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Harter Schlag für Indiens Mond-Programm

Aktualisiert am 31.08.2009

Im Oktober gestartet, am Samstag den Kontakt verloren: Indiens Mondsonde Chandrayaan-1 wird von der Weltraumbehörde aufgegeben. Es war noch nicht einmal Halbzeit.

Mondsonde aus den Augen verloren: ISRO-Chef G. Madhavan Nair sieht die Mission trotzdem als Erfolg.

Mondsonde aus den Augen verloren: ISRO-Chef G. Madhavan Nair sieht die Mission trotzdem als Erfolg.
Bild: Keystone

Es sei nicht mehr gelungen, noch einen Kontakt zu dem Satelliten herzustellen, erklärte der Sprecher der indischen Behörde für Weltraumforschung (ISRO), S. Satish, am Montag. Die Mission sei damit beendet. Zu Forschungszwecken wolle man aber die USA und Russland ersuchen, die derzeitige Position der Sonde noch ausfindig zu machen.

Der Kontakt zur 80 Millionen Dollar teuren Chandrayaan-1 war am frühen Samstagmorgen abrupt abgerissen. Bis dahin war der Satellit 312 Tage im All und hatte den Mond mehr als 3400 Mal umkreist. Es seien schon 95 Prozent seiner auf zwei Jahre angelegten Mission erfüllt worden, sagte Satish.

Mit dem Start der Sonde im vergangenen Oktober war Indien in den exklusiven Kreis der Länder mit eigenen Mondmissionen eingetreten, zu denen die USA, Russland, die ESA in Europa, Japan und China zählen. (cpm/ap)

Erstellt: 31.08.2009, 14:18 Uhr

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Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.