Zermatt bekniet Google für Street-View-Bilder
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Matterhorn, Pferdekutschen und uralte Häuser – dies möchte der Walliser Tourismusort Zermatt der Welt über Google Street View zeigen. Der Google-Dienst als Marketing-Instrument sozusagen. Der Internet-Gigant hats aber nicht eilig. «Beim Fototermin würden wir auch Geissen durch die Strassen treiben», sagt Zermatts Tourismusdirektor Daniel Luggen der «SonntagsZeitung».
Den Wunsch Zermatts und Duzender weiteren Tourismusorte um Aufnahme in die umstrittene Google-Applikation will Schweiz Tourismus in den kommenden Tagen dem amerikanischen Internet-Suchgiganten unterbreiten, so das Blatt. Die Bittsteller werden sich allerdings gedulden müssen. Wie Google-Sprecher Matthias Meyer der «SonntagsZeitung» sagt, sind Fototermine in autofreien Orten und Innenstädten vorerst nicht vorgesehen.
Ein Zusatzaufwand
Für das Internetunternehmen sei die Erfassung dieser Zonen mit zusätzlichem Aufwand und Körperkraft verbunden. Dafür habe Google ein «Trike» entwickelt, auf das die 360-Grad-Panoramakamera montiert wird. Das 100 Kilo schwere Gerät war in Europa bisher in England, Spanien Italien und Holland unterwegs. In den kommenden Wochen plane Google weitere Fotoaufnahmen mit dem Auto in neun Deutschschweizer Kantonen. (cpm)
Erstellt: 05.09.2009, 23:44 Uhr
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