENEN. Antworten


Peter Wolf

17.03.2010, 15:38 Uhr
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Mein Arbeitgeber wollte/musste mir für das Jahr 2008 auch einen Bonus zahlen. Aufgrund der damals voraussehbaren Wirtschaftslage habe ich als Kadermitarbeiter freiwillig daraufverzichtet. Das Geld wurde dann im Jahr 2009 dafür verwendet, Mitarbeiter aus den niedrigen Lohnklassen in während der Kurzarbeit in Härtefällen zu helfen. Ich habe deswegen nicht gehungert, Herr Kengeter! Antworten


Albert Muri

17.03.2010, 15:32 Uhr
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Aldo Stadler, der Unterschied ist ein eminenter: Schumacher arbeitet nachweislich für sein Geld. Er setzt sich regelmässig in seinen flotten Rasenmäher und dreht seine Runden. Sie meinen sicher seinen Manager. Antworten


Dani Kobler

17.03.2010, 15:19 Uhr
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Man hätte die UBS sterben lassen sollen, dann hätten wir jetzt diesen Sündenfall nicht und die dazugehörige Diskussion. Eine AG die in der freien Wirtschaft nicht profitable ist muss sterben. Die anderen Banken mit ihren TopShots wären durchaus in der Lage gewesen in die Lücke zu springen. Jeder ist ersatzbar, auch die To Big To Fail. Antworten


Aldo Stadler

17.03.2010, 15:10 Uhr
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Auch ich findet solche Praktiken sehr fragwürdig. Ich wundere mich jedoch, dass die ganze Welt sich über Bankenboni aufregt. Ein Michael Schumacher fährt in der Formel 1 hinterher, kassiert schlappe 60 Mio., bezahlt dafür infolge Pauschalbesteuerung am Genfer See kaum Steuern. Und keiner regt sich auf .... Aber lieber wieder auf den Banken einprügeln. Ist wohl eine Modeerscheinung. Antworten


beat bürki

17.03.2010, 14:55 Uhr
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@ dan müller, was ist denn gerecht? wenn ich für meine firma die summe 100 verdiene, wieviel ist denn gerecht? und wieso redet man nur über banker, nicht über versicherungen, staubsauger- oder autoverkäufer? die haben auch boni, für jede versicherung/auto das sie verkaufen. und wenn mann unbedingt so viel will, dann bewirbt man sich halt bei einer investmentbank.ist ja so einfach,das kann ja jeder Antworten


Rolf Bänziger

17.03.2010, 14:54 Uhr
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Ich hoffe, wir, das Volk, werden die Initiative 1 zu 12 annehmen - OHNE Schlupfloch - OHNE "Besserstellung" von ausländischen Tochterfirmen oder "Top"leuten!!! Achten wir diesmal einfach nicht auf die Drohung von Leuten wie Brabeck "dann gehen wir halt ins Ausland..." Sollen sie doch gehen, ich bin jedenfalls bereit, dieses Experiment einzugehen! Antworten


Beni Schärer

17.03.2010, 14:50 Uhr
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Altlast? Dann ist ja der Verlust der UBS auch eine Altlast. Und mit welchem Geld wurde diese Altlast abgetragen? Richtig! Mit dem Geld von uns Steuerzahler. Karsten Kengeter soll mit dem Geld jeden Steuerzahler zum Nachtessen im Dolder einladen.... Antworten


Hans Kohler

17.03.2010, 14:44 Uhr
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@ Nora Martinek, 13:21 Uhr: "Niemand ist gezwungen bei boni-zahlenden Gesellschaften einzukaufen, Konti zu eröffnen, ..." ist wohl mit Absicht etwas "einfach" formuliert? Der Gesetzgeber (siehe auch BankG) schreibt vor, dass für Bankgeschäfte die entsprechenden Institute beansprucht werden müssen. Damit wird Jede(r) zwangsläufig zur Finanzierung der Banker-Boni zur Kasse gebeten. Antworten


Yves Mundorff

17.03.2010, 14:10 Uhr
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@Nora Martinek: Es gibt viele Menschen, die sehr hart arbeiten und sich kaum ernähren können von einem Job. Dann mutet es schon grotesk an, dass jemand soviel verdient, wie 160 durchschnittliche Schweizer mit 80'000. Niemand hat etwas gegen einen normalen und anständigen Bonus. Aber warum braucht jemand 13 Mio. im Jahr? Ein Bundesrat kriegt 400'000. Hier stimmt doch etwas nicht mehr... Antworten


Peter Meier

17.03.2010, 14:08 Uhr
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Liebe Frau Martinek. Ich arbeite auch. Jeden Tag. Und erst noch kürzlich hat mein Chef zu mir gesagt: "ich hätte hervorragende Arbeit geleistet". aber trotzdem nichts mit bonus. Wegen mir gabs kein Verlust oder sinkende Verkaufszahlen, sondern nur eine komplett neue Webpage für den Konzern, die von ländern und kunden grösstenteils hoch gelobt wird. aber eben. nix bonus. Antworten


