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Obama bleibt auf dem Boden
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Landeplatz der Apollo 11 auf dem Mond unter Denkmalschutz gestellt
Eine kalifornische Behörde hat den Landeplatz der Apollo 11 auf dem Mond unter Denkmalschutz gestellt. Die State Historical Resources Commission sprach sich am Freitag für den ungewöhnlichen Schritt aus. Die Erfassung des «Meers der Ruhe» als State Historical Resource ist Teil des Bemühens mehrerer US-Staaten, den Landeplatz zunächst zur National Historic Landmark und schliesslich zum Weltkulturerbe erklären zu können. Ein Behördensprecher sagte, die Staaten Texas, New Mexico, Georgia und Florida wollten dem Beispiel Kaliforniens folgen. Die Landefähre «Eagle» der Apollo-11-Mission hatte am 20. Juli 1969 mit den Astronauten Neil Armstrong und Edwin Aldrin an Bord auf dem Mond aufgesetzt. (DDP)
Obamas Vorgänger hatte George W. Bush während seiner Amtszeit das Programm «Constellation» gestartet. Bis 2020 sollten erneut US-Astronauten zum Mond fliegen. Doch daraus wird nun wohl doch nichts.
US-Präsident Barack Obama wolle das Ziel erneuter bemannter Weltraumflüge zu dem Erdtrabanten aufgeben, verlautete am Freitag aus dem Umfeld des Weissen Hauses. Dieses Programm sei «tot», hiess es nun. Obama wolle den Ende vergangenen Jahres vorgelegten Empfehlungen einer Expertenkommission folgen.
Kommerzielle Flüge
Diese sehen vor, den Einsatz der Rakete Ares I aufzugeben, die bemannte Raumfahrt mit Space Shuttles bis Anfang 2011 vorerst einzustellen und die Internationale Raumstation ISS bis 2020 weiter mitzubetreiben.
Ausserdem will Obama den Angaben zufolge kommerzielle Flüge zur ISS fördern. Der erste kommerzielle Flug dorthin solle 2015 oder früher stattfinden.
Obamas Weltraum-Rede am Montag
Seine neue Strategie für die Weltraumpolitik wollte Obama am Montag bei der Vorstellung des Haushaltsplans für 2011 im Kongress offenlegen. Das Budget der US-Raumfahrtbehörde Nasa soll für die kommenden fünf Jahre um 5,9 Milliarden Dollar erhöht werden, hiess es weiter. (cpm/sda/)
Erstellt: 30.01.2010, 13:31 Uhr









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