«Dass Ringier so weit geht, ist schändlich»

Im Zürcher Radiostreit liegen die Nerven blank: Gegenüber baz.ch/Newsnet präzisiert Radio-1-Chef Roger Schawinski, weshalb er gegen Ringier Klage einreicht. Er wirft dem Medienhaus Geschäftsschädigung und Antisemitismus vor.

«Nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene spielt mit mir»: Karikatur aus dem «Blick» vom August 2001.

«Nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene spielt mit mir»: Karikatur aus dem «Blick» vom August 2001.

«Man kann Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler zuzugeben»: Radio-1-Chef Roger Schawinski.

«Man kann Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler zuzugeben»: Radio-1-Chef Roger Schawinski.

Zufall oder nicht? Schawinski findet, Ringier stelle ihn mit dieser Fotomonatage in einem Werbemailing für Radio Energy als raffgierigen Juden dar.

Zufall oder nicht? Schawinski findet, Ringier stelle ihn mit dieser Fotomonatage in einem Werbemailing für Radio Energy als raffgierigen Juden dar.

Artikel zum Thema

Ringier Schweiz-Chef kosterniert

Radio-1-Chef Roger Schawinski will gegen Ringier Klage wegen Verstössen gegen das Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb einreichen. Dies berichtete gestern die «SonntagsZeitung». Stein des Anstosses ist eine achtseitige Präsentation, die Energy Zürich Werbekunden versandte. Schawinski wirft dem zum Ringier-Konzern gehörenden Konkurrenzsender vor, darin mit falschen Zahlen zu operieren. Zudem stelle ihn Energy Zürich in einer Fotomontage als geldraffenden Juden dar.

Ringier Schweiz Chef Marc Walder zeigt sich auf Anfrage von baz.ch/Newsnet konsterniert über das Vorgehen von Roger Schawinski. Man habe vereinbart, dass man am Montag zusammen telefoniere. Als erstes habe er dann von Schawinskis Rundumschlag in der Fachpresse gelesen.

Energy-Zürich-Chef Dani Büchi bezeichnet die Vorwürfe Schawinskis als «aus der Luft gegriffen»: Radio 1 störe sich an einer Präsentation, in der man Radio 1, Energy Zürich und die anderen Sender miteinander vergleiche. «Inhaltlich gibt es daran nichts auszusetzen und mit dem ganzen Tumult will man nun von diesen Tatsachen ablenken.» Das, so Büchi, bedauere er.

Den Interpretation, dass die besagte Illustration Schawinski als raffgierigen Juden zeige, sei «an den Haaren herbeigezogen»: «An der Fotomontage ist nichts Antisemitisches.» Wer den Konzern Ringier kenne, wisse, dass dieser gerade gegenüber diesem Thema eine äusserst sensible Haltung habe.

Der Streit findet vor dem Hintergrund der umstrittenen Vergabe der Radiokonzessionen für das Sendegebiet Zürich statt. Dabei ging Energy Zürich leer aus, Radio 1 dagegen soll künftig ein grösseres Sendegebiet erhalten. Gegen diesen Entscheid ist ein Rekurs von Ringier hängig. Ringier-Schweiz-Chef Walder sieht laut «SonntagsZeitung» keinen Anlass, sich für die Präsentation zu entschuldigen. Einer allfälligen Klage Schawinskis sehe er gelassen entgegen, so Walder.

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Herr Schawinski, laut «SonntagsZeitung» sind Sie dabei, Klage gegen Ringier einzureichen - der Streit um die angeblich Sie verunglimpfende Werbebroschüre von Energy Zürich scheint zu eskalieren. Wollen Sie tatsächlich vor die Richter gehen?
Ja. Ich hatte gehofft, dass Ringier gewillt ist, den Schaden zu beheben und sich entschuldigt. Nun haben sich zwei führende Ringier-Leute öffentlich geäussert, dass das Unternehmen dazu nicht bereit ist, und deshalb werde ich eben klagen. Offenbar kann man Ringier nur mit Zwang dazu bringen, Fehler einzugestehen und zu korrigieren. Das haben andere vor mir ebenso erlebt.

