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Erste Schweinegrippe-Tote ohne Vorerkrankung
Die Schweinegrippe beunruhigt die Menschen: Eine Frau mit Mundschutz betrachtet ihr Röntgenbild. (Bild: Keystone)
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Drei weitere Menschen sind in der Schweiz an der Schweinegrippe gestorben. Zwei der Toten gehörten Risikogruppen an. Beim dritten Opfer stellten die Ärzte keine Vorerkrankungen fest. Die Zahl der Todesopfer durch die Grippe H1N1 steigt damit auf 12.
Die 33-jährige Frau, die nach aktuellem Kenntnisstand nicht an einer Vorerkrankung litt, starb kurz vor Weihnachten, wie das Bundesamt für Gesundheit (BAG) am Mittwoch mitteilte. Sie erlag nach raschem Krankheitsverlauf einer Lungenentzündung.
Grippe am Abflauen
Bei den anderen Todesfällen handelt es sich um eine 81-jährige Frau und um einen 59-jährigen Mann. Beide litten an Krankheiten, die den Verlauf der Schweinegrippe erschweren können. Eines der Opfer sei bereits am 12. Dezember verstorben. Weitere Details zu den Todesfällen gab das BAG nicht bekannt.
Die pandemische Grippe ist aber in der Schweiz wie praktisch auf der ganzen Welt weiter am Abflauen. Rund 19'000 Personen haben in der letzten Woche den Arzt wegen Grippesymptomen aufgesucht. Dies entspricht einem deutlichen Rückgang gegenüber den Vorwochen, in denen 24'000 respektive 30'000 Menschen zum Arzt gehen mussten.
Mit hochgerechnet 241 Arztkonsultationen pro 100'000 Einwohner handelt es sich aber noch immer um eine Epidemie, für die eine Schwelle von 50 Fällen pro 100'000 Einwohner gilt.
Sieben Patienten mussten in den Spital
Die Zahl der bestätigten Schweinegrippe-Fälle in der Schweiz stieg in der letzten Woche um 418 auf 12'826 (Vorwoche: plus 694). Die effektive Zahl der Erkrankten liegt aber deutlich höher, da seit Juli nicht mehr alle Verdachtsfälle geprüft werden.
Sieben Personen mussten sich in der letzten Woche wegen der Schweinegrippe neu in einem Spital behandeln lassen - in der Vorwoche waren es noch 11 und davor 44. Insgesamt mussten sich damit 430 Personen in Spitalpflege begeben; 77 von ihnen waren gar auf der Intensivstation. (vin/sda/ap)
Erstellt: 30.12.2009, 15:12 Uhr
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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.





