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Start frei für die lange Boeing 747-8

Der Flugzeug-Hersteller Boeing schickt seinen neuen Jumbo-Jet in den kommenden Tagen zum Jungfernflug auf die Startpiste.

Länger als ihre Vorgänger ist die Boeing 747-8: Die Maschine steht in beim Werk Paine Field in Everett im Bundesstaat Washington zum Abflug bereit.

Länger als ihre Vorgänger ist die Boeing 747-8: Die Maschine steht in beim Werk Paine Field in Everett im Bundesstaat Washington zum Abflug bereit.
Bild: Keystone

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Die Frachtversion der 747-8 könne von Montag an zu ihrem Jungfernflug starten, teilte Boeing (BA 74.95 -1.25%) in der Nacht auf Donnerstag in Seattle mit. Der tatsächliche Zeitpunkt richte sich nach dem Wetter und dem erfolgreichen Abschluss vorheriger Tests, hiess es. Die verlängerte und modernisierte Variante des seit mehr als 30 Jahren gebauten Jumbo-Jets ist einer der Problemfälle des Konzerns.

Die Bereitstellung des Flugzeuges liegt rund ein Jahr hinter dem ursprünglichen Zeitplan zurück, was Boeing viel Geld kostet. Die Frachtversion soll nun Ende 2010 ausgeliefert werden. Auf die Passagiervariante 747-8 Intercontinental müssen die Kunden bis Ende 2011 warten.

Antwort auf A380

Um Jahre verzögert hatte sich auch schon die Auslieferung des 787 Dreamliner. Das komplett neu konstruierte Flugzeug machte vor allem wegen seiner neuen Verbundwerkstoffe Ärger. Erst im Dezember konnte der Langstreckenflieger zum Erstflug abheben. Der Dreamliner soll ebenfalls Ende Jahr ausgeliefert werden.

Der neue Jumbo-Jet 747-8 ist eine Antwort auf den A380 des Rivalen Airbus, der im Januar in Zürich und Genf zu sehen war. Auch die Europäer hatten erhebliche Probleme bei der Konstruktion ihres doppelstöckigen Fliegers. Eine Frachtversion legte Airbus nach verhaltenem Interesse der Fluggesellschaften auf Eis. (cpm/sda/)

Erstellt: 07.02.2010, 15:52 Uhr

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