Zürich geht aus!
Von Hildegard Schwaninger. Aktualisiert am 31.08.2009
«Trotz blauem Auge kochte Horst Petermann Spitze»: Klatschkolumnistin Hildegard Schwaninger.
Links
Notizen zu Namen
Notizen zu Namen. Die wöchentliche Gesellschaftskolumne der Jahrespublikation «WW Who is Who in Zürich» entsteht in einer Medienpartnerschaft mit dem TA. Herausgeber ist Eugen Baumgartner.
Etwas gesehen, etwas geschehen?
Haben Sie etwas Aussergewöhnliches gesehen, fotografiert oder gefilmt? Ist Ihnen etwas bekannt, das die Leserinnen und Leser von baz.ch/Newsnet wissen sollten? Senden Sie uns Ihr Bild, Ihr Video, Ihre Information per MMS an 4488 (CHF 0.70 pro MMS).
Die Publikation eines exklusiven Leserreporter-Inhalts mit hohem Nachrichtenwert honoriert die Redaktion mit 50 Franken. Mehr...
«Zürich geht aus», der 385 Seiten dicke Restaurant-Führer, der einen sicher durch das Dickicht der Zürcher Beizenszene leitet (Chefredaktor ist Wolfram Meister), wurde präsentiert im Hotel Radisson Blu beim Flughafen. Die ganze Gastro-Prominenz der Stadt war anwesend.
Adrette Chauffeure von My Driver Service brachten die VIP-Gäste mit brandneuen BMW-Limousinen zum roten Teppich, und fuhren sie wieder nachhause. Es gab viel pricklenden Cava und gutes Essen. Die Musiker Udo Jürgens und Pepe Lienhard waren da, Modeunternehmer Dschingis mit Heidi. Von Tele Züri sah man Patricia Boser und Gabriela Ursprung (Bild). Wen daten eigentlich die beiden Girls von Swiss Date? Patricia Boser, wie immer schön blond, obwohl sie nicht mehr zu Starcoiffeur Charles Allen geht, sondern zu Coiffina im Jelmoli (hat dort einen Werbevertrag), zeigt ihren neuen Freund Martin Egli (Boser: «Wir sind gleich alt, 35, er ist ledig, nicht geschieden und hat keine Kinder, es passt also alles»). Er ist Vermögensverwalter und arbeitet im Weissen Schloss. Einen Adonis hat auch Gabriela Ursprung. Er ist 1,90 gross, heisst Stefan Gasser und arbeitet bei Lufthansa.
Horst Petermann (Bild) hatte ein blaues Auge, weil er kürzlich vom Velo gefallen ist. Kochte trotzdem einsame Spitze! Zusammen mit anderen Starköchen machte er das Catering für die etwa 700 Gäste!
Klatsch aus der Kunststube Küsnacht: Kürzlich war Naomi Campbell da, das unberechenbare Model, mit ihrem russischen Lover. Und der Milliardär Warid Uzmanow aus Usbekistan fühlte sich durch den Baulärm vor dem Restaurant gestört und löste das Problem auf russisch: Er drückte den Männern mit den Pressluftbohrern tausend Franken in die Hand – und hatte seine Ruhe.
E wie Elmar
Elmar Ledergerber sah super aus, als er den Benefizanlass im Theater Rigiblick (Direktor: Dani Rohr) besuchte. Wieder im sicheren Hafen der Beziehung zu Marie-Claire Meienberg (Bild), machte der ex-Stadtpräsident einen zufriedenen Eindruck. «Ich bin zwei Zentimeter grösser, seit die Last des Amtes von meinen Schultern ist.» Ledergerber stellte sich auf die Bühne des Rigiblick und sang «Nach em Räge schiint d’Sunne.» Tosender Applaus! Moritz Leuenberger, Stammgast in dem Kleintheater am Zürichberg, war am Benefizabend nicht da. Der Bundesrat schaute sich im Schauspielhaus «Der zerbrochene Krug» an.
Hetero-Romantik
Lulu Berner war einst Starmannequin, ihr Konterfei hing von allen Plakatwänden. Das ist über ein halbes Jahrhundert her, und Lulu Berner schaut immer noch super aus. Wenn sie in ihrem flaschengrünen Mini Cooper durch die Gegend saust, meist in Chanel gekleidet. 54 Jahre war sie mit Andy Berner verheiratet, dem Werbeberater und Gründer des Zürcher Jazzfestivals.
Nun ist sie Witwe, doch ihre Freundschaften pflegt sie, und so lud sie letzten Sonntag circa 100 Gäste zum Frühstück ins Café Felix mit anschliessender Filmvorführung im Kino Piccadilly. Gezeigt wurde die Komödie «Was das Herz begehrt» mit Jack Nicholson und Diane Keaton. Ein paar eiserne Junggesellen konnten mitfühlen mit dem alten Frauenverführer Nicholson: Robi Küderli, Husch Schär, John Schnell, früher auch gefährliche Haudegen. Café-Felix-Besitzer Felix Daetwyler schlief im Kino ein, ihm sagt soviel Hetero-Romantik wahrscheinlich weniger.
Jet Set Party
Nun ist der Löwe gezähmt! Der Jurist und Finanzunternehmer Werner Dessauer war ein bekannter Lebemann (verheiratet unter anderem mit Putzi von Opel) doch seit er mit der Psychologin Lotti verheiratet ist, nimmt er es ruhiger.
Kürzlich lud das gastfreundliche Paar zur Einweihung der Orangerie auf seinen Landsitz in Küsnacht. Ganz Zürich war da. Einige kamen früh, weil sie dann noch zur Party ins Hotel St.Gotthard mussten (so Christa und Paul Esterhazy), andere blieben lang, bis ein Platzregen sie aus dem Paradies verscheuchte. Ein riesiges Buffet mit Tessiner Spezialitäten war aufgebaut, die Gäste delektierten sich an Salami und Risotto, Enten und Gänse spazierten über den Rasen. Vermögensverwalter Thomi Herzog konnte dem Schimmel-Klavier, das mitten auf der Wiese stand, nicht widerstehen, und zeigte seine pianistischen Künste.
Unter den Gästen: Galerist Nicola von Senger (war einmal mit Dessauer verwandt, weil dieser mit seiner Tante Ingrid verheiratet war). Ein Kenner bleibt ein Kenner, und so fielen Dessauer fast die Augen aus dem Kopf, als ihm der Galerist Kaspar Fleischmann (Bild) die älteste seiner vier Töchter, die Botticelli-Schönheit Belinda, vorstellte. (Tages-Anzeiger)
Erstellt: 31.08.2009, 10:47 Uhr

