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… 4 Jahren: In Kaschmir bebt die Erde

Von Jan Knüsel. Aktualisiert am 07.10.2009

Am 8. Oktober 2005 erschüttert ein Erdbeben die pakistanische Grenzregion.

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Beten für bessere Tage: Ein Mann inmitten der Zerstörung.
Bild: Keystone

   

Zu Beginn ging man von rund 1000 Toten aus, nachdem ein Erdbeben der Stärke 7,6 auf der Richterskala mehrere Dörfer in der pakistanischen Grenzregion zur Provinz Kaschmir zerstört hatte. Selbst in der 95 Kilometer nahe gelegenen pakistanischen Hauptstadt Islamabad, der indischen Hauptstadt Neu Delhi und der afghanischen Hauptstadt Kabul waren die Erschütterungen zu spüren gewesen. Zahlreiche Nachbeben folgten.

Die Auswirkungen stellten sich als viel gravierender heraus. Laut pakistanischen Behörden starben am Ende über 84’000 Menschen. 3 Millionen waren auf einen Schlag obdachlos. Es war das schwerste Erdbeben in der Geschichte der Region. Mit dem sich nähernden Winter fürchtete man weitere Tote.

Im März 2006 berichtete die Uno jedoch, dass die Region trotz kalten Temperaturen einen vergleichsweise milden und trockenen Winter erlebt hatte. Diese verhältnismässig glücklichen klimatischen Umstände und eine international angelegte Hilfe konnten weitere Wellen von Todesfällen verhindern. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 07.10.2009, 13:59 Uhr