Generika machen Novartis Bauchweh

Der Pharmakonzern Novartis verzeichnet sinkende Gewinne im ersten Quartal. Die harte Konkurrenz macht den Baslern zu schaffen.

Mehr und billigere Anbieter drängen auf den Markt: Tabletten-Produktion von Novartis in Deutschland. (Archivbild Keystone, Martin Rütschi)

Mehr und billigere Anbieter drängen auf den Markt: Tabletten-Produktion von Novartis in Deutschland. (Archivbild Keystone, Martin Rütschi)

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Novartis vermeldet für das erste Quartal 2017 einen Gewinnrückgang. Das operative Ergebnis lag im ersten Quartal 2017 bei 1,92 Milliarden Dollar, wie der Pharmariese heute mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahresquartal entspricht dies einem Rückgang von 22 Prozent in der Berichtswährung.

Der Reingewinn sank um 17 Prozent auf 1,67 Milliarden Dollar. Dieser Rückgang war weniger stark als der des operativen Ergebnisses. Novartis begründet dies mit höheren Erträgen aus assoziierten Gesellschaften.

Der Rückgang bei operativem Ergebnis wie beim Reingewinn war von Analysten allgemein erwartet worden. «Der Start in das laufende Geschäftsjahr dürfte für den Konzern voraussichtlich den Tiefpunkt bedeuten», schrieb denn auch die Finanznachrichtenagentur AWP in ihrem Ausblick.

Verhaltener Ausblick

Der Umsatz belief sich im ersten Quartal auf 11,54 Milliarden Dollar. Das entspricht einem Minus von 1 Prozent in der Berichtswährung und einer Steigerung von 2 Prozent zu konstanten Wechselkursen. Novartis argumentiert, dass Volumensteigerungen von 7 Prozentpunkten die negativen Einflüsse der Generikakonkurrenz und Preissenkungen teilweise wettgemacht hätten. Zu konstanten Wechselkursen hätten alle Divisionen Zuwächse verzeichnet.

Für 2017 bestätigt Novartis den Ausblick. Der Pharmakonzern erwartet einen Nettoumsatz auf dem Niveau des Vorjahres (zu konstanten Wechselkursen). Das operative Kernergebnis dürfe auf Vorjahresniveau oder um einen «niedrigen einstelligen Prozentsatz» darunter liegen, so die aktuelle Mitteilung. (rub/sda)

Erstellt: 25.04.2017, 07:30 Uhr

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