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Todschlank: Swissmedic prüft Abnehmpille

Aktualisiert am 27.01.2010 1 Kommentar

Das Heilmittelinstitut Swissmedic prüft, ob der Vertrieb der Schlankheitspille Reductil vorläufig gestoppt wird - acht Jahre, nachdem der Wirkstoff in Italien wegen Herzbeschwerden untersagt wurde.

Bald vorüber? Das gefährliche Medikament wird auch im Internet angeboten – ohne Rezept.

Bald vorüber? Das gefährliche Medikament wird auch im Internet angeboten – ohne Rezept.
Bild: www.hexmed.com

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Die Zulassung des darin enthaltenen Wirkstoffes Sibutramin wird auf Empfehlung der Europäischen Arzneimittelagentur EMA sistiert. Grund ist das Risiko von Herzbeschwerden. Nach Angaben von Swissmedic hat eine Studie zur kardiovaskulären Sicherheit ergeben, dass der Nutzen der Pille bei der Behandlung von Übergewicht das höhere Herz-Kreislauf-Risiko nicht aufwiegt.

Aufgrund dieser Ergebnisse soll der Wirkstoff in der gesamten EU vorerst vom Markt genommen werden. Ein Grund für ein sofortiges Absetzen von Reductil bestehe jedoch nicht, teilte das Heilmittelinstitut am Mittwoch mit. Patientinnen und Patienten sollten eine Weiterführung oder Umstellung jedoch mit ihrem Arzt besprechen.

Wegen Todesfällen hatte Italien Reductil bereits im Jahr 2002 vom Markt genommen. In der Schweiz das Medikament seit 1999 zugelassen. Die Schlankheitspille dient der Diät-unterstützenden Behandlung von Übergewicht mit einem Body Mass Index von mindestens 30. Wegen Zweifeln an der Zweckmässigkeit musste sich der Hersteller Abbott die Kassenpflicht vor Gericht erstreiten. (raa/sda)

Erstellt: 27.01.2010, 18:02 Uhr

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1 Kommentar

Beni Schärer

27.01.2010, 13:43 Uhr
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Swissmedic abschaffen und sich den Europäischen Zentren anschliessen für die Zulassung. Wie schwerfällig swissmedic ist, hat sich schon sehr oft gezeigt. Alternative Medikamente werden nicht zugelassen. Halt schon sehr Pharmalastig. Würde mich interessieren, wieviel Herr Vassella in diesen Pool einzahlt. Antworten



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