«Dass Ringier so weit geht, ist schändlich»
Interview David Vonplon. Aktualisiert am 19.08.2009 84 Kommentare
«Man kann Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler zuzugeben»: Radio-1-Chef Roger Schawinski.
Zufall oder nicht? Schawinski findet, Ringier stelle ihn mit dieser Fotomonatage in einem Werbemailing für Radio Energy als raffgierigen Juden dar.
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Ringier Schweiz-Chef kosterniert
Radio-1-Chef Roger Schawinski will gegen Ringier Klage wegen Verstössen gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb einreichen. Dies berichtete gestern die «SonntagsZeitung». Stein des Anstosses ist eine achtseitige Präsentation, die Energy Zürich Werbekunden versandte. Schawinski wirft dem zum Ringier-Konzern gehörenden Konkurrenzsender vor, darin mit falschen Zahlen zu operieren. Zudem stelle ihn Energy Zürich in einer Fotomontage als geldraffenden Juden dar.
Ringier Schweiz Chef Marc Walder zeigt sich auf Anfrage von baz.ch/Newsnet konsterniert über das Vorgehen von Roger Schawinski. Man habe vereinbart, dass man am Montag zusammen telefoniere. Als erstes habe er dann von Schawinskis Rundumschlag in der Fachpresse gelesen.
Energy-Zürich-Chef Dani Büchi bezeichnet die Vorwürfe Schawinskis als «aus der Luft gegriffen»: Radio 1 störe sich an einer Präsentation, in der man Radio 1, Energy Zürich und die anderen Sender miteinander vergleiche. «Inhaltlich gibt es daran nichts auszusetzen und mit dem ganzen Tumult will man nun von diesen Tatsachen ablenken.» Das, so Büchi, bedauere er.
Den Interpretation, dass die besagte Illustration Schawinski als raffgierigen Juden zeige, sei «an den Haaren herbeigezogen»: «An der Fotomontage ist nichts Antisemitisches.» Wer den Konzern Ringier kenne, wisse, dass dieser gerade gegenüber diesem Thema eine äusserst sensible Haltung habe.
Der Streit findet vor dem Hintergrund der umstrittenen Vergabe der Radiokonzessionen für das Sendegebiet Zürich statt. Dabei ging Energy Zürich leer aus, Radio 1 dagegen soll künftig ein grösseres Sendegebiet erhalten. Gegen diesen Entscheid ist ein Rekurs von Ringier hängig. Ringier-Schweiz-Chef Walder sieht laut «SonntagsZeitung» keinen Anlass, sich für die Präsentation zu entschuldigen. Einer allfälligen Klage Schawinskis sehe er gelassen entgegen, so Walder.
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Herr Schawinski, laut «SonntagsZeitung» sind Sie dabei, Klage gegen Ringier einzureichen - der Streit um die angeblich Sie verunglimpfende Werbebroschüre von Energy Zürich scheint zu eskalieren. Wollen Sie tatsächlich vor die Richter gehen?
Ja. Ich hatte gehofft, dass Ringier gewillt ist, den Schaden zu beheben und sich entschuldigt. Nun haben sich zwei führende Ringier-Leute öffentlich geäussert, dass das Unternehmen dazu nicht bereit ist, und deshalb werde ich eben klagen. Offenbar kann man Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Das haben andere vor mir ebenso erlebt.
Auch Sie teilen gerne und oft aus. Weshalb gehen Sie nun bis zum Äussersten und schlagen den Rechtsweg ein?
Ihre Frage verwundert mich. Ringier handelt klar gesetzeswidrig. Wenn Sie mir nun vorwerfen, dass ich ein kritischer Journalist und Medienunternehmer bin, der seit mehr als dreissig Jahre für seine Sache einsteht, dann überrascht mich das. Damit unterstellen Sie mir doch, dass ich selber an diesen unsäglichen Angriffen schuld bin und mich deshalb nicht beklagen soll.
Nein. Aber Ihre Klage könnte auf eine gewisse Nervosität hindeuten im Hickhack um die künftige Radiokonzession im Raum Zürich.
Nervös ist man offenbar bei Ringier - sogar in Panik, wie mir scheint. Ich sehe diesmal leider keinen anderen Weg, nachdem meine zweiwöchigen Bemühungen mit Ringier-Spitzenleuten kein Ergebnis gebracht haben. In den dreissig Jahren meiner Karriere bin ich noch nie vor Gericht gegen einen Konkurrenten vorgegangen, das ist also eine Premiere. So stehen die Dinge, leider.
