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…157 Jahren: Das Ende von Japans Isolation
Von Claudia Müller. Aktualisiert am 06.07.2010
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Mit der Ankunft der «schwarzen Schiffe» des US-amerikanischen Seeoffiziers Matthew Perry geht die Zeit des Shogunats – des Kriegsadels – in Japan zu Ende. Mit der Rückgabe der Herrschaft an den Tenno (Kaiser) geht eine Öffnung gegenüber dem Westen einher.
Die erzwungene Öffnung
Die Gründe für das Ende und die erzwungene Öffnung sind gesellschaftlicher und politischer Natur: Neben innenpolitischen Machtkämpfen zwischen Bürgertum und Kriegerklasse sollen äussere Einflüsse – die Kolonialmächte – zu einem neuen Kapitel in der japanischen Geschichte geführt haben.
Im Jahr 1846 versuchen die USA erstmals, diplomatische Beziehungen mit Japan aufzubauen, die aber abgelehnt werden. Sechs Jahre später taucht Commodore Matthew Perry mit einem Vier-Schiff-Geschwader in der Edo-Bucht auf und löst mit seiner Ankunft Unruhe aus. Da Kaiser und politische Elite sich nicht einig sind, wird ein Kompromiss geschlossen: Die Forderung von Perry nach einer Öffnung Japans für den ausländischen Handel wird akzeptiert, ausserdem werden zwei Vertragshäfen für amerikanische Schiffe geöffnet.
Nach 200 Jahre Isolationspolitik ist Japan endlich bereit, mit dem Westen diplomatische Beziehungen einzugehen. Nach einer Zeit der Öffnung und weit verbreiteter Faszination von der amerikanischen Gesellschaft, folgt in Japan aber wieder eine Rückkehr zu den alten Werten. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 06.07.2010, 12:39 Uhr



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