«Ich glaube, dass die Welt ohne Religion besser wäre»
Von Barbara Vonarburg. Aktualisiert am 07.07.2009 27 Kommentare
Will im Leben keine unedle Rolle spielen: Der 76-jährige Steven Weinberg. (Bild: Adrian Moser)
Galaxienhaufen.
Rätselhafte Materieform
Steven Weinberg zählt in den USA zu den bekanntesten Wissenschaftlern. Im Rahmen des 175-Jahre-Jubiläums der Universität Bern hielt der Nobelpreisträger am Montagabend einen Vortrag über dunkle Materie. Von dieser rätselhaften Materieform gibt es im Universum etwa sechsmal mehr als von der gewöhnlichen Materie, aus der die Sterne wie unsere Sonne, die Planeten und wir selbst bestehen. Die dunkle Materie sendet kein Licht aus und reflektiert auch keine Strahlung, deshalb ist sie unsichtbar. Dass es sie gibt, schliessen die Forscher aufgrund der Wirkung ihrer Schwerkraft. Ohne sie würden ganze Galaxien auseinanderfallen.
Weinberg ist Professor für Physik und Astronomie an der University of Texas in Austin. Den Nobelpreis erhielt er 1979 zusammen mit Abdus Salam und Sheldon Glashow. Die drei hatten eine Theorie entwickelt, wie sich der Elektromagnetismus und die schwache Wechselwirkung, die beim radioaktiven Zerfall eine Rolle spielt, einheitlich beschreiben lassen. Damit fassten sie zwei von vier Grundkräften zusammen. (bva)
Sie haben vor gut dreissig Jahren den Bestseller «Die ersten drei Minuten» geschrieben über den Anfang des Universums nach dem Urknall. Stimmen die Aussagen von damals noch heute?
Seither ist die Präzision bei unseren Messungen enorm gestiegen. Ich schrieb damals, dass das Universum zwischen 10 und 20 Milliarden Jahre alt ist. Heute wissen wir, es sind 13,7 Milliarden Jahre. Geändert hat sich etwas: Wie jedermann glaubte ich damals, dass sich die Expansion des Universums abschwächen wird. 1998 wurde aber entdeckt, dass sich die Expansion beschleunigt. Dies kann mit einer Art dunkler Energie erklärt werden, die im Raum selbst vorhanden ist. Das wussten wir 1977 noch nicht.
Sie sind nicht nur berühmt als Physiker, sondern auch bekannt als scharfer Kritiker der Religion.
Ich habe vieles kritisiert, die Religion, die bemannte Raumfahrt, die Raketenabwehr.
Was ist falsch an der Religion?
Es gibt zwei Antworten: Als Wissenschaftler bin ich es gewohnt, die wissenschaftliche Wahrheit durch Beobachtung und mit dem Verstand zu beurteilen und mir viel Zeit zu nehmen, bevor ich zu einem definitiven Schluss komme. Ich bin es auch gewohnt, herauszufinden, dass ich bei einigen Dingen falsch lag. Diese Erfahrung passt nicht sehr gut zum Antrieb religiöser Leute, die gläubig sind, nur weil ihre Eltern dies bereits waren oder weil der Glaube sie glücklich macht oder weil sie annehmen, dass sie sonst sündigen würden. Als Wissenschaftler habe ich eine Abneigung gegen die Art und Weise, wie religiöse Leute zu einem Urteil gelangen.
Und die zweite Antwort?
Die Religion richtet so viel Schaden an. Es gibt auch Gutes, und es ist schwierig, Gutes und Schlechtes gegeneinander abzuwägen. Aber ich bin überzeugt: Wenn man die Geschichte betrachtet und sogar die Gegenwart, dann schadet die Religion mehr, als dass sie hilft.
Aber liefert die Religion nicht ethische oder moralische Grundsätze?
Es gibt Menschen, die auch ohne Religion ein völlig moralisches Leben führen – ich zum Beispiel. Und es gibt Menschen, die religiös sind und glauben, dass die Religion sie lehrt, andere zu töten aufgrund des unterschiedlichen religiösen Glaubens. So wie ich die Scharia verstehe, ist die korrekte Strafe für einen Muslim, der kein Muslim mehr sein möchte, der Tod. Das ist furchtbar. Deshalb glaube ich, dass die Welt ohne Religion besser wäre.
