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…vor 42 Jahren: Andy Warhol wird Opfer eines Attentats
Von Céline Raval. Aktualisiert am 01.06.2010
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Es passiert in New York, in seinem eigenen Atelier: Die Frauenrechtlerin und Schriftstellerin Valerie Solanas dringt gewaltsam in Andy Warhols «Factory» ein und verletzt den Künstler durch mehrere Schüsse lebensgefährlich. Er überlebt den Anschlag allerdings nach langen Krankenhausaufenthalten. Der Grund für den Mordversuch ist, dass sich Sonalas von Warhol und der künstlerischen Hierarchie seiner «Factory» ausgenutzt gefühlt hat. Bereits vor dem Attentat belästigte sie Warhol längere Zeit per Telefon. Sie litt an einer paranoiden Persönlichkeitsstörung.
Nicht zum ersten Mal macht Solanas von sich reden: Sie ist die Autorin des «Manifest der Gesellschaft zur Vernichtung der Männer, S.C.U.M.», in dem sie zur Rettung der Welt die Tötung aller Männer fordert.
Der Streit mit Andy Warhol
Solanas Wunsch ist, dass Warhol ihr Theaterstück «Up your Ass» produziert. Da er interessiert scheint, vertraut sie ihm das Manuskript an – später wirft sie ihm vor, er habe es gestohlen, obwohl Warhol nie ein entsprechendes Theaterstück verfasst oder aufführt. Allerdings scheint Solanas bereits zu dieser Zeit unter einer wahnhaften Störung gelitten zu haben. Ein Jahr bevor sie Andy Warhol zu erschiessen versucht, verliert sie ihre Wohnung und landet auf der Strasse.
Solanas’ Leben und die Hintergründe ihrer Schüsse auf Warhol wurden 1997 unter dem Titel «I Shot Andy Warhol» verfilmt. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 01.06.2010, 16:25 Uhr
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.




