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USA untersuchen Tamiflu-Resistenz

Aktualisiert am 08.07.2009

Jüngst wurde der Fall einer Jugendlichen aus San Francisco bekannt, bei der Tamiflu gegen Schweinegrippe nicht wirkte. Forscher sollen dem jetzt auf den Grund gehen.

US-Gesundheitsbehörden untersuchen verstärkt den Schweinegrippe-Erreger auf mögliche Resistenzen gegen antivirale Arzneimittel. Hintergrund ist der Fall einer Jugendlichen aus San Francisco, bei der das Grippemittel Tamiflu nicht wirkte. Das war erst der dritte bekannte Fall in der Welt, nach ähnlichen in Dänemark und Japan. Die Grippe bei der Jugendlichen verlief aber eher mild, wie das staatliche Gesundheitsinstitut CDC am Dienstag in Atlanta mitteilte.

Bislang gelten Tamiflu und das Konkurrenzprodukt Relenza als die wirksamsten Mittel gegen die Schweinegrippe bis ein Impfstoff entwickelt ist. Weil sich Grippeviren ständig verändern, sind Resistenzen nicht ungewöhnlich. So gab es im vergangenen Jahr einen Erreger der normalen Winterinfluenza, der meist nicht mit Tamiflu bekämpft werden konnte. (cpm/ap)

Erstellt: 08.07.2009, 09:01 Uhr

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