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Todgeweihte Paradiese

Ein Bildband zeigt, welche Gebiete vom Klimawandel besonders bedroht sind.

1/11 Halligen (Deutschland)
Seit Jahrhunderten passen sich die Bewohner der zehn kleinen Halligen vor der Nordseeküste dem Meer an. Wegen der globalen Erwärmung und dem Ansteigen des Meeresspiegels wird jedoch mit einer Häufung von Überflutung und Bodenerosion gerechnet.
www.knesebeck-verlag.de

   

Der soeben erschienene Bildband «100 einzigartige Orte» dokumentiert Gebiete auf unserem Planeten, die schon bald nicht mehr existieren könnten. Wenn die Temperatur unseres Planeten weiterhin ansteigt, seien nicht nur meernahe Orte wie Venedig, Bangkok, New York, Rotterdam oder die Malediven tatsächlich vom Untergang bedroht. Viele Gegenden der Welt mit ihren komplexen Ökosystemen seien gefährdet durch die sich abzeichnenden Klimaveränderungen, schreibt der Verlag Knesebeck in einer Medienmitteilung.

Die Aufnahmen im Bildband werden mit Texten ergänzt, die die Geschichte der Plätze und ihre besondere Problematik schildern. Die skizzierten Szenarien würden nicht in einer fernen Zukunft liegen, sondern könnten schon in den nächsten Jahren Realität werden. Basis für die Auswahl der 100 Orte ist der mit dem Nobelpreis ausgezeichnete IPCC Report(Intergovernmental Panel on Climate Change.

«100 einzigartige Orte» (gebunden), erschienen im Knesebeck-Verlag. 290 Seiten, 150 farbige Abbildungen, 65 Franken. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 12.03.2010, 13:57 Uhr

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