Was bringt Sie denn derart auf die Palme?
Ringier diskreditiert unser Radio bewusst mit falschen Aussagen und fordert unsere Werbekunden mit unzulässigen Preisvergleichen dazu auf, Radio 1 nicht mehr zu buchen. Dies sind eindeutige Verstösse gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG. Ich habe bei einer Durchsicht der Energy-Werbeschrift mindestens zehn solcher Verstösse gezählt. Ausserdem wurde meine Person auf perfide Weise mit Fotomontagen der Lächerlichkeit preisgegeben. Dass das Ganze noch vor dem Hintergrund einer heiklen politischen Situation stattfindet – wir warten auf den Rekursentscheid des Bundesverwaltungsgerichts -, zeigt die verwerfliche Haltung des Medienhauses.
Die Fotomontage Ringiers auf dem Werbemailing ist zweifellos geschmacklos. Doch wie kommen Sie darauf, dass diese antisemitisch ist?
Das ist nicht meine Interpretation. Ich schliesse das vielmehr aus den Reaktionen meines direkten Umfelds, aus dem Feedback von Kunden, sogar von Konkurrenten, die über die Fotomontage entsetzt sind. Jeder Betrachter kann sich eine eigene Meinung darüber bilden, ob hier nicht gezielt jahrhundertealte antisemitische Klischees verwendet wurden, um sich wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Jedenfalls kenne ich keinen anderen Fall, in dem ein Unternehmer in solcher Form dargestellt wurde. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene gegen mich vorgeht.
Wie das?
Bereits im August 2001 veröffentlichte der «Blick» eine Karikatur, in der ich nach dem Verkauf meiner Firma als geldgieriger Jude dargestellt werde, der seine Mitarbeiter mit Almosen abspeist. Dabei habe ich rund 4,5 Millionen freiwillig an die Mitarbeiter verteilt. Wer sonst hat dies in der Schweiz noch gemacht? Herr Ringier sicher nicht. Und da frage ich mich, ob es nur Zufall ist, dass ein und derselbe Verlag zweimal auf diese Weise ausgerechnet gegen diesen einen Unternehmer schiesst. Beim ersten Mal habe ich mich nach Gesprächen mit Michael und Ellen Ringier ruhig stellen lassen. Aber diesmal ist der Fall noch verwerflicher, da man uns damit klar wirtschaftlich schaden will. Deshalb habe ich reagiert. Im Übrigen habe ich bei Radio 1 bisher gegen zehn Millionen Franken investiert, von Gewinnen ist in der heutigen Medienkrise keine Rede.
Gab es auch andere Fälle, in denen Sie sich hierzulande antisemitisch behandelt fühlten?
Nein. Gerade deshalb ist diese Diskussion für mich besonders belastend. Das Thema Antisemitismus hat mich noch nie beschäftigt. Wenn ich jeweils in einer Auseinandersetzung stand, habe ich immer versucht, das Problem allein mit sachlichen Argumenten zu lösen; ich habe nicht nach möglichen weiteren Motiven geforscht. Diese Einstellung war für mich lebenswichtig, denn alles andere hätte mich paralysiert. Hier aber ist ein Punkt erreicht, den ich nicht übersehen kann - nicht übersehen will. Dass gerade das Haus Ringier, das sich gerne hoher ethischer Standards rühmt, so weit geht, ist für mich besonders schändlich.
Waren Sie in Deutschland, in der Zeit als Sat.1-Chef, mit Antisemitismus konfrontiert?
Ich war fünf Jahre in Deutschland und weiss, wie stark man dort in dieser Frage sensibilisiert ist. Dort wäre ein solches Vorgehen durch einen renommierten Verleger absolut undenkbar. Ringier, das in Deutschland mit dem Intellektuellenblatt «Cicero» verlegerisch tätig ist, hat in der vom Krieg weitgehend unbelasteten Schweiz offenbar aber ganz andere Standards, wenn man sich davon direkte Vorteile erhofft.
Es gab Gerüchte, dass Ringier Radio 1 kaufen wollte, diese Verhandlungen aber scheiterten. Geschieht der Rechtsstreit auch vor diesem Hintergrund?