Auch Sie teilen gerne und oft aus. Weshalb gehen Sie nun bis zum Äussersten und schlagen den Rechtsweg ein?
Ihre Frage verwundert mich. Ringier handelt klar gesetzeswidrig. Wenn Sie mir nun vorwerfen, dass ich ein kritischer Journalist und Medienunternehmer bin, der seit mehr als dreissig Jahre für seine Sache einsteht, dann überrascht mich das. Damit unterstellen Sie mir doch, dass ich selber an diesen unsäglichen Angriffen schuld bin und mich deshalb nicht beklagen soll.

Nein. Aber Ihre Klage könnte auf eine gewisse Nervosität hindeuten im Hickhack um die künftige Radiokonzession im Raum Zürich.
Nervös ist man offenbar bei Ringier - sogar in Panik, wie mir scheint. Ich sehe diesmal leider keinen anderen Weg, nachdem meine zweiwöchigen Bemühungen mit Ringier-Spitzenleuten kein Ergebnis gebracht haben. In den dreissig Jahren meiner Karriere bin ich noch nie vor Gericht gegen einen Konkurrenten vorgegangen, das ist also eine Premiere. So stehen die Dinge, leider.

Was bringt Sie denn derart auf die Palme?
Ringier diskreditiert unser Radio bewusst mit falschen Aussagen und fordert unsere Werbekunden mit unzulässigen Preisvergleichen dazu auf, Radio 1 nicht mehr zu buchen. Dies sind eindeutige Verstösse gegen das Gesetz gegen den unlauteren Wettbewerb UWG. Ich habe bei einer Durchsicht der Energy-Werbeschrift mindestens zehn solcher Verstösse gezählt. Ausserdem wurde meine Person auf perfide Weise mit Fotomontagen der Lächerlichkeit preisgegeben. Dass das Ganze noch vor dem Hintergrund einer heiklen politischen Situation stattfindet – wir warten auf den Rekursentscheid des Bundesverwaltungsgerichts -, zeigt die verwerfliche Haltung des Medienhauses.

Die Fotomontage Ringiers auf dem Werbemailing ist zweifellos geschmacklos. Doch wie kommen Sie darauf, dass diese antisemitisch ist?
Das ist nicht meine Interpretation. Ich schliesse das vielmehr aus den Reaktionen meines direkten Umfelds, aus dem Feedback von Kunden, sogar von Konkurrenten, die über die Fotomontage entsetzt sind. Jeder Betrachter kann sich eine eigene Meinung darüber bilden, ob hier nicht gezielt jahrhundertealte antisemitische Klischees verwendet wurden, um sich wirtschaftliche Vorteile zu sichern. Jedenfalls kenne ich keinen anderen Fall, in dem ein Unternehmer in solcher Form dargestellt wurde. Und es ist auch nicht das erste Mal, dass Ringier auf dieser Schiene gegen mich vorgeht.

Wie das?
Bereits im August 2001 veröffentlichte der «Blick» eine Karikatur, in der ich nach dem Verkauf meiner Firma als geldgieriger Jude dargestellt werde, der seine Mitarbeiter mit Almosen abspeist. Dabei habe ich rund 4,5 Millionen freiwillig an die Mitarbeiter verteilt. Wer sonst hat dies in der Schweiz noch gemacht? Herr Ringier sicher nicht. Und da frage ich mich, ob es nur Zufall ist, dass ein und derselbe Verlag zweimal auf diese Weise ausgerechnet gegen diesen einen Unternehmer schiesst. Beim ersten Mal habe ich mich nach Gesprächen mit Michael und Ellen Ringier ruhig stellen lassen. Aber diesmal ist der Fall noch verwerflicher, da man uns damit klar wirtschaftlich schaden will. Deshalb habe ich reagiert. Im Übrigen habe ich bei Radio 1 bisher gegen zehn Millionen Franken investiert, von Gewinnen ist in der heutigen Medienkrise keine Rede.

Gab es auch andere Fälle, in denen Sie sich hierzulande antisemitisch behandelt fühlten?
Nein. Gerade deshalb ist diese Diskussion für mich besonders belastend. Das Thema Antisemitismus hat mich noch nie beschäftigt. Wenn ich jeweils in einer Auseinandersetzung stand, habe ich immer versucht, das Problem allein mit sachlichen Argumenten zu lösen; ich habe nicht nach möglichen weiteren Motiven geforscht. Diese Einstellung war für mich lebenswichtig, denn alles andere hätte mich paralysiert. Hier aber ist ein Punkt erreicht, den ich nicht übersehen kann - nicht übersehen will. Dass gerade das Haus Ringier, das sich gerne hoher ethischer Standards rühmt, so weit geht, ist für mich besonders schändlich.

