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Rekordsprung kommt vielleicht erst 2013

Aktualisiert am 11.10.2012

Auch heute wird nichts aus Felix Baumgartners Sprung aus 36'000 Metern Höhe. Der Österreicher will den Rekord aber unbedingt noch dieses Jahr schaffen. Nächster möglicher Termin: Sonntag.

1/16 Die Enttäuschung stand ihm nach dem Abbruch des letzten Versuchs ins Gesicht geschrieben: Felix Baumgartner muss in Roswell wieder aus der Kapsel aussteigen. (9. Oktober 2012)
Bild: Keystone

   

Rekordversuch abgebrochen: Heute wird der Zeitplan für den neuen Versuch von morgen bekannt gegeben. (Video: Reuters )

Testsprung

Der Probesprung aus fast 22 Kilometern Höhe ging glatt.

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Nach der mehrfachen Verschiebung seines geplanten Rekordsprungs will der österreichische Abenteurer Felix Baumgartner voraussichtlich am Wochenende einen neuen Versuch starten. Das nächste «Wetterfenster» sei am Sonntag offen, teilte der Sponsor Red Bull auf der eigens für den Fallschirmsprung eingerichteten Webseite mit. Nähere Informationen sollen den Angaben zufolge in den kommenden Tagen bekannt gegeben werden.

Theoretisch sei ein Sprung noch bis Mitte November möglich, doch das Wetter werde immer instabiler, sagte ein Sprecher. Wenn es dieses Jahr nichts mehr werde, könne erst wieder im nächsten Sommer gestartet werden.

Start in letzter Minute abgesagt

Der 43-jährige Salzburger will als erster Mensch aus 36 Kilometern Höhe springen und im freien Fall die Schallmauer durchbrechen. Das Gelingen hängt von idealen Wetterverhältnissen ab. Am Dienstag wurde ein geplanter Start erst über Stunden verzögert und dann in letzter Minute abgebrochen.

«Das Glück war heute nicht auf unserer Seite», schrieb Baumgartner nach der Absage in einer Nachricht an seine Facebook-Fans: Es sei klar, dass sie es erneut probieren werden. «Wir sind so weit gekommen, es gibt jetzt kein Zurück. Ob morgen oder nächste Woche ist mir egal, aber ich will noch dieses Jahr in die Stratosphäre. Wir sind bereit.»

Für den Sponsor Red Bull hat sich die Aktion bisher auf jeden Fall gelohnt: Zahlreiche Fernsehstationen übertrugen den gescheiterten Versuch am Mittwoch stundenlang live, das Thema dominierte auch die Print-, Radio- und Internetmedien. Der zu Red Bull gehörende Privatsender Servus TV holte mit 222'000 Zuschauern in Österreich eine Rekordquote, die dazugehörige Homepage zählte den Tag über gut 604'000 Videoabrufe (fko/sda)

Erstellt: 10.10.2012, 06:17 Uhr

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