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Baut Sawiris in Andermatt eine gigantische Gondelbahn?

Aktualisiert am 06.12.2009

Die Gondel soll vom Gemsstock über das Dorf hinweg ins Skigebiet Nätschen führen. Laut einem Medienbericht ist ein kanadisches Planungsbüro bereits an der Arbeit.

1/7 Vom Gemsstock hinüber ins Skigebiet Nätschen: Ungefährer Streckenverlauf der geplanten Gondelbahn.

   

Die Seillänge würde 2,9 Kilometer betragen, die Gondel 480 Meter über dem Talboden schweben. Dies berichtet der «SonntagsBlick». Vorbild sei die Bahn im kanadischen Whistler Blackcomb, die mit 4,4 Kilometern Seil deutlich länger ist. Technisch sei das Projekt von Andermatt-Investor Samih Sawiris machbar, sagt Istvan Szalai, CEO des Gondelbahnkonzerns Garaventa AG, die auch im Whistler-Projekt engagiert war.

Planungsarbeiten würden bereits laufen, heisst es im Bericht. Das Büro Ecosign habe bereits einen Masterplan verfasst. Die Kanadier seien weltweit die erste Adresse für solche Grossprojekte. Und hätten auch die Bahnen für die olympischen Spiele in Whistler und in Sotschi in Russland geplant.

«Noch ein langer Weg»

Franz Steinegger, Präsident der Andermatt Gotthard Sportbahnen AGS, scheint begeistert: «Damit könnten wir das gesamte Skigebiet zusammenbringen.» Kommerziell seien aber noch viele Fragen offen. Die Kosten für das Grossprojekt werden auf 200 Millionen Franken geschätzt.

Laut dem Bericht plant Sawiris, der zurzeit in Andermatt eine riesige Touristenanlage mit mehreren Hotels und Hunderten von Wohnungen errichtet, einen weiteren Coup: Eine Seilbahn von Göschenen auf den Gütsch, der Tagestouristen direkt und ohne Umweg über das Dorf Andermatt ins Skigebiet bringen wird.

Sawiris selber gab keinen Kommentar ab. Dafür Andermatt-Legende Bernhard Russi, der beim reichen Ägypter im Verwaltungsrat sitzt: «Bis wir in Andermatt so weit sind, ist es noch ein langer Weg.» (sam)

Erstellt: 06.12.2009, 22:09 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.