Wirtschaft
Wachovia zahlt 160 Millionen an die Regierung
Aussergerichtlich mit der Regierung geeinigt: Wachovia. (Bild: Keystone)
Angesichts von Geldwäscherei-Vorwürfen hat sich die US-Bank Wachovia mit der US-Regierung auf die Zahlung von 160 Millionen Dollar verständigt.
Im Gegenzug würden die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen das vom früheren Konkurrenten Wells Fargo übernommene Institut für zunächst 12 Monate ausgesetzt, teilte das Justizministerium in Washington am Mittwoch mit. Das Verfahren werde ganz eingestellt, wenn sich die Bank in dieser Zeit bei den Untersuchungen kooperativ zeige.
Wachovia wird beschuldigt, Drogengelder mexikanischer Kartelle gewaschen zu haben. Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Bankhaus vor, in den Jahren 2003 bis 2008 vorsätzlich auf die Einführung eines Anti-Geldwäscherei-Programms verzichtet zu haben. (oku/sda)
Erstellt: 18.03.2010, 11:12 Uhr
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