Wirtschaft
Warum China Milliarden in Nordkorea investiert
Artikel zum Thema
- Nordkorea lässt US-Missionar frei
- China droht mit einer Blockade in den Nordkorea-Gesprächen
- Nordkorea feuert 20 Granaten in den Süden
Stichworte
Mit den geplanten Investitionen in nordkoreanische Bahnstrecken und Häfen solle Pyongyang offenbar zur Wiederaufnahme von Abrüstungsgesprächen bewogen werden, meldete die südkoreanische Nachrichtenagentur Yonhap am Montag. Nordkorea hatte bereits in der vergangenen Woche Bereitschaft zu neuen Verhandlungen über sein Atomprogramm signalisiert.
Nordkoreanische und chinesische Diplomaten berieten in der vergangenen Woche in Peking über eine Wiederaufnahme der Sechs-Parteien-Gespräche, die seit April vergangenen Jahres unterbrochen sind. Neben den beiden koreanischen Staaten und China sind an diesen Verhandlungen auch Japan, die USA und Russland beteiligt. Ziel ist, das bitterarme Nordkorea dazu zu bewegen, für internationale Hilfe sein Atomprogramm einzustellen.
Dem Yonhap-Bericht zufolge verhandeln nun staatliche chinesische Banken mit multinationalen Konzernen über ein gemeinsames Investitionsprogramm im Umfang von zehn Milliarden Dollar (7,4 Milliarden Euro) für Nordkorea. Die chinesischen Banken wollten 60 Prozent der Kosten übernehmen, schrieb die südkoreanische Nachrichtenagentur unter Berufung auf informierte Kreise. (tan/ddp)
Erstellt: 15.02.2010, 09:01 Uhr
Wirtschaft
Live @ Sunset
11. bis 22. Juli - Zürich Dolder u.a. mit B.B. King, Elton John und Alanis Morissette!
Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.


