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Amerikas neue Wunderwaffe sitzt in einer Boeing 747

Aktualisiert am 12.02.2010

«Airborne Laser» wird das Gerät genannt, welches Raketen mittels gebündelter Lichtstrahlen vom Himmel holen soll. Der erste Testflug war ein Volltreffer.

Dicke Schnauze mit grosser Lupe: Der «Airborne Laser» am Bug einer Boeing 747 gehört bald zum Abwehrarsenal der USA.

Dicke Schnauze mit grosser Lupe: Der «Airborne Laser» am Bug einer Boeing 747 gehört bald zum Abwehrarsenal der USA.
Bild: Reuters

Wenn hier der Lichtstrahl rauskommt, wirds heiss: «Airborne Laser».

Wenn hier der Lichtstrahl rauskommt, wirds heiss: «Airborne Laser». (Bild: Reuters)

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Mit dem «Airborne Laser» habe man in der Nacht über der Küste Kaliforniens eine Rakete während der Startphase abgeschossen, teilte das Militär am Freitag mit. Das Steuersystem habe die Rakete klar erfasst, hiess es in der Mitteilung. Der Test habe bewiesen, wie gebündelte Energie erfolgreich gegen Flugraketen eingesetzt werden könne.

Die Behörde sprach von einer «revolutionären» Entwicklung. Die Rakete sei von einer mobilen Plattform im Meer abgefeuert worden und binnen Sekunden von den Sensoren der neuen Waffe erfasst worden. Die ganze Prozedur habe zwei Minuten gedauert. Auch eine zweite Testrunde verlief demnach erfolgreich. Die Laserkanone habe dabei eine Rakete zerstört, die von einer Bodenstation auf der Insel San Nicolas gezündet worden sei.

Ursprünglich hatte die US-Armee den Lasertest schon vor zwei Jahren geplant. Der «Airborne Laser» ist Teil des umstrittenen US- Raketenschilds. Er soll feindliche Interkontinentalraketen in deren Startphase abschiessen. (cpm/sda)

Erstellt: 12.02.2010, 18:59 Uhr

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