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… 34 Jahren: Das Warten auf Francos Tod

Von Jan Knüsel. Aktualisiert am 28.10.2009

Am 29. Oktober 1975 übernimmt Juan Carlos die Amtsgeschäfte.

Der General und sein vermeintlicher Schützling: Franco (rechts) und Juan Carlos (links) an einer Militärparade 1966.

Der General und sein vermeintlicher Schützling: Franco (rechts) und Juan Carlos (links) an einer Militärparade 1966.
Bild: Keystone

Spaniens Diktator lag auf dem Sterbebett. Eine ganze Reihe von Herzinfarkten und inneren Blutungen hatten General Francisco Franco derart geschwächt, dass die Amtsgeschäfte an seinen designierten Nachfolger, den 37-jährigen Prinzen Juan Carlos, übergeben werden mussten.

Drei Wochen später wurde aus der provisorischen Machtübernahme eine endgültige. General Franco, der das Land 39 Jahre lang mit eiserner Hand geführt hatte, verstarb am 20. November 1975. Aus dem Prinzen Juan Carlos wurde der König von Spanien, so wie es 1969 von Franco bestimmt wurde. Damit war die spanische Monarchie nach 44 Jahren wiederhergestellt. Sein Grossvater König Alfonso XIII musste 1931 nach Ausrufung der Republik das Land fluchtartig verlassen.

Der Weg zur Demokratie

Zur Überraschung vieler brach Juan Carlos mit der Politik des Diktators. Ohne Zeit zu verlieren, begann er mit der Öffnung des Landes. 1977 führte er erste demokratische Wahlen durch und mit einer 1978 vom Volk ratifizierten Verfassung wurde Spanien zur konstitutionellen Monarchie. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 28.10.2009, 15:57 Uhr