Waren Sie in Deutschland, in der Zeit als Sat.1-Chef, mit Antisemitismus konfrontiert?
Ich war fünf Jahre in Deutschland und weiss, wie stark man dort in dieser Frage sensibilisiert ist. Dort wäre ein solches Vorgehen durch einen renommierten Verleger absolut undenkbar. Ringier, das in Deutschland mit dem Intellektuellenblatt «Cicero» verlegerisch tätig ist, hat in der vom Krieg weitgehend unbelasteten Schweiz offenbar aber ganz andere Standards, wenn man sich davon direkte Vorteile erhofft.

Es gab Gerüchte, dass Ringier Radio 1 kaufen wollte, diese Verhandlungen aber scheiterten. Geschieht der Rechtsstreit auch vor diesem Hintergrund?
Nein. Das waren nur üble Nachreden, die ganz gezielt von Ringier gestreut wurden, um Radio 1 als nicht gefestigte Radiostation darzustellen. Die Ringier-Führung selbst hat erst dann so richtig zur Kenntnis genommen, dass Ringier ein eigenes Radio besitzt, als es durch den negativen Konzessionsentscheid verloren ging. Von da an wurde Radio Energy zur absoluten Priorität erklärt und Kampagnen ohne Ende lanciert. Man will mit allen Mitteln einen grossen Abschreiber verhindern, wie man mir erklärt hat. Offenbar ist man dabei bereit, jede Grenze zu überschreiten. (baz.ch/Newsnet)

Erstellt: 19.08.2009, 09:40 Uhr

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84 Kommentare

sascha zahnder

01.09.2009, 15:37 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Ringier schadet der Schweiz seit Jahren im In und Ausland mit Hatz und Populismus. Antworten


max Demarmels

19.08.2009, 21:39 Uhr
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ich habe das die informationen gesehen, welche energy an kunden verschickt hat. ich muss sagen, dass ist das letzte. hier wird nur auf radio 1 und deren gesicht roger geschossen. also mit so einem papier bestätigt energy einmal mehr die ganze sache. dieses radio darf keine konzession erhalten. marc walder: machen sie bitte die personalmutation! Dani Büchi als geschäftsführer ist nicht mehr tragbar Antworten


Gerd Wassermann

19.08.2009, 08:27 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Îch finde Herr Schawinski hat absolut recht mit seinen Ausasagen. Alle die Ihm dünnhäutigkeit vorwerfen oder sogar meinen er würde die Rassismus Keule schwingen sage ich ur, wenn es keinen Antisemitismus gäbe, dann bräcugte man auch nicht solche Massnahmen . Es ist schon sehr bedauerlich dass solche 30er Jahre Klischeebilder gebraucht werden um Herrn Schawinski zu diskreditieren. Antworten


Silvia Fricker

18.08.2009, 22:43 Uhr
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Es ist wie so oft im Leben: Der richtige Moment des Abschieds wird verpasst und wenn man dann jenseits der biologischen Grenze versucht alten Erfolgen nachzurennen, wird es einfach nur peinlich. Roger Schawinski hat viel geleistet, aber jetzt stürzt sich der Pionier gerade selber vom Sockel. Bye-Bye Roger. Die Zeit war reif, aber du hättest es selber merken müssen und dich noch lächerlich machen. Antworten


Thomas Parpan

18.08.2009, 22:23 Uhr
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Das ist Kindergarten von Roger Sch. Er fühlt sich anscheinend in die Ecke gedrängt und wenn man nicht mehr weiter weiss, dann kommt das Antisemitismus-Argument. Schwach, sehr schwach sogar. Radio 1 serbelt vor sich hin und der liebe Roger will Aufmerksamkeit. Die Kampagne von Energy ist frech, das ist so. Aber kein Grund ein solches Theater zu veranstalten. Ausser man will von etwas ablenken... Antworten


