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Roboterfisch spürt Giftfässer auf
Verrostete Giftfässer oder lecke Pipelines, in Gewässern gibt es unzählige Quellen möglicher Verschmutzung. Schon heute existieren Methoden, um verschmutztes Wasser zu detektieren. Mit dem Roboterfisch präsentieren die Computer-Forscher um Professor Huosheng Hu an der Universität Essex in England aber eine Weltneuheit.
Drei Jahre im Hafen von Gijon
Ihr Karpfen-ähnliches Gerät soll im Hafen von Gijon in Nordspanien während dreier Jahre das Wasser nach Verschmutzung absuchen und regelmässig Daten abliefern, sagt der Mitinitiant des Projekts, Rory Doyle von der britischen BMT Group, dem britischen «Telegraph». Der Roboterfisch ist mit unzähligen Sensoren bestückt, die die verschiedensten Chemikalien aufspüren sollen.
Farbe und Form wollten die Wissenschaftler möglichst der natürlichen Umgebung anpassen. Auch glauben die Computer-Experten, dass die Fischform grösstmögliche Energieeffizienz bringt.
Ein Meter pro Sekunde
Die Kosten veranschlagen die Gerätebauer auf 20'000 Pfund pro Stück. Sollte sich der Roboterfisch im Test bewähren, käme bei einer grösser produzierten Stückzahl der Preis natürlich runter. In einer ersten Serie wurden fünf Stück des Wundertiers hergestellt. Der Fisch kann sich mit einer Geschwindigkeit von einem Meter pro Sekunde.
Professor Hu kann kaum noch auf die für nächstes Jahr geplante Wasserung des Roboterfisch warten: «Ich bin unglaublich gespannt auf den Verlauf des Projekts.» (cpm)
Erstellt: 19.03.2009, 16:01 Uhr
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Familie, Beruf und Studium
Sonia Uhlmann ist keine typische Studentin. Dank Fernstudium hat sie den Master trotzdem geschafft.






