Wachovia zahlt 160 Millionen an die Regierung

Aktualisiert am 18.03.2010

Weil sie Drogengelder aus Mexiko gewaschen haben soll, haben amerikanische Staatsanwälte gegen die Bank ermittelt. Jetzt haben sich die beiden Partien geeinigt.

Aussergerichtlich mit der Regierung geeinigt: Wachovia.

Aussergerichtlich mit der Regierung geeinigt: Wachovia. (Bild: Keystone)

Angesichts von Geldwäscherei-Vorwürfen hat sich die US-Bank Wachovia mit der US-Regierung auf die Zahlung von 160 Millionen Dollar verständigt.

Im Gegenzug würden die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen gegen das vom früheren Konkurrenten Wells Fargo übernommene Institut für zunächst 12 Monate ausgesetzt, teilte das Justizministerium in Washington am Mittwoch mit. Das Verfahren werde ganz eingestellt, wenn sich die Bank in dieser Zeit bei den Untersuchungen kooperativ zeige.

Wachovia wird beschuldigt, Drogengelder mexikanischer Kartelle gewaschen zu haben. Die US-Staatsanwaltschaft wirft dem Bankhaus vor, in den Jahren 2003 bis 2008 vorsätzlich auf die Einführung eines Anti-Geldwäscherei-Programms verzichtet zu haben. (oku/sda)

Erstellt: 18.03.2010, 11:12 Uhr

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