Warum führen Sie ein moralisches Leben?
Die Moral könnte eine Folge unserer Evolution sein. Wir mussten lernen, miteinander auszukommen, um in Stämmen zu leben und beispielsweise die Jagd zu koordinieren. Das könnte ein Teil der Antwort sein. Ich stelle mir das Leben aber auch als eine Art Schauspiel vor, in dem man entweder edel oder unedel agieren kann. Und ich schöpfe lieber die Möglichkeiten des menschlichen Lebens aus, als dass ich die unedle Rolle spiele.
Sie glauben also nicht, dass es nach dem Tod noch etwas anderes gibt?
Nein. Ich wünschte, es gäbe etwas. Es wäre sehr nett, wenn ich mich beispielsweise darauf freuen könnte, meine Frau und meine Tochter, wenn sie sterben, nach dem Tod wieder zu sehen. Aber ich glaube das nicht. Das ist sehr traurig. Ab einem bestimmten Alter realisiert man, dass man sterben wird. Meine Haltung scheint mir die logische Fortsetzung davon zu sein. Wir alle sollten erwachsen werden und realisieren, dass jeder von uns sterben wird – für immer.
Sie sagten, dass Sie nicht nur die Religion, sondern auch die bemannte Raumfahrt kritisiert haben.
Viele Bürger würden eine bemannte Marsmission verteidigen, weil sie glauben, sie sei wichtig für die Wissenschaft, die Wirtschaft oder gar das Militär. Tatsache ist, dass die bemannte Raumfahrt weder einen Beitrag an die Wissenschaft noch an die Wirtschaft oder die Verteidigung geliefert hat. Es ist nur eine Show im Weltall. Ich habe nichts gegen Shows. Ich liebe beispielsweise Feuerwerke. Aber dies ist eine unglaublich teure Show.
Hätte es das Apollo-Programm mit der ersten Mondlandung vor 40 Jahren also gar nicht gebraucht?
Das Apollo-Programm fand während des Kalten Krieges statt, und Amerika bangte um sein Prestige gegenüber der Sowjetunion. Vor allem weil diese den ersten Satelliten ins All geschickt hatte, Sputnik. Wir dachten, wir müssten dies wettmachen. Es gab auch Dinge, die Menschen auf dem Mond machen konnten, die man ohne sie nicht realisiert hätte. Heute sind die Robotik und die Computer so weit fortgeschritten, dass man vieles ohne Menschen besser macht. Sicher bei der Astronomie, die mit Satelliten im Weltraum betrieben wird.
Was hielten Sie vor 40 Jahren vom bemannten Mondflug?
Ich dachte damals nicht viel darüber nach. Aber ich glaube nicht, dass es heute einen Grund dafür gibt. Ich denke, es ist sehr dumm, dass beispielsweise die Chinesen ein bemanntes Raumfahrtprogramm entwickeln. Damit verschwenden sie ihr Geld.
Sie befürchten, dass in Zukunft weniger Geld für die Grundlagenforschung ausgegeben wird?
Das ist einer der Gründe, warum ich mich so stark gegen die bemannte Raumfahrt engagiere, weil sie Geld von der richtigen Forschung abzieht. In Amerika ist dies bereits jetzt der Fall. Und ich gratuliere Europa zu seinem Raumfahrtprogramm, das wirklich der Wissenschaft verpflichtet ist und sein Geld nicht an die bemannte Raumfahrt verschwendet.
Ihre Arbeit lieferte die Basis für die Elementarteilchenphysik, wie sie heute am Cern bei Genf betrieben wird. An der Uni Bern sprachen Sie diese Woche aber über die rätselhafte dunkle Materie, aus der ein Grossteil des Universums besteht. Warum haben Sie ausgerechnet dieses Vortragsthema gewählt?
Die Kosmologie scheint die Leute mehr zu interessieren als etwa die Details der Elementarteilchenphysik. Sie hat einen natürlichen Glanz. Jedermann schaut sich die Sterne an und fragt sich, was das Universum ist. Das Thema habe ich zudem gewählt, weil die Chancen gut stehen, dass mit Experimenten hier in der Schweiz am Cern aufgedeckt wird, woraus die dunkle Materie besteht.
Wie gross sind die Chancen, dass man mit dem neuen Beschleuniger LHC herausfindet, was die dunkle Materie ist?
