Wirtschaft

Wettbewerbshüter prüfen vertieft die Fusion von Orange und Sunrise

Die Weko vermutet, dass der Kauf von Sunrise der Orange eine marktbeherrschende Stellung verschafft. Doch die Swisscom ist auch nach der Fusion wesentlich grösser.

Zusammen 40 Prozent Marktanteil: Orange und Sunrise.

Zusammen 40 Prozent Marktanteil: Orange und Sunrise. (Bild: Keystone)

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Die Wettbewerbskommission (Weko) nimmt die Fusion der beiden Telekom-Unternehmen Orange und Sunrise genauer unter die Lupe. Es gebe Anhaltspunkte, dass die Übernahme von Sunrise durch Orange eine marktbeherrschende Stellung begründe oder verstärke, teilte die Weko am Montag mit.

Die Weko werde den geplanten Zusammenschluss zwischen der France Télécom-Tochter Orange und der dänischen TDC-Tochter Sunrise vertieft prüfen, heisst es in der Mitteilung.

Marktanteile von 40 und 60 Prozent

Im Schweizer Mobilfunkmarkt seien die drei Netzbetreiber Swisscom, (SCMN 365 -1.64%) Sunrise und Orange die Hauptakteure. Der Zusammenschluss verringere die Zahl der konkurrierenden Netzbetreiber von drei auf zwei. Das fusionierte Unternehmen würde einen Marktanteil von rund 40 Prozent auf sich vereinen, während der Marktanteil von Swisscom bei etwa 60 Prozent verbliebe.

Vor diesem Hintergrund habe die Weko beschlossen, die Auswirkungen des Zusammenschlusses auf den Mobilfunkmarkt zu prüfen. Dabei wird auch untersucht, ob allenfalls eine kollektiv marktbeherrschende Stellung zusammen mit der Swisscom entstehen kann. Die Prüfung habe innerhalb der gesetzlichen Frist von vier Monaten zu erfolgen. (oku/sda/)

Erstellt: 28.12.2009, 10:55 Uhr

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