Nein. Das waren nur üble Nachreden, die ganz gezielt von Ringier gestreut wurden, um Radio 1 als nicht gefestigte Radiostation darzustellen. Die Ringier-Führung selbst hat erst dann so richtig zur Kenntnis genommen, dass Ringier ein eigenes Radio besitzt, als es durch den negativen Konzessionsentscheid verloren ging. Von da an wurde Radio Energy zur absoluten Priorität erklärt und Kampagnen ohne Ende lanciert. Man will mit allen Mitteln einen grossen Abschreiber verhindern, wie man mir erklärt hat. Offenbar ist man dabei bereit, jede Grenze zu überschreiten. (baz.ch/Newsnet)
Erstellt: 19.08.2009, 09:40 Uhr
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84 Kommentare
ich habe das die informationen gesehen, welche energy an kunden verschickt hat. ich muss sagen, dass ist das letzte. hier wird nur auf radio 1 und deren gesicht roger geschossen. also mit so einem papier bestätigt energy einmal mehr die ganze sache. dieses radio darf keine konzession erhalten. marc walder: machen sie bitte die personalmutation! Dani Büchi als geschäftsführer ist nicht mehr tragbar Antworten
Îch finde Herr Schawinski hat absolut recht mit seinen Ausasagen. Alle die Ihm dünnhäutigkeit vorwerfen oder sogar meinen er würde die Rassismus Keule schwingen sage ich ur, wenn es keinen Antisemitismus gäbe, dann bräcugte man auch nicht solche Massnahmen . Es ist schon sehr bedauerlich dass solche 30er Jahre Klischeebilder gebraucht werden um Herrn Schawinski zu diskreditieren. Antworten
Es ist wie so oft im Leben: Der richtige Moment des Abschieds wird verpasst und wenn man dann jenseits der biologischen Grenze versucht alten Erfolgen nachzurennen, wird es einfach nur peinlich. Roger Schawinski hat viel geleistet, aber jetzt stürzt sich der Pionier gerade selber vom Sockel. Bye-Bye Roger. Die Zeit war reif, aber du hättest es selber merken müssen und dich noch lächerlich machen. Antworten
Das ist Kindergarten von Roger Sch. Er fühlt sich anscheinend in die Ecke gedrängt und wenn man nicht mehr weiter weiss, dann kommt das Antisemitismus-Argument. Schwach, sehr schwach sogar. Radio 1 serbelt vor sich hin und der liebe Roger will Aufmerksamkeit. Die Kampagne von Energy ist frech, das ist so. Aber kein Grund ein solches Theater zu veranstalten. Ausser man will von etwas ablenken... Antworten
Gratuliere Hr. Schawinski, mutig gegen Ringier anzutreten. Das wagen in der Schweiz Wenige. Wer kann die besten Anwälte bezahlen, wie Ringier? Es war raffiniert, diese Verleumdungen. Jeder weiss, dass FA Meyer energischer Verteidiger israelischer Interessen in Palästina ist. Das Verteidigunsgkonzept gegen den antisemitischen Vorwurf war somit schon aufgestellt. Borer ist jedoch nicht vergessen! Antworten
Als pensionierter Bundesbeamter bin ich nicht ein Freund von Herrn Schawinski. Aber ich schaetze seine Dienste fuer eine Radio freie Schweiz. Was hier der Ringier Verlag gegen Schawinski unternimmt ist eine Schweinerei. Blick,SonntagsBlick und Bundesrat Deiss, haben unseren besten Mann in Deutschland mit einer Sex Luege kaputt gemacht. SchweizerInnen erwachet, Blick/Ringier braucht Umsatz. Antworten
Radio Energy ist in der Schweiz unvergleichlich und MUSS bleiben. Dieses Radio kann man nicht einfach so kopieren. Roger Schawinski wird langsam unerträglich und schadet sich so nur selber. Für mich ist Roger Schawinski ein Spieler, nicht mehr und nicht wenger. Schade. Auch Bundesrat Moritz Leuenberger schein ein nicht gut auf Ringier zu sprechen sein. Private Abrechnung gefällig? Antworten
Wer solche Werbung nötig hat, der kann einem leid tun. Man kann Schawinski mögen oder nicht. Das gilt auch für Ringier. Im Zweifel stelle ich mich hinter den im "Spiel" Schwächeren. Schwach auf der Brust, kann man da zum Hause Ringier nur sagen. Und mit dem Begriff Pressefreiheit wird heute Schindluder betrieben, dass es (k)eine Freude ist. Unschön. Antworten