Nicht über 50 Prozent, nehme ich an. Aber die Möglichkeit ist plausibel. Es gibt verschiedene theoretische Überlegungen, woraus die dunkle Materie bestehen könnte. Eine davon sagt, es könnte sich um ein sogenanntes schwach wechselwirkendes, massereiches Teilchen handeln, das man auch Wimp nennt. Wenn es das wäre und wenn es nicht zu viel Masse hätte, dann würde es im LHC erzeugt.
Nach der Panne im letzten September kann der Beschleuniger in Genf erst diesen Herbst erneut gestartet werden.
Das ist traurig. Ich bin kein Fachmann für Experimente und kann deshalb keine Kritik üben. Ich bin sicher, dass man den Schaden reparieren kann, sodass die Maschine richtig funktionieren wird und dass es keinen ähnlichen Unfall geben wird.
Ziel der Physiker ist, eine Weltformel zu finden, die alle Naturkräfte einheitlich beschreibt. Wird dies je gelingen?
Ich weiss es nicht. Die Menschheit ist vielleicht nicht klug genug, die Weltformel herauszufinden. Oder sie könnte schon morgen von einem Studenten entdeckt werden, den bisher niemand kannte. Wir sollten es auf jeden Fall versuchen. Seit ich mit dem Physikstudium begonnen habe, sind enorme Fortschritte gemacht worden. Die grösste Gefahr besteht meiner Meinung nach darin, dass die Menschen beschliessen, dass es sich nicht lohnt, Milliarden von Dollar auszugeben, um Satelliten ins All zu schicken, welche die Strahlung des frühen Universums untersuchen, oder Beschleuniger wie den LHC in Genf zu bauen. Wenn wir Glück haben, brauchen wir keinen neuen, noch grösseren Beschleuniger. Aber ich bin ziemlich sicher, dass wir einen benötigen werden.
Sie sind seit 55 Jahren verheiratet. Haben Sie eine Erfolgsformel für die Ehe?
Meine Frau und ich haben uns gern. Wir respektieren uns. Sie ist sehr klug, und ich habe viel von ihr gelernt. Sie ist Jus-Professorin und hat wahrscheinlich auch etwas Physik von mir gelernt. Wenn wir an einer Party sind, kann sie den Leuten jeweils sagen, wie ich eine bestimmte Frage beantworten werde.
(Tages-Anzeiger)
Erstellt: 07.07.2009, 21:12 Uhr
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27 KOMMENTARE
Ich nicht! Anschauungsunterricht live. Die Welt im Jahre des Herrn 2oo9 Shalom!
Die Leute müssen nur mal hinterfragen was der Sinn des Lebens ist und da kann nur die heilige Schrift eine Antwort geben. Nur schlafen,arbeiten und essen und sterben kann es nicht sein.Es gibt zuviele Religionen,da ist es schwierig den richtigen Weg zufinden.
Dieses zum Mitdenken einladende Interview rief mir folgende Geschichte des Nobelpreisrägers Rabindranath Tagore in Erinnerung:" ich hatte Gott seit Tausenden von Jahren gesucht. ich sah ihn manchmal in weiter Ferne.. ich lief hin.. jedesmal, wenn ich ankam,war er chon weitergegangen.Aber schliesslich kam ich an ein Tor an dessen Schild stand:" Dies ist das Haus in dem Gott wohnt." Rabindanath sagt
Gerne läse ich Weinbergs wissenschaftliche Herleitung zur Aussage 'der Mensch stirbt für immer' ohne die sie in seinem Sinne wohl nicht mehr Bedeutung haben darf als eine 'die in Art und Weise, wie religiöse Leute zu einem Urteil gelangen' hat.
Meiner Meinung nach ist es für kaum einen Atheisten ein Problem zuzugeben, dass er nicht weiss, sondern glaubt, dass es keinen Gott gibt , aber ich keine kaum einen Religiösen, der zugeben würde, dass er nur glaubt, dass es einen Gott gibt, aber es nicht weiss. Und @Stefan Werner: Es ist ein rechter Unterschied zwischen "Religion ist das Opium des Volkes" und "Religion ist Opium für das Volk"
@Brigitte Müller. stimme voll überein, was Religionen betrifft. Aber woher nehmen Sie die Weisheit, zu wissen, was es gibt und was nicht? Ihre Aussage ist nichts anderes als ein Glaube - basiert auf Annahmen. Das mag für Sie stimmen, aber lange nicht für alle. Auf Grund Ihrer Annahmen auf eine allgemeingültige Wahrheit zu schliessen ist so dogmatisch wie die Haltung der meisten Religionen.