Dan Müller

17.03.2010, 14:01 Uhr
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@Nora: schon mal daran gedacht, dass viele Leute gar nie solche exorbitanten Boni beziehen können weil sie nicht auf einer Investmentbank arbeiten? Das Ziel muss sein, gerechte Löhne abhängig der Leistung zu schaffen und nicht abhängig der Branche. Antworten


Markus Stalder

17.03.2010, 13:53 Uhr
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Nora Martinek: Den Verdienst und die Leistung, schreiben sie, ist ihnen ja wohl nicht ernst. Jeder holt sich soviel er will, sobald er die Macht hat, das ist ein Rückschritt der Menschheit. Wir wollen aber Fortschritt, darum sind die unverhältnismässigen Boni ein Ärgernis. Arbeiten sollen die, nur die Nora darf einen Leserbrief schreiben, das wird ja immer noch besser. Die Miesmacher. Antworten


Rolf Iseli

17.03.2010, 13:52 Uhr
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Wenn eine Eigenkapitalquote von 20 % und 19 MRD Gewinn avisiert und in Aussicht gestellt werden, müssen Gambler und Gratwanderer angeheuert werden, mit seriösem Banking ist dies nicht zu bewerkstelligen. Bis zum Ausbruch der nächsten Krise werden auch die jetztigen Lohnmodelle "Altlasten" sein. Antworten


Thomas Fehr

17.03.2010, 13:51 Uhr
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@Emil Roduner: die Migrosbank mit der UBS zu vergleichen ist etwa wie ein Tante-Emma Laden auf dieselbe Stufe mit Coop zu stellen. Oder glauben sie ernsthaft, ein Tante-Emma Leiter koennte auch CEO von Coop sein? Das gleiche gilt fuer den Bankschalter-Angestellten der definitiv kein Investmentbanker ist/wird. Aber der Stammtisch unterscheidet nicht & ist hauptsaechlich neidisch auf Besserverdiener Antworten


Alois Bachmann

17.03.2010, 13:51 Uhr
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@N. Martinek: Den Verdienst und die Leistung werden auch in anderen Branchen verdient. Wenn Ihre Ansicht wirklich so ist, dass eine Firma (Bank) Boni zahlt, obwohl die Firma Verluste gemacht hat und vom Volk gerettet werden musste.... Vielleicht sind solche arrogante Vorstellungen ginau das, was den Volkszorn ins unendliche wachsen lässt... Antworten


Emil Roduner

17.03.2010, 13:22 Uhr
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Es gibt in der Schweiz eine ganze Reihe von erstklassigen Banken, die nie wegen excessiven Boni in die Schlagzeilen geraten, z.B. die Migros-Bank. Sie tut nicht so grossspurig wie die UBS, CS und die ZKB, aber sie ist zuverlässig und gut geführt - auch ohne Boni. Es ist ein immer wiederholtes Märchen, dass man zu vernünftigen Konditionen keine guten Leute finden würde. Antworten


Nora Martinek

17.03.2010, 13:21 Uhr
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Gibt es noch ein anderes Thema als "Boni" - so viele Miesmacher, die anstatt zu arbeiten den Verdienst und die Leistung anderer kritisieren? Schon mal daran gedacht selber einen Bonus zu verdienen? Und falls Euch Boni nicht passen. Niemand ist gezwungen bei boni-zahlenden Gesellschaften einzukaufen, Konti zu eröffnen, Produkte und Dienstleistungen zu beziehen usw. Antworten


Jack Schaess

17.03.2010, 13:16 Uhr
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Was soll der witzlose Unterschied zwischen Cash-Boni und verteilten Aktien? Aktienzuteilung ist noch weniger transparent als ein Cash-Bonus, je nach Kurs wird ja mehr oder weniger zugeteilt, und mittels extra-billiger Darlehen bei der Bank gegen Hinterlegung der Aktien kann der Banker auch Cash beziehen. Antworten


Paul Meier

17.03.2010, 13:13 Uhr
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Einfach Widerlich. Wer wird diesen Kampf gegen die Widerlichkeit gewinnen die damit verfilzte Politik, welche nun auch genug hat, oder schliesslich doch wieder die Banken? Antworten


Sam Brown

17.03.2010, 13:08 Uhr
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Spielt eigentlich keine Rolle, wie man dieses Gehalt verteidigen will. GS ist ja auch als unsaubere Bank bekannt. Man sollte die "GUTEN" dort lassen wo sie sind und nicht abwerben. KEINER der Banker hat bewiesen, dass er die Summe wert ist, welche er kassiert. Raubrittertum auf hohen Niveau, gesetzlich genehmigt. Der wirtschaftliche Schaden zeigt, dass es nur Schaumschläger und Blender sind. Antworten



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