Aber, aber Herr Schawinski..kaum einer weiss das sie Jude sind und noch weniger interessiert dies. Aber so kann man aber natürlich besser jammern nur ist es heftig an den Haaren herbei gezogen. Radio 1 ist das mit abstand schlechteste Produkt welches sie je geliefert haben und völlig unnötig. Mich wundert auch ihre empfindlichkeit denn selber haben sie ständig die Grenzen überschritten. Antworten
Seit Baz Online mit dem Tagi fusioniert hat, tauchen immer mehr zürcher Lokalthemen auf, die ausserhalb der Limmatstadt wirklich kein Aas interessieren; Schawinski genen Ringier ist so ein typisches ZH-Lokalärgernis. Who else cares? Reichts denn nicht, dass wir ein "nationales" Fernsehen haben, dass glaubt, ausserhalb der zürcher Kantonsgrenzen sei die Welt zu Ende? Antworten
Dass der oft etwas arrogant wirkende Schawinski sich das nicht gefallen lässt und sich energisch wehrt, hebt sein Ansehen bei mir beträchtlich. Ringier erlaubt sich seit Jahrzehnten viel zu viel unter dem Deckmäntelchen der Pressefreiheit und meinte nun wohl, dass diese auch in der Werbung gilt. Man kann nur hoffen, dass diesem "Verein" mal ein gewaltiger Schuss vor den Bug blüht! Antworten
Blick, Radio Energy ,Glueckspost etc......alles Ringier Medien. Der Verlag hat Probleme. Die SchweizerInnen sind intelligenter geworden, nach der Borer Sex Geschichte, glaubt die Schweiz n icht mehr alles was aus der Dufourstrasse kommt. Also Rogeeeeeeee kaempfe gegen diesen Verlag. Noch was: In einigen Jahren wird Ringier einem deutschen Verlagshaus gehoeren. Antworten
Man kann Schawisnki moegen oder verurteilen. Aber der Ringier Konzern mit Blick ist doch der groesste Abschaum an der Dufourstrasse. Da wird Botschafter Borer mit Sexluegen eingedeckt. Diese Schmutz Werbekampagne gehoert zum Riniger Spiel. Die Auflagen sind am Boden, Energy Radio hat keine Konzession. Ich werde keine Ringier Zeitungen in der Zukunft mehr lesen. Antworten
Schawinsky hat eine sehr dicke Haut. Wenn er diese Bilder so interpretiert dann ist es so wie er sagt: Antisemitismus. Es ist eines, einen unbequemen Konkurrenten fertig machen zu wollen, etwas ganz anderes, mit solcher Propaganda zu schiessen. Ringier hat nicht genug Geld in seiner Geldtruhe, um ihn aus dem Weg kaufen zu können, keinen Stil ihn auszubooten, keine Ideologie mit ihm zu konkurrieren Antworten
Ich kann Roger Schawinski mehrheitlich zustimmen. Die Kampagne welche Ringier zugunsten von Radio Energy führt, sucht ihresgleichen. Nach dem negativen Konzessionsentscheid war "Blick am Abend" für ca. einen Monat das Energy Propagandainstrument schlechthin. Auch der UVEK Vorsteher wurde mehrmals attakiert. Wohl ein Signal dafür, dass Ringier zuviel Marktmacht hat und diese auch schamlos ausnutzt? Antworten
Ich kann mir gar nicht vorstellen,dass Ringier&Co.AG antisemitisch ausgerichtet ist? Immerhin ist die Verlegersgattin Ellen Ringier öfters in jüdischen Organisationen zu Gast und wirkt dort aktiv mit und wurde sogar für ihr Engachement offiziell im Zürcher Stadthaus geehrt! Antworten
Mit dieser Aktion zeigt Ringier genau das Problem auf, warum Radio Energy keine Konzession mehr erhalten wird. Das Mediengesetz schreibt vor, dass bei zwei gleichwertigen Anbietern, derjenige eine Konzession erhält, der unabhängig von einem grossen Medienkonzern ist. Damit will man eine Meinungskonzentration vermeiden. Mit dieser Kampagne will nun Ringier eben seine Machtposition ausnutzen. Antworten
Schawinski wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Nicht dass mir das Vorgehen von Ringier gefällt, aber Schawinski polarisiert seit Jahren in gleicher Weise. Wenn er die Karikatur mit dem Geldgierigen als Antisemitismus auslegt, stösst erweist er seinen Glaubensgenossen einen Bärendienst. Antworten
