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Möglicher Wettbetrug beim Nobelpreis
Aktualisiert am 08.10.2011 2 Kommentare
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Die schwedische Staatsanwaltschaft prüft, ob es im Zusammenhang mit der Verleihung des diesjährigen Literaturnobelpreisen zu Straftaten gekommen ist. Dies sagte der Leiter der Antikorruptionsabteilung bei der Stockholmer Generalstaatsanwaltschaft, Alf Johansson.
Die Wettquoten auf den schwedischen Lyriker Tomas Tranströmer waren in den letzten Stunden vor der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers in den Keller gerasselt.
Fünf Leute wussten Bescheid
«Ich habe es in der Zeitung gelesen, wir werden die Angaben kontrollieren», sagte Johansson gegenüber dem Blatt «Dagens Nyheter» vom Samstag. Laut Odd Zschiedrich, dem Kanzleichef der Schwedischen Akademie, wussten ausser den 18 Akademiemitglieder nur fünf Mitarbeiter im Vorhinein, wer den Preis erhält.
Einen vergleichbar auffälligen Verfall der Wettquoten vor der Bekanntgabe des Literaturnobelpreisträgers hatte es 2008 gegeben. Damals erhielt der Franzose Jean-Marie Le Clezio die Auszeichnung. Eine interne Untersuchung führte zu keinem Resultat.
(mrs/sda)
Erstellt: 08.10.2011, 18:51 Uhr
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