@Thomas Merz: Es gab und gibt ja durchaus explizit atheistische Staaten, z.B. das maoistische China oder die Sowjetunion (Karl Marx: "Religion ist Opium für das Volk"). Den Beweis, besser und menschlicher zu sein, haben diese Staaten aber in der Tat nicht erbringen können.
S. Weinberg gibt sich erstaunlich phantasielos. Zwischen postmortaler Familienvereinigung und "gar nichts" gibt es eine Menge Möglichkeiten, von Krisna zum Nirwana, vom Hades zum Himmel. Solange wir nicht wissen, wie Bewusst-sein entsteht, wissen wir auch nicht, ob es ans Gehirn gebunden ist. Jemand der zugibt, nicht zu wissen, ist nicht Atheist, sondern Agnostiker. Atheismus ist eine Glaubensform
Dass es nach dem Tod kein Leben mehr gibt, dafür würde ich jetzt meine Hand nichts ins Feuer legen wollen, eben weil man ja nicht beweisen kann, ob es so ist oder nicht. Man sagt doch, Energie ginge nicht verloren.Das Leben war ja eine Art Energie,sodass diese nach dem Tod gar nicht verloren gehen kann.
Es ist so leicht, Religionen zu kritisieren. Den Beweis, dass eine Welt ohne Religion tatsächlich menschlicher wäre, haben die Atheisten noch zu erbringen. Wenn ich schaue, welche Werte und Normen aktuell in der westlichen Welt im Vordergrund stehen, so wird mir eher bang. Woher haben denn Jugendliche ihre Werte, wenn sie aus Spass andere einfach "wegklatschen"? Sicher nicht aus der Religion...
Religiöse Lehren sind verführerisch. Sie versprechen in Wirklichkeit eine Unwahrheit. Kein übernatürliches , allmächtiges Wesen passt auf uns auf oder irgendwelche höhere Macht hilft der Menschheit. Das ist der Haken, weshalb die Menschen es zur Religion hinzieht. Ohne Religion würde es der Menschheit besser gehen, Mystizismus ist die Weltmacht!
Macht einen sympathischen Eindruck, der Herr. Das Tolle an der Wissenschaft ist m.E., dass sie gerade darauf aufbaut, sich selbst immer wieder auf's Neue zu hinterfragen. Sie ist kritik-, entwicklungs- und lernfähig, sowie sich ihrer eigenen Grenzen bewusst.
Ich bin nun im fortgeschrittenen Alter und bin zu folgender Erkenntnis gekommen: Die meisten toleranten und guten Menschen, mit denen ich zu tun gehabt habe waren nicht gläubig oder zumindestens keine Kirchengänger. Anderseits wurde ich von religiösen Menschen vielmals entäuscht, entweder durch Beleidigungen oder Arroganz gegenüber Mitmenschen.
Wenn wir wissen, ob zuerst das Huhn oder das Ei war, dann wissen wir ob es Leben nach dem Tod gibt oder nicht! Aber sicher ist, dass Religion Opium fürs Volk ist. Opium hat auch seine guten Seiten.
@ Peter Maya: Nur weil Sie diese Annahme richtig finden, heisst das noch lange nicht, dass sie allgemeingültig wahr ist. Ihre Annahme für allgemeingültig wahr zu erklären ist sehr verwandt mit der missionarischen Haltung vieler Religionen - und erscheint mir etwas arrogant und kleingeistig.
Herr Häberle: ich gehe in allem einig. Nur: wenn ich keine eindeutige Aussage machen kann, ist es kein Wissen, sondern eben eine Annahme und, das ist meine Meinung, letztlich ein Glaube. / Bei allen Argumenten fehlt für mich der Zusatz "für mich". Also z.B. "für mich" gibt es kein Leben nach dem Tod oder "für mich" gibt's eins. Dann gibt's auch keine Probleme mit missionieren oder sich bekriegen..
Ein Leben nach dem Tod gibt es definitiv nicht. Zumindest nicht in derselben Form wie vorher. Ein Mensch besteht aus Materie, die sich nach dem Tod in etwas anderes transformiert. Es kann sein, dass ein Kohlenstoffatom ein verstorbenen Menschen sich in hundert Jahren in einem Elefanten wiederfindet. Die Gesamtheit der Seele aber, geht mit dem Tod verloren, Amen!