"What goes around comes around" - ein wahres Wort. Wer über Jahre derart austeilt, wie Schawinski, der muss auch einstecken können. Unabhängig davon, dass ich die Präsentation auch vollkommen daneben finde: ein solches Theater zu veranstalten ist, mit Verlaub, kindisch. Will er damit von der Tatsache ablenken, dass Radio 1 ein Flop ist? Ktikitfähigkeit kennt er nicht, leider. Und das ist schade! Antworten
Schawinski hat jahrelang ausgeteilt (auch nicht auf die zarte Tour), jetzt soll er auch einmal etwas einstecken können. Jeder Unternehmer muss etwas geldgierig sein, damit sein Unternehmen nicht vor die Hunde geht. Dieser "Vorwurf" finde ich nicht schlimm. Aber ich möchte den Medien-Monopolisten Ringier deshalb nicht in Schutz nehmen, wie dieses Unternehmen laufend einzelne Personen diffamiert... Antworten
Antisemitismus? So eine Blödsinn! Schawi sollte ein bisschen mehr Grösse zeigen. Hinweis nebenbei: Ellen Ringier ist wohl - selber jüdischen Glaubens - eine der engagiertesten Vertreterinnen der jüd. Gesellschaft in Zürich, nur kann sie über sich selbst wenigstens manchmal lachen, Schawi wohl nicht. - Wer die Oeffentlichkeit sucht darf nicht ein Schawi-Mimöschen sein! - Und Radio 1 ist eh fad. Antworten
Herr Schawinski sollte jetzt nicht die beleidigte Leberwurst spielen und den Antisemitismusvorwurf kultivieren. Bei einem Nichtjuden wäre wegen dieser Karkiatur kein solches Theater entstanden. Geldgier ist zwar verwerflich, kommt aber leider in allenGesellschaften vor, auch in der jüdischen. Wer soviel austeilt, muss auch einmal einstecken können! Antworten
so ein gestürm um nichts! roscheee soll mal nicht übertreiben, nur weil sein radio ein flop ist. und energy soll akzeptieren, dass sie in ein paar wochen den stecker ziehen müssen. viel wind um nichts. typisch sommerloch! michael ringier und schawinski sind dicke freunde! also, ales nur ablenkungsmanöver! wie viele leute hat roscheee schon verletzt/verarscht? na also, cool bleiben. Antworten
Ganz ehrlich, was soll man denn eigentlich von einem Verlag erwarten, der so einen ........... wie die Schweizer Illustrierte bzw. den Blick herausgibt ? Dank Roger Schawinski gibt es heute nicht nur das DRS-Radio Programm. Frei nach Blödelbarde Otto Walkes: Man hat das Gefühl, der Blick ist an einer Toilette angeschlossen, heraus kommt nur ............ Bravo Roger, nur weiter so. Antworten
Ich muss Herrn Häfliger zustimmen. Bis zu diesem Artikel wusste ich nicht einmal (und hat mich auch ehrlich gesagt nicht interessiert) ob Herr Schawinski Jude ist oder nicht. Ich habe deshalb in der erwähnten Karikatur auch "nur" einen raffgierigen Menschen entdecken können. Die gibts nähmlich zuhauf....... Das dies ein Fall für das Antirassismus-Gesetz sein soll.... Antworten
Also bitte Herr Schawinski. Jetzt die "Judenmasche" zu bringen ist wirklich billig. Meine Frau ist Judin und sie hat sich an den Bildern uberhaupt nicht gestort - sie hat nicht einmal einen Zusammenhang gesehen. Sie wollen doch nicht allen Ernstes nach Jahrzehnten im offentlichen Leben plotzlich neu Ihre ethnische Herkunft betonen? Geht es Ihnen geschaftlich dermassen schlecht? Antworten
Anscheinend hat gerade Herr Schawinski dieses Klischeedenken verinnerlicht, anders wäre es ihm, wie 95% der Bevölkerung, gar nicht in den Sinn gekommen eine derart irre Verleumdung zu vermuten. Nichts deutet auf Judentum hin, dass Herr Schawinski einen Geldhaufen und ein verschmitztes Lächeln dahin deutet, spricht Bände über seine Vorstellungen über das Judentum. Lächerlich selbst für mich ..... Antworten
Aber Rosche, wer wird denn gleich auf die Barrikaden steigen... Wie im interview gesagt, solange Du austeilen kannst ist alles in Ordnung, Deine Haltung in Sachen einstecken ueberrascht, gar enttaeuscht mich, ein bisschen. Ps.: Dass Dir Raffgier nachgesact wird, hat wohl damit zu tun, dass Du beim Verkauf Deiner Firma Millionen gemacht hast, nich Deine ehemaligen Mitarbeiter ;-) Antworten
