Wirtschaft

UBS trennt sich von Topmanager

Aktualisiert am 29.03.2009

Er war in den USA verhaftet worden und musste vor einem Ausschuss des Kongresses aussagen. Jetzt ist die Zeit für Martin Liechti bei der UBS abgelaufen.

Seine Karriere bei der UBS läuft aus: Martin Liechti.

Seine Karriere bei der UBS läuft aus: Martin Liechti. (Bild: Keystone)

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«Wir haben uns von Martin Liechti getrennt», sagt UBS-Sprecher Michael Willi dem «Sonntags-Blick». Wie das Blatt weiter schreibt, wollten das aber «vertraute Personen im Umfeld des Bankers» nicht bestätigen. Martin Liechti habe bis gestern keine Kündigung erhalten, sondern stehe «mit der UBS in Verhandlungen über eine für beide Seiten faire Austrittsvereinbarung».

Martin Liechti machte in der UBS eine Tellerwäscherkarriere vom Banklehrling zum Generaldirektor. Der Chef der Vermögensverwaltung für Nord- und Südamerika war Ende April 2008 im Zuge der Vorwürfe über Beihilfe zur Steuerhinterziehung bei der Durchreise im Flughafen Miami festgenommen und in Hotelhaft gehalten worden. Er wurde später wieder freigelassen und reiste in die Schweiz zurück.

Schweigen vor dem Kongressausschuss

Liechti war einer von zwei hohen UBS-Managern, die vor einem Ausschuss des amerikanischen Senats zum Steuerstreit mit der UBS befragt wurden. Während sich Mark Branson, der 40-jährige Finanzchef der weltweiten Vermögensverwaltung, bei den Amerikanern für die vergangene Geschäftspolitik der UBS entschuldigte, berief sich Liechti auf sein verfassungsmässiges Schweigerecht. (cpm)

Erstellt: 29.03.2009, 12:16 Uhr

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