2000 Südschneiser wehren sich mit Gedenkmarsch
Aktualisiert am 26.04.2009 6 Kommentare
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Zur Kundgebung aufgerufen hatte der Verein «Südanflugschneise Süd - Nein» (VFSN), von dem auch die Angaben zur Zahl der Teilnehmer stammen. Unterstützt wurde der Gedenkmarsch in der Innenstadt von zahlreichen Behördenvertretern und Politikern, wie der Verein heute weiter mitteilte. Gastredner waren die Zürcher Stadträtin Ruth Genner (Grüne), Nationalrat Filippo Leutenegger (FDP) und Stadtpräsident Lothar Ziörjen (BDP) aus Dübendorf.
Genner bekräftigte, dass sich die Stadt Zürich klar gegen An-und Abflüge über die dicht besiedelten Wohngebiete der Stadt und Agglomeration ausspreche. Leutenegger prangerte zudem «die Untätigkeit der Bundesbehörden» an. Diese hätten bei den Verhandlungen mit Deutschland versagt.
Klagen über morgendlichen Lärm
Laut dem VFSN-Präsidenten Thomas Morf leiden seit 2000 Tagen Zehntausende von Anwohnern im Süden und auch im Osten des Flughafens Zürich «unter dem Grössenwahn der Flughafenbetreiberin Unique und der Fluggesellschaft Swiss». Sie würden jeden Morgen um 6.01 Uhr von den landenden Flugzeugen aus dem Schlaf gerissen.
Dass die Rechtsverfahren gegen die Südanflüge seit über 2000 Tagen hängig sind, so Morf, sei ein Indiz, dass die Justiz nicht unabhängig entscheide, sondern die Vorgaben der Politik umsetze. Das könnten die Süd-Schneiser nicht diskussions- und kampflos hinnehmen. (raa/sda)
Erstellt: 26.04.2009, 16:39 Uhr
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6 Kommentare
Ich stehe werktags um 5 Uhr auf und gehe um ca. 6 Uhr zur Arbeit. Mich stören die Flugzeuge nicht. Allerdings hat die Politik auch hier total versagt: Viele PW mit deutschen Kennzeichen dürfen hier uneingeschränkt ihr Gas ablassen, aber ihren Luftraum den sperren sie ab. Antworten
Als vom Fluglärm nur das mindere Zürich im Norden bzw. Westen betroffen waren, hatte dies 20 Jahre lang niemanden gekümmert. Heute sind wir zumindest bei einer halbwegs gleichmässigen Verteilung der Flugbewegungen angelangt; dank Deutschland, ob man dies nun mag oder nicht. Die Empfindlichkeiten steigen stark mit der Höhe der Grundstückpreise. Antworten