Kann bitte endlich jemand Radio Energy den Stecker rausziehen ? Dieses Werbemailing ist an primitivität nicht mehr zu überbieten. Dass ein Produkt aus dem Haus Ringier auch noch in die Juden-Klischeeschublade greift ist schlicht unverständlich. Man stelle sich nur vor, z.B. die SVP hätte sowas auf Flyern gebraucht - wie laut wäre da der Aufschrei aus dem (Ringier-) Boulevard erklungen..... Antworten
Was macht man denn da für ein Theater?? Warum soll "Jude" ein Schimpfwort sein? Juden waren schon immer gute Geschäftsleute, also was soll denn da anrüchig sein? Ausserdem ist es bei den meisten Menschen so, dass wenn sie einmal Geld gerochen, dass sie dann immer noch mehr davon haben möchten. Ich hätte auch gern mehr davon....;-) war halt nicht so clever wie Schawinsky, aber er hats verdient ! Antworten
Witzig finde ich, dass hier im Forum einerseits über den Blick als dämliches Boulevardblatt hergezogen wird, ist ja auch berechtigt, aber andererseits von den gleichen Leuten gewürdigt wird, dass Schawinski das Privat-Radio möglich gemacht hat. Private Radiosender sind kulturell unterste Schublade und absolut überflüssig, dem Blick ebenbürtig. Danke, Roger! Antworten
Ringier ist wirklich der letzte Abfall, was Presse und Journalismus anbetrifft, selbst wenn Michael Ringier sich gerne als Nachkomme von gläubigen Hugenotten zu erkennen gibt. Seit der Affäre Borer kommt bei mir kein Ringier -Erzeugnis mehr in's Haus. Diese Affäre war für mich der Beweis wie mit hinterhältigem Unrat Ringier Geld machen will. Antworten
Wenn Ringier eine Kampagne für NRJ machen will, dann sollte es die Vorteile von NRJ hervorheben. Nicht ein anderes Radio attackieren. Aber, gibts überhaupt Vorteil? Sich über S. als Privatperson mit jüd. Abstammung lustig zu machen und ihm als Unternehmer so zu schaden ist unter aller Sau! NRJ ist eh peinlich: Engl. Aussprache ist ja "en-ar-dschei", nicht "Energy". Sollte wohl französisch sein... Antworten
Roger Schwinski hat viel geleistet! War oft am Puls der Zeit! Roger: die 1 ist ein Flopp! Mit Radio 1 hat er einmal einen Fehlgriff gemacht! Trotzdem bleibt er ein Medien-Genie! Er hat die elektonische Schweizer Medienlandschaft gestaltet! Alle anderen waren Trittbrettfahrer! Scheitern gehört zum Leben! Radio 1 war nicht sein bester Wurf! Aber Roger Schawinski kann es noch besser! Wartet mal ab! Antworten
Nicht viele Schweizer haben in den letzten 30 Jahren die Kultur unseres Landes so wesentlich gepraegt wie Roger. Ich finde, dass dieser Mann enormen Respekt verdient. Fuer sein Schaffen, seine Courage, seinen unbaendigen Willen dieses Land zu liberalisieren. Und sei es nur mit dem Senden von Musik die wir damals hoeren wollten und nicht hoeren durften. Sind wir immer noch noch nicht weiter? Antworten
Die Fotomontage ist grenzenlos blöd und die Karikatur von 2001 völlig gaga. Aber Ringier und antisemitisch? Da wiehern die Hühner. Wohl kein Verlag der Schweiz hat derart viele jüdische Mitarbeiter. In höheren Chargen. Die wissen das und Roger Schawinsky weiss es auch. Wird da von beiden Parteien zwecks Auflagesteigerung und Hörerreichweite in Absprache gemeinsam ein Skandälchen hochgeköchelt? Antworten
schawinski zeigt dass er sich nicht mehr anders zu helfen weiss, und dass mit dem antisemitismus ist immer ein guter weg um höchste aufmerksamkeit zu erzielen. von ihm hätte ich das nicht erwartet @Danny Mrielli dass sie das rauchverbot sehnlichst erwarten hat nichts mit dem thema zutun. aber hauptsach ein bisschen die raucher provoziert. Antworten
Der Punkt ist doch, dass Roger Schawinski der mit Abstand innovativste Schweizer Medienunternehmer der Nachkriegszeit ist. Das erzeugt viel Neid bei den Ringiers und all den andern Familienunternehmern, die schon immer in der Regionalliga gespielt haben. Und natuerlich wissen diese Leute auch, dass Antisemitismus auch bei den uebrigen ressentimentbeladenen Provinzlern gut ankommt. Antworten
