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Tierische Gewinner und Verlierer des Jahres 2009

Aktualisiert am 28.12.2009

Manchen Tieren bescherte das vergangene Jahr weitere Katastrophen, anderen gute Nachrichten: Die Liste der meist betroffenen Spezies.

1/10 Verlierer: Tiger. Der Tiger hat in den letzten zehn Jahren etwa 40 Prozent seines Lebensraums eingebüsst. Schuld sind Wilderei, Verlust und Zerstückelung seines Lebensraums. Nach Schätzungen des WWF leben noch etwa 4000 Exemplare in der Wildnis. Das ist eine Abnahme von 95 Prozent in den letzten hundert Jahren. Besonders dramatisch sieht es beim südchinesischen Tiger aus: Mit nur noch 20 bis 30 Individuen steht er kurz vor dem Aussterben. Für den Erhalt der Wildkatze hat der WWF Reservate in verschiedenen Regionen eingerichtet, zum Beispiel in Indien und Kambodscha.
WWF

   

Für mehr als einen Drittel der Arten dieser Erde sieht die Zukunft düster aus, wie die aktuellste rote Liste der internationalen Naturschutzorganisation IUCN (International Union for Conservation of Nature) zeigt. Von 47'677 untersuchten Arten sind gemäss aktueller Liste 17'291 vom Aussterben bedroht – 1996 lag die Zahl noch bei rund 10'000.

Doch der WWF will zeigen, dass es auch Lichtblicke gibt. Er hat eine Liste der Gewinner aus der Tierwelt den Verlierern gegenübergestellt. Zu den Glücklichen gehören diesmal Bienenfresser und Tintenfische. In der Schweiz und weltweit gibt es eine Reihe von Arten, die seit 2009 unter besonderem Schutz stehen oder bei denen bereits etablierte Schutzmassnahmen positive Wirkung zeigen. Doch nicht immer sind die Gewinner für den Menschen willkommen – wie das Beispiel Borkenkäfer zeigt.

Erstellt: 28.12.2009, 16:03 Uhr

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