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Verteidigung tritt mit teurem 3D-Film an
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Die Airline trat damit der Auffassung entgegen, eine von einem ihrer Flugzeuge verlorene Metall-Lamelle habe zum Absturz der Air France-Maschine geführt. Der achtminütige 3-D-Film basiere auf den Aussagen von 19 Zeugen, berichteten französische Medien am Freitag. Er widerspricht der Unfall-Darstellung der Ermittler.
Im Kern geht es um die Frage, wann genau Feuer an der Air France- Maschine ausgebrochen ist. Nach Ansicht der Ermittler ist sie beim Start auf dem Pariser Flughafen Charles-de-Gaulle über eine Lamelle gerollt, die eine zuvor gestartete DC-10 der Continental verloren hatte. Dabei platzte ein Reifen der Concorde und der im Flügel eingebaute Tank wurde durchschlagen; der Treibstoff fing Feuer.
Unebenheit soll schuld sein
Nach der im Film präsentierten Variante dagegen brachte schon mehrere Hundert Meter zuvor eine Unebenheit in der Rollbahn den Reifen zum Platzen. Am Fahrwerk habe zudem ein wichtiger Stabilisator für den Parallelllauf der Reifen gefehlt. Beim Gerichtstermin am Donnerstag kritisierte die Richterin jedoch die Auswahl der Zeugen, die die These der Verteidigung stützen.
Der Überschalljet war am 25. Juli 2000 kurz nach dem Start in Paris brennend in ein Hotel gestürzt. Dabei kamen 113 Menschen ums Leben, unter ihnen 97 Deutsche. Fast zehn Jahre später läuft in Frankreich der Prozess gegen die mutmasslichen Verantwortlichen.
Angeklagt sind die US-Fluggesellschaft Continental Airlines und zwei ihrer Techniker. Die letzten Plädoyers sind am 28. Mai angesetzt; das Urteil wird im Herbst erwartet. (cpm/sda)
Erstellt: 05.03.2010, 16:55 Uhr









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