@Peter Meier Atheisten stützen sich auf empirischen Erfahrungen (wie bereits dargelgt) während sich Relgion, nun, auf was genau stützt? Wenn ich also etwas nicht weiss, aber es für unwahrscheinlich halte, ist das Glaube? interessante Interpretation. Nur weil ich etwas nicht weiss und somit keine eindeutige Aussage machen kann, ist es noch lange nicht Glaube.
Glaube ja - Religion nein! Die Religion ist das abschieben der Verantwortung aus dem Fehlverhalten des Menschen gegenüber seiner angeborene Moral auf ein "höheres Wesen". Das ist auch der Grund warum das bestimmte Buch jeder zu seinem eigenen Nutzen auslegt.
Ein Atheist (ich bin einer) gibt zu dass er nicht weiss (zum Beispiel) ob es ein Leben nach dem Tod gibt oder nicht.. @Herr Meier: da muss die Kirche aber dann bös unter Druck sein dass sie das tut. Da dies ja der Lehre der Unfehlbarkeit diametral widerspricht. Also tun sie nicht so als sei Fehlertoleranz eine Kernkompetenz der Kirche, das ist nämlich ganz und gar nicht so!
Soviel ich weiss, glaubt ein Atheist daran, dass es kein Leben nach dem Tod gibt. Und manche glauben, dass es sehr, sehr wahrscheinlich kein Leben nach dem Tod gibt. Nur wissen tut es wirklich niemand. Dann ist es doch ein Glaube, oder nicht? Abgesehen davon bin ich kein Gegner von irgendwas, jeder soll glauben, was er will.
Religionen haben wirklcih viel Not, Verfolgung und Krieg gegen Andersgläubige gebracht! Es stehen halt immer Menschen dahinter, die ihre Macht und ihre Gier nach Besitz befriedigen wollen. Auch der Atheismus hat diese menschlichen Züge, besser zu als die Andern zu sein. Der einzige Weg aus der Religion und andern Fesseln hat Jesus aufgezeigt! Menschen die an ihn glauben, erleben Freiheit, Frieden!
Herr Häberle: auch der Papst gibt zu, dass die Kirche hie und da falsch lag, also da seh ich keinen grossen Unterschied. Ich wiederhole: solange Wissen auf Glauben basiert, ist das sogenannte Wissen eine Annahme und letztlich ein Glaube mehr. Auch eine logische Begründung basiert auf der Annahme, dass der Verstand alles erfassen kann. Kann er das? Haben Sie das nachgeprüft? Wie ist das beweisbar?
Nie kann ein Atheist mit 100% Überzeugung sagen, es gibt kein Leben nach dem Tod. Wie Weinberg schon sagte, es hat mit empirischen Erfahrungen und unserem Verstand zu tun, dass wir sagen: Es gibt keinerlei Anzeichen oder logische Begründung für ein Leben nach dem Tod, und dass wir nach dem Tod nur noch verrotten ist sehr, sehr wahrscheinlich.
Zitat: Ich bin es auch gewohnt, herauszufinden, dass ich bei einigen Dingen falsch lag Sie, Herr Meier, liegen mit ihrer Anschuldigung also nicht ganz richtig. Obiges Zitat veranschaulicht einen der grössten Unterschiede zwischen Wissenschaft und Religion. Ihr Gleichung Atheismus = Religion ist typisch für "Atheismus-Gegner".
Religionen braucht es wirklich nicht,ist von den Menschen gemacht. Was es braucht ist den Glauben an Jesus Christus der für uns gestorben ist,er hat es uns vorgemacht und uns ein Beispiel gegeben. Gott hat jedem Mensch die Freiheit gegeben sich selbst zu entscheiden. Mit Religion ist eben auch viel Zwang gegeben.
Seine Haltung, dass wir für immer sterben, SCHEINT für ihn die logische Fortsetzung zu sein. In anderen Worten: er glaubt, es sei so. Und tut damit genau das gleiche wie diejenigen, die er kritisiert: er glaubt. Das macht Atheismus ebenfalls zu einer Religion, einer Anti-Religion. Wieso nicht einfach zugeben, dass er es nicht wissen kann und damit leben?
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