Diese Karrikatur und auch das Foto sind ungeheuerlich, auch wenn hier beteuert wird, dass kein "absichtlicher" Antisemitismus vorliegt, dann ist es zumindest unterschwellig. Die Schweiz wird leider zu einem Land wo der Antisemitismus mehr und mehr desensibilisiert wird, vielleicht ist dies nicht so erkennbar im Inland aber vom Ausland gesehen ist es offensichtlich und beaengstigend. Antworten
Ja, ja Roger, leider hat dieses feine Medienunternehmen, das Gefühl es könne die Schweiz regieren. Das ist ihnen - zum Nachteil unseres Landes - beim Botschafter Borer auch gelungen (mit einer dilettantischen Fälschung). Wo war Deiss angestellt? Beim Bundeshaus oder bei Ringier? Gerade heute fehlen gute Leute im Zusammenhang mit den Bankenproblemen… Antworten
Interessant finde ich, dass durch diese Diskussion die ethnische Herkunft von Herrn Schawinski bekannt geworden ist. Mir war sie jedenfalls bisher nicht bekannt, und wie ich vermute vielen anderen Menschen auch nicht. Gehört schliesslich auch zur Biografie. Verstehe allerdings nicht, warum dies solche hitzigen Diskussionen auslöst. Antworten
Der im Raum stehende Vorwurf, Roger S. wäre besser im austeilen als im einstecken, mag bis zu einem gewissen grad berechtigt sein.... MAG... denn die zur diskussion stehende schmierenkampagne aus dem hause ringier ist auf einem absoluten niveau der nicht mehr zu überbietenden peinlichkeit... ... und im gegensatz zur "kampagne" stellt sich s. jeweils seinen kontrahenten! peinlich! Antworten
Geldgierig sind Banker, Unternehmer, Führungskräfte … ist Herr Schawinski dabei, kann es durchaus sein, dass er für seine Leistung zuviel verlangt! Das machen Protestanten und Katholiken auch, und man kann es ab und zu auch im Kassensturz und Folgeprodukten nachlesen und erfahren. Roger war früher ein harter Nehmer! Die Mitleidsmasche steht ihm nicht gut! Ich kann harten Konkurrenzkampf erkennen! Antworten
Zum Foto: Raffgierig mag stimmen. Man sieht einen Mann an einem Tisch. Auf dem Tisch stapeln sich bündelweise Banknoten, die offensichtlich ihm gehören. Sein Grinsen drückt eine fast schon unverschämte Zufriedenheit aus. Er hat einen mediteranen Teint und glänzendes schwarzes Haar: ist man damit sofort Jude? Das ist ein bisschen am Kringellöckchen herbeigezogen, Herr Schawinski. Antworten
Wenn sich zwei Medienleute, welche sich regelmässig an den ethischen Limiten des Journalismus bewegen, eine keine "Schlammschlacht" durchführen, ist es normal, dass eben ein Jeder ein wenig mit Dreck beschmutzt wird. Dass die Ringiergruppe zur Zeit viel von ihrem Lack verliert, ist grösstenteils der Verdienst der "grössten " (und schlechtesten) Tageszeitung der Schweiz. Vive la liberté de presse! Antworten
Allen, die hier nichts von Antisemitismus erkennen können, sei mal gesagt, dass eine Botschaft genau das aussagt, was sie auslöst. Und bei mir kommen da dunkle Bilder im Sinne von "Kauft nicht bei Juden!" auf. Es würde sich um normalen Wettbewerb handeln, aber mit dem Bild des Geld scheffelnden stellt sich NRJ ganz klar in die braune Ecke. Antworten
Der Blick hatte mit seinem Boulevard-Blatt mal einen direkten Machtstatus im politischen System der Schweiz. Das wurde zb. auch an Schulen gelehrt. Eine Zeitung, welche die simpelste Stimme des Volkes auf den Punkt bringt (Sogar im frankophonen.-Teil). Doch was ist geblieben? Nichts. Die Macht und die Politik ist weg. Geblieben ist nur das verlorene Niveau des Blättchen - Warme, schmutzige Luft. Antworten
