Sieben Länder sind sicherer als die Schweiz

Terroranschläge beeinflussen die gefühlte Sicherheit von Touristen. Die Schweiz hält nach einer WEF-Studie Einzug in die Top Ten.

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Laut einer Studie des Weltwirtschaftsforums ist die Schweiz für Touristen sicherer geworden. Noch im Jahr 2015 lag sie auf Platz elf der sichersten Reiseländer der Welt. Im nun veröffentlichten Ranking ist sie auf Platz acht aufgestiegen. Finnland führt die Liste an.

Bereits in der letzten Studie schnitt das nordeuropäische Land mit der Bestnote ab. Auf Platz zwei der sichersten Reiseländer folgen die Vereinigten Arabische Emirate, gefolgt von Island. Vor der Schweiz, auf Rang sieben ist Norwegen. Und fast so sicher ist Ruanda. Das zentralafrikanische Land folgt auf die Schweiz und rangiert noch vor Katar auf Platz neun.

Anschläge haben sich nur kurzzeitig ausgewirkt

Abgeschlagen auf Plätzen zwischen 50 und 100 liegen die Nachbarländer: Deutschland erreicht den Rang 51 , Frankreich kommt auf Platz 67 und Italien steht an siebzigster Stelle. Dafür liegt Frankreich bei der Gesamtbewertung in Sachen Tourismus auf Platz zwei und Deutschland auf Platz drei. Auf Rang eins schafft es Spanien.

Die Terroranschläge in Europa hätten zwar für eine veränderte Wahrnehmung von Sicherheit gesorgt, wie das Weltwirtschaftsforum schreibt. Doch auf das Reiseverhalten habe sich das nur kurzzeitig ausgewirkt. Auch Grossbritannien ist weit von der Top Ten entfernt und erreicht den 78 Platz. Noch weiter hinten liegen die USA auf Rang 84.

Schweiz war vor zwei Jahren offener

Von den 136 bewerteten Ländern hat keines einen ökologisch nachhaltigeren Tourismus wie die Schweiz. Schon beim letzten Ranking lag sie auf Platz eins. Dafür ist das Reisen in keinem anderen Land teurer. Ebenfalls unverändert liegt die Schweiz auf dem letzten Platz bei der preislichen Wettbewerbsfähigkeit.

Was die internationale Offenheit anbelangt, steht die Schweiz in der aktuellen WEF-Studie schlechter da als vor zwei Jahren. Diese sieht die Alpennation auf Rang 30 – neun Plätze weiter unten als 2015. (oli)

Erstellt: 19.04.2017, 18:47 Uhr

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