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So sieht der Burj Chalifa von innen aus
Aktualisiert am 05.01.2010 10 Kommentare
Der Turm beherbergt 900 Luxuswohnungen und ein 16-stöckiges Hotel, das der italienische Modedesigner Giorgio Armani konzipiert hat. Am 18. März soll das Hotel eröffnet werden.
Der 75-jährige Armani stattet neben den 160 Hotelzimmern in den Geschossen eins bis acht und 38/39 auch 144 Eigentumswohnungen aus, die sogenannten Armani Residences in den Stockwerken neun bis 16. Die restlos verkauften Wohnungen sind an Luxus kaum zu überbieten.
Fotos der Hotelzimmereinrichtungen werden bislang nicht preisgegeben - nur Bilder der Wohnungen. Die ersten Zimmer in dem Gebäude sollen im Februar bezogen werden.
60 Etagen sind bewohnbar
Wer etwas weniger Geld zur Verfügung hat und nicht unter Höhenangst leidet, kann ab jetzt auch durch Glasscheiben den Blick von der 442 Meter hohen Aussichtsplattform des Burj geniessen. Insgesamt sind 160 Etagen des Bauwerkes bewohnbar. In den restlichen Stockwerken sind technische Anlagen untergebracht. Der Wolkenkratzer hat insgesamt 57 Aufzüge, die seine Bewohner in Höchstgeschwindigkeit transportieren sollen.
Der Burj Chalifa soll für das tief verschuldete Emirat nicht nur einen weiteren architektonischen Meilenstein setzen. Mit dem Turmbau will Dubai - bekannt für extravagante Projekte wie die künstlichen Palmeninseln vor der Küste oder eine Skihalle mitten in der Wüste - auch die aufgekommenen Zweifel an der Nachhaltigkeit seines Wachstumsmodells zerstreuen.
Das höchste Gebäude der Welt
Der Wolkenkratzer Burj Chalifa überragt mit einer Höhe von 828 Metern den bislang höchsten Turm, Taipei 101 in Taiwan, um rund 300 Meter. An der Errichtung waren etwa 12'000 Arbeiter beteiligt. Der Herrscher des Emirats, Scheich Mohammed bin Raschid al-Maktum, taufte den Wolkenkratzer auf den Namen Burj Chalifa - nach dem Präsidenten der Vereinigten Arabischen Emirate und Herrscher des Nachbaremirats Abu Dhabi, Scheich Chalifa bin Sajid al-Nahijan. In der Bauphase trug das Projekt den Namen Burj Dubai. (bru)
Erstellt: 05.01.2010, 20:24 Uhr
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10 Kommentare
Es war schon immer der Stil seltsamer Regierungen, fehlenden Stil durch geklotzte Grösse zu kompensieren: Der "Palast der Republik" der DDR, der "Palast des Volkes" in Bukarest, die "Basilica of our Lady of Peace" in der Elfenbeinküste, jetzt all die Petrodollartürme und -Aufschüttinseln..... Darauf haben die Armen dort sicher gewartet. Antworten
Auf was ist man eigentlich stolz? Ein Denkmal für die Potentaten. Von europäischen Ingenieuren entworfen. Von ausländischen Sklaven erbaut, welche nach Hause geschickt, weil es nichts mehr zu bauen gibt in den Emiraten. Die arabische Kultur: seit Jahrhunderten nichts mehr Konkretes und Denkwürdiges zu Stande gebracht. Traurige Zurschaustellung einer nicht mehr vorhandenen Grösse. Antworten










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