Wir leben nun einmal im Zeitalter des Homo Oeconomicus. Das Streben nach fetten Gewinnen ist weit verbreitet, aber einen Radiopionier wie Roger Schawinski darf man meiner Meinung nach keinesfalls so darstellen, wie dies Ringier tut. Selbst wenn man vom Vorwurf des Antisemitismus absieht, gegen den guten Geschmack verstossen die Bilder und Karikaturen auf jeden Fall. Antworten
Rigier = Blick und mit denen geht es rasant bergab. Herr Schwinski ist kein Freund von mir. Vor seiner Leistung aber habe ich Achtung. In nun mit atisemtischen Schmiereien (und das ist die Zeichung jetzt und die beim Verkauf von Radio 24 ohne Zweifel, in Deutschland strafbar) zu diskreditieren, kann nur von jemandem kommen der am Ende ist und allen Anstand verloren hat. Auch als Christ. Antworten
Die gleichen Leute, die an einem Ostersonntag vor Jahren unseren besten Botschafter in Deutschland schlecht machten und eine Sex Geschichte erfanden, sind nun bei Ringier wieder am Werk. Ich hoffe, wie Borer damals, dass Herr Schawinsky einige Millionen kassiert mit seiner Klage. Michael Ringier wird ihm sicher kurz vor Verhandlung Geld anbieten. Antworten
selber immer wieder und gerne austeilen, Leute lächerlich machen und diskreditieren (z.B. Doppelpunkt), und dann ab einer - in der Tat saublöden - Fotomontage so heftig reagieren? Souverän über der Sache stehen und nicht zu reagieren scheint die Stärke des Herrn Schawinski nicht zu sein. Pfui Energy, pfui Schawi. Antworten
Ringier zeigt sich noch immer als schlechter Verlierer. Hätte die Ringier-Führung nur ihre Hausaufgaben gemacht. Dass das Radio nur für Erwachsene keine berauschenden Hörerzahlen vorweisen kann, ist ja kein Geheimnis und Schawinski sollte dies akzeptieren. Früher oder später wird Schawinski sein Radio dann aber Ringier verkaufen, da diese keine Konzession mehr für ihr Radio NRJ erhalten werden. Antworten
Als wir im Rahmen einer Firmenveranstaltung "Hey Jude" ab einem Liedtextblatt mitsingen sollte, war ein deutscher Kollege geradezu entsetzt, denn das "Jude" hatte offenbar sein ethisches Empfinden getroffen. Oder der Begriff "Judas- Ohren" (ein Speisepilz) auf einer Speisekarte entlockte ihm spontan die Aussage, dass es so was in Deutschland nicht geben dürfte. Ringier käme in D ins Kreuzfeuer! Antworten
Chapeau für alles was Roger Schawinski geleistet hat. Leider vergisst er zu erwähnen, dass er selbst jüdisch ist und sich deshalb so betroffen fühlt. Das ganze betrifft das Anti-Rassismus-Gesetz, ein allfälliger Rechtsstreit betreffend abwerben von Inseratekunden kann wohl zutreffen, ist jedoch vermutlich irrelevant. Betroffene Hunde bellen Rosche, hast du noch immer nicht genug $ ? Antworten
Zwei Sachen erwarte ich sehnlichst. 1. Das Rauchverbot (auch wenn das Gesetz in ZH verwässert wurde) und 2. Ruhe vor Radio Energy. Wenn sogar BR Leuenberger klare Worte findet sollte es eigendlich klar sein. Ringier gehört doch jetzt schon die Hälfte der Presseschweiz. Sonderbar das dieser Verlag solche Diffamierungs- kampagnen nötig hat. Auch RS hat seine Fehler aber ich schätze seine Arbeit! Antworten
Nicht dass mir der Herr Schawinski, abgesehen vielleicht seiner Kassensturz-Zeit, oder seiner genialen Zeit als Radiopirat vom Pizz Margherita - gopf - Goppera, oder so, jemals sympathisch gewesen wäre. Medien-Unternehmer sind sich in den letzten zwei Jahrzehnten so unheimlich ähnlich geworden, Hans was Heiri. Aber was Ringier da lostritt, ist halt was Ringier ist. Blick/Blikk... Boulevard... Antworten
Was Ringier da treibt, ist eine bodenlose Frechheit. Das Bild zielt ganz klar auf diese uralten Ressentiments gegenüber jüdischen Mitmenschen. Das hat niemand verdient, insbesondere nicht Roger Schawinski, der durch sein ausserordentliches Engagement Privatradio in der Schweiz überhaupt erst möglich gemacht hat. Nun kann ich, sollte Energy verschwinden, dem Sender keine Träne mehr nachweinen. Antworten

sascha zahnder
Ringier schadet der Schweiz seit Jahren im In und Ausland mit Hatz und Populismus. Antworten