«Goldküstler» zeigen sich spendabel

Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 28.12.2009

Die Meyerstein-Schwestern Janine und Marlene locken ihre Gäste mit echten Engeln zur Weihnachts-Charity.

Janine und Marlene Meyerstein.

Janine und Marlene Meyerstein.

Patricia Boser.

Patricia Boser.

Annina Frey.

Annina Frey.

Silvie Perriniaquet.

Silvie Perriniaquet.

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Notizen zu Namen




Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.

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Janine und Marlene Meyerstein, Chefinnen der Lounge-Bar mit Autowaschanlage, empfingen ihre Gäste an der Kasse und ermutigten sie, die freiwilligen 20 Franken Eintritt zu bezahlen. Auch Clubmitglieder wurden zur Kasse gebeten. So kamen 3'000 Franken für die Stiftung Tanne zusammen, die sich taubblinden Menschen widmet. Im Eingangsbereich wurden die Gäste von Eduard Meltzer fotografiert, neben zwei hübschen blonden weiblichen und einem gut gebauten männlichen Engel. Den Gästen gefiel das, und die Meyerstein-Sisters, die immer gute Ideen haben, ermunterten sie, die Fotos als Glückwunschkarten ihren Freunden zu verschicken. An der Schneebar gab es heisse Drinks, drinnen wurde getanzt, man sah hübsche Frauen, darunter Silvia Affolter, die TV-Ladies Patricia Boser, Annina Frey (nicht für «Glanz & Gloria» im Einsatz), die Genfer Nationalrätin Silvie Perrinjaquet und viele «Goldküstler».

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Eine der schillernden Frauen, die jetzt im Schnee durch St.Moritz schwirren, ist Barbara Meier, die Ex von Werner Meier, früher als «Taxi-Meier» bekannt, und seit er, zu einer Zeit, als man das noch konnte, sein Taxiunternehmen gewinnbringend verkaufte, vielfacher Immobilienmillionär. Auch seine Ex profitierte davon, Barbara Meier besitzt haufenweise Häuser und ist finanziell gut gepolstert. Heute lebt sie vor allem in Monte Carlo. Rechtzeitig für die Saison hat sie sich in Brasilien noch ihre «Brüste machen lassen», und so sieht sie, wie gewohnt, super aus. Dabei wurde sie gerade Grossmutter. Und Werner Meier, wieder verheiratet mit einer Turinerin, mit der er zwei Kinder hat, natürlich Grossvater. Die beiden haben zwei bildhübsche Töchter, die eine, Viviane, hat gerade in der Hirslanden Klinik ein Töchterchen geboren. Viviane Lienhardt ist gut verheiratet, mit dem Privatbankier Christian Lienhardt. Die ganze Haute Volée von Zürich war da, als die beiden vor bald zwei Jahren heirateten. In der Kirche St. Peter, mit Cocktail im Tao’s und dann Essen im Dolder Grand. Alle erinnern sich, wie die weissen Tauben in die Luft flogen und wie gut Barbara Meier aussah in ihrem grünen Kleid. Werner ex-Taxi-Meier ist in St.Moritz lokal berühmter Polospieler.

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Der aus Bern stammende Toni Stoos war früher im Direktorium des Zürcher Kunsthauses, vor ein paar Jahren hat es ihn nach Salzburg verschlagen, wo er das Museum der Moderne (MdM) auf dem Mönchsberg leitet. Toni Stoos muss sich mit den Gegebenheiten der Mozartstadt abfinden, sprich mehr Verständnis für Musik als für Bildende Kunst. Letztere hat dort finanziell einen schweren Stand. Gottseidank gibt es Thaddaeus Ropac. Der 49-jährige Kunsthändler, einziger Oesterreicher unter (laut Art Review) «Europe’s foremost blue-chip gallerists», machte dem MdM eine Schenkung. 28 Kunstwerke im Wert von 860'000 Euro. Grosszügigkeit, die Stoos in Salzburg nicht kennt. 860'000 Euro müssen dem MdM als Ankaufsbudget für zehn Jahre reichen. Stoos durfte die Werke selbst in der Galerie Ropac auswählen. Ropac, gebürtiger Osttiroler, ist in Salzburg gesellschafts- und kulturpolitisch eine Schlüsselfigur. Er war auch in der Findungskommission für den Festspielintendanten ab 2011, Alexander Pereira.

(Tages-Anzeiger)

Erstellt: 28.12.2009, 09:00 Uhr