Wirtschaft

UBS-Aktionäre verklagen die Grossbank

Aktualisiert am 20.03.2009

Neuer juristischer Ärger für die UBS: Ein Anwaltsbüro hat im Namen von US-Aktionären, die sich als Investoren getäuscht fühlen, Klage bei einem New Yorker Gericht eingereicht.

In den USA verklagt: UBS-Sitz in New York.

In den USA verklagt: UBS-Sitz in New York. (Bild: Keystone)

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Die Klage sei bereits im Januar im Namen aller Personen und Firmen deponiert worden, «die zwischen dem 4. Mai 2004 und dem 26.Januar 2009 Aktien der UBS direkt gekauft oder auf andern Wegen erworben haben», teilte das Anwaltsbüro von Howard G. Smith mit.

Die Anteilsscheine der Grossbank legten während der ersten drei Jahre – bis April 2007 – rund 80 Prozent zu, um dann bis Januar 2009 den Wertzuwachs wieder einzubüssen.

Aktien mit unlauteren Argumenten beworben

Die Klage geht in erster Linie auf die Pensionskasse der städtischen Angestellten von New Orleans zurück, wie das Anwaltsbüro weiter schreibt. Gemäss den Klägern habe die UBS ihre Aktien mit unlauteren Argumenten beworben.

Die Grossbank habe die von ihr verwalteten Kundengelder – ein wichtiges Argument für Investoren – nur deshalb steigern können, weil sie reiche US-Bürger zur Steuerhinterziehung ermuntert habe, heisst es in der Klageschrift. (mbr/sda)

Erstellt: 20.03.2009, 08:19 Uhr

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