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Schweinegrippe: Die Behandlung der Kinder könnte rationiert werden

Aktualisiert am 24.11.2009

Kinderärzte prüfen im Notfall, welches Kind höhere Überlebenschancen hat. Der Präsident des Kinderärzte-Verbandes, Christian Kind, hat laut einem Zeitungsbericht eine entsprechende Arbeitsgruppe einberufen.

Vorbeugen jeden Tag: Im Primarschulhaus St. Johann in Basel gilt gründliches Händewaschen als Regel.

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Bild: Keystone

«Eine Arbeitsgruppe von spezialisierten Kinderärzten hat Kriterien ausgearbeitet, wie man eine solche Auswahl treffen könnte», sagt Christian Kind, Chefarzt der Pädiatrischen Klinik am Ostschweizer Kinderspital, gegenüber der Zeitung «Sonntag». «Grundsätzlich geht es dabei darum, die zu knappen Plätze denjenigen Kindern zuzuteilen, die davon am meisten profitieren können.»

Es gehe darum, so der Chefarzt weiter, diejenigen Kinder auf der normalen Station zu behalten, die auch ohne Aufnahme auf die Intensivstation überleben können – und solche, deren Überlebenschancen auch auf der Intensivstation gering sind. «Für Kinder mit relativ geringen Chancen bedeutet dies, dass wir auf diese Chance, die wir ihnen unter normalen Umständen bieten könnten, verzichten müssten», sagte Kind laut dem Zeitungsbericht.

(raa)

Erstellt: 24.11.2009, 14:19 Uhr

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