Aschi Oiram

18.08.2009, 20:23 Uhr
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Gratuliere Hr. Schawinski, mutig gegen Ringier anzutreten. Das wagen in der Schweiz Wenige. Wer kann die besten Anwälte bezahlen, wie Ringier? Es war raffiniert, diese Verleumdungen. Jeder weiss, dass FA Meyer energischer Verteidiger israelischer Interessen in Palästina ist. Das Verteidigunsgkonzept gegen den antisemitischen Vorwurf war somit schon aufgestellt. Borer ist jedoch nicht vergessen! Antworten


Kühne Kurt

18.08.2009, 17:17 Uhr
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Irgendwann kommt sie immer zum Einsatz: Die Antisemitismus-Keule. Bei Schawinski hat es halt etwas länger gedauert. Schade. Kurt Kühne, Zürich. Antworten


Ernesto Ballieri

18.08.2009, 15:51 Uhr
Melden 1 Empfehlung

Als pensionierter Bundesbeamter bin ich nicht ein Freund von Herrn Schawinski. Aber ich schaetze seine Dienste fuer eine Radio freie Schweiz. Was hier der Ringier Verlag gegen Schawinski unternimmt ist eine Schweinerei. Blick,SonntagsBlick und Bundesrat Deiss, haben unseren besten Mann in Deutschland mit einer Sex Luege kaputt gemacht. SchweizerInnen erwachet, Blick/Ringier braucht Umsatz. Antworten


Eddie Seiler

18.08.2009, 14:20 Uhr
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Radio Energy ist in der Schweiz unvergleichlich und MUSS bleiben. Dieses Radio kann man nicht einfach so kopieren. Roger Schawinski wird langsam unerträglich und schadet sich so nur selber. Für mich ist Roger Schawinski ein Spieler, nicht mehr und nicht wenger. Schade. Auch Bundesrat Moritz Leuenberger schein ein nicht gut auf Ringier zu sprechen sein. Private Abrechnung gefällig? Antworten


Kurt Aegeri

18.08.2009, 14:11 Uhr
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Wer solche Werbung nötig hat, der kann einem leid tun. Man kann Schawinski mögen oder nicht. Das gilt auch für Ringier. Im Zweifel stelle ich mich hinter den im "Spiel" Schwächeren. Schwach auf der Brust, kann man da zum Hause Ringier nur sagen. Und mit dem Begriff Pressefreiheit wird heute Schindluder betrieben, dass es (k)eine Freude ist. Unschön. Antworten


Gion Risch

18.08.2009, 13:46 Uhr
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@ Hr. Bösiger. Kann Ihnen nur zustimmen. Zürich ist nicht die ganze Schweiz und nicht alles was hier "abgeht" ist sooo wichtig, ... Hr. Schawinski braucht wohl wieder ein bisschen Aufmerksamkeit -> who cares, and get a life! Antworten


Stefan Flüge

18.08.2009, 12:50 Uhr
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Aber, aber Herr Schawinski..kaum einer weiss das sie Jude sind und noch weniger interessiert dies. Aber so kann man aber natürlich besser jammern nur ist es heftig an den Haaren herbei gezogen. Radio 1 ist das mit abstand schlechteste Produkt welches sie je geliefert haben und völlig unnötig. Mich wundert auch ihre empfindlichkeit denn selber haben sie ständig die Grenzen überschritten. Antworten


Phil Bösiger

18.08.2009, 12:47 Uhr
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Seit Baz Online mit dem Tagi fusioniert hat, tauchen immer mehr zürcher Lokalthemen auf, die ausserhalb der Limmatstadt wirklich kein Aas interessieren; Schawinski genen Ringier ist so ein typisches ZH-Lokalärgernis. Who else cares? Reichts denn nicht, dass wir ein "nationales" Fernsehen haben, dass glaubt, ausserhalb der zürcher Kantonsgrenzen sei die Welt zu Ende? Antworten


Peter Waldner

18.08.2009, 12:27 Uhr
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Dass der oft etwas arrogant wirkende Schawinski sich das nicht gefallen lässt und sich energisch wehrt, hebt sein Ansehen bei mir beträchtlich. Ringier erlaubt sich seit Jahrzehnten viel zu viel unter dem Deckmäntelchen der Pressefreiheit und meinte nun wohl, dass diese auch in der Werbung gilt. Man kann nur hoffen, dass diesem "Verein" mal ein gewaltiger Schuss vor den Bug blüht! Antworten


Rolf Schaller

18.08.2009, 12:21 Uhr
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Blick, Radio Energy ,Glueckspost etc......alles Ringier Medien. Der Verlag hat Probleme. Die SchweizerInnen sind intelligenter geworden, nach der Borer Sex Geschichte, glaubt die Schweiz n icht mehr alles was aus der Dufourstrasse kommt. Also Rogeeeeeeee kaempfe gegen diesen Verlag. Noch was: In einigen Jahren wird Ringier einem deutschen Verlagshaus gehoeren. Antworten


Richi Maurer

18.08.2009, 12:16 Uhr
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Man kann Schawisnki moegen oder verurteilen. Aber der Ringier Konzern mit Blick ist doch der groesste Abschaum an der Dufourstrasse. Da wird Botschafter Borer mit Sexluegen eingedeckt. Diese Schmutz Werbekampagne gehoert zum Riniger Spiel. Die Auflagen sind am Boden, Energy Radio hat keine Konzession. Ich werde keine Ringier Zeitungen in der Zukunft mehr lesen. Antworten


Robert Harper

18.08.2009, 11:44 Uhr
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Schawinsky hat eine sehr dicke Haut. Wenn er diese Bilder so interpretiert dann ist es so wie er sagt: Antisemitismus. Es ist eines, einen unbequemen Konkurrenten fertig machen zu wollen, etwas ganz anderes, mit solcher Propaganda zu schiessen. Ringier hat nicht genug Geld in seiner Geldtruhe, um ihn aus dem Weg kaufen zu können, keinen Stil ihn auszubooten, keine Ideologie mit ihm zu konkurrieren Antworten


Markus Hächler

18.08.2009, 11:09 Uhr
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Glückliches Züri. Ihr scheint ja keine wirklichen Probleme zu haben. Sonst müsstet ihr euch nicht dermassen über den Streit zwischen Esel und Langohr ereifern. Antworten


Andreas Rothenbühler

18.08.2009, 11:09 Uhr
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Ich kann Roger Schawinski mehrheitlich zustimmen. Die Kampagne welche Ringier zugunsten von Radio Energy führt, sucht ihresgleichen. Nach dem negativen Konzessionsentscheid war "Blick am Abend" für ca. einen Monat das Energy Propagandainstrument schlechthin. Auch der UVEK Vorsteher wurde mehrmals attakiert. Wohl ein Signal dafür, dass Ringier zuviel Marktmacht hat und diese auch schamlos ausnutzt? Antworten


Paul Thürig

18.08.2009, 11:06 Uhr
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Ich kann mir gar nicht vorstellen,dass Ringier&Co.AG antisemitisch ausgerichtet ist? Immerhin ist die Verlegersgattin Ellen Ringier öfters in jüdischen Organisationen zu Gast und wirkt dort aktiv mit und wurde sogar für ihr Engachement offiziell im Zürcher Stadthaus geehrt! Antworten


Karl Meierhofer

18.08.2009, 10:12 Uhr
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Mit dieser Aktion zeigt Ringier genau das Problem auf, warum Radio Energy keine Konzession mehr erhalten wird. Das Mediengesetz schreibt vor, dass bei zwei gleichwertigen Anbietern, derjenige eine Konzession erhält, der unabhängig von einem grossen Medienkonzern ist. Damit will man eine Meinungskonzentration vermeiden. Mit dieser Kampagne will nun Ringier eben seine Machtposition ausnutzen. Antworten


Markus Berner

18.08.2009, 09:30 Uhr
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Schawinski wurde mit seinen eigenen Waffen geschlagen. Nicht dass mir das Vorgehen von Ringier gefällt, aber Schawinski polarisiert seit Jahren in gleicher Weise. Wenn er die Karikatur mit dem Geldgierigen als Antisemitismus auslegt, stösst erweist er seinen Glaubensgenossen einen Bärendienst. Antworten


Fredy Hitz

18.08.2009, 09:22 Uhr
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"What goes around comes around" - ein wahres Wort. Wer über Jahre derart austeilt, wie Schawinski, der muss auch einstecken können. Unabhängig davon, dass ich die Präsentation auch vollkommen daneben finde: ein solches Theater zu veranstalten ist, mit Verlaub, kindisch. Will er damit von der Tatsache ablenken, dass Radio 1 ein Flop ist? Ktikitfähigkeit kennt er nicht, leider. Und das ist schade! Antworten


Sabrina Meier

18.08.2009, 08:27 Uhr
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Schawinski hat jahrelang ausgeteilt (auch nicht auf die zarte Tour), jetzt soll er auch einmal etwas einstecken können. Jeder Unternehmer muss etwas geldgierig sein, damit sein Unternehmen nicht vor die Hunde geht. Dieser "Vorwurf" finde ich nicht schlimm. Aber ich möchte den Medien-Monopolisten Ringier deshalb nicht in Schutz nehmen, wie dieses Unternehmen laufend einzelne Personen diffamiert... Antworten


Karl v. Mahrzahn

18.08.2009, 08:10 Uhr
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Antisemitismus? So eine Blödsinn! Schawi sollte ein bisschen mehr Grösse zeigen. Hinweis nebenbei: Ellen Ringier ist wohl - selber jüdischen Glaubens - eine der engagiertesten Vertreterinnen der jüd. Gesellschaft in Zürich, nur kann sie über sich selbst wenigstens manchmal lachen, Schawi wohl nicht. - Wer die Oeffentlichkeit sucht darf nicht ein Schawi-Mimöschen sein! - Und Radio 1 ist eh fad. Antworten


Florian Leuthardt

18.08.2009, 07:48 Uhr
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Herr Schawinski sollte jetzt nicht die beleidigte Leberwurst spielen und den Antisemitismusvorwurf kultivieren. Bei einem Nichtjuden wäre wegen dieser Karkiatur kein solches Theater entstanden. Geldgier ist zwar verwerflich, kommt aber leider in allenGesellschaften vor, auch in der jüdischen. Wer soviel austeilt, muss auch einmal einstecken können! Antworten


Theo Stauffer

18.08.2009, 07:39 Uhr
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Ich kenne zwar die Hintergründe nicht aber solche Bilder erinnern stark an Propaganda aus der Nezi-Zeit. Die Zeit wurde hier in der Schweiz nie wirklich aufgearbeitet aber das geht eindeutig zu weit. Antworten


filippo heiri

18.08.2009, 07:28 Uhr
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so ein gestürm um nichts! roscheee soll mal nicht übertreiben, nur weil sein radio ein flop ist. und energy soll akzeptieren, dass sie in ein paar wochen den stecker ziehen müssen. viel wind um nichts. typisch sommerloch! michael ringier und schawinski sind dicke freunde! also, ales nur ablenkungsmanöver! wie viele leute hat roscheee schon verletzt/verarscht? na also, cool bleiben. Antworten


erich rothenbühler

18.08.2009, 06:26 Uhr
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Ganz ehrlich, was soll man denn eigentlich von einem Verlag erwarten, der so einen ........... wie die Schweizer Illustrierte bzw. den Blick herausgibt ? Dank Roger Schawinski gibt es heute nicht nur das DRS-Radio Programm. Frei nach Blödelbarde Otto Walkes: Man hat das Gefühl, der Blick ist an einer Toilette angeschlossen, heraus kommt nur ............ Bravo Roger, nur weiter so. Antworten


Roberto Gardin

18.08.2009, 06:15 Uhr
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Mit der Anschuldigung, dieses Foto sei antisemitisch, wird Herr Schawinski vor keinem Gericht dieser Welt durchkommen. Nicht mal in Israel. Antworten


Anita Beeler

18.08.2009, 05:45 Uhr
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Ich muss Herrn Häfliger zustimmen. Bis zu diesem Artikel wusste ich nicht einmal (und hat mich auch ehrlich gesagt nicht interessiert) ob Herr Schawinski Jude ist oder nicht. Ich habe deshalb in der erwähnten Karikatur auch "nur" einen raffgierigen Menschen entdecken können. Die gibts nähmlich zuhauf....... Das dies ein Fall für das Antirassismus-Gesetz sein soll.... Antworten


christian wenger

18.08.2009, 04:44 Uhr
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Also bitte Herr Schawinski. Jetzt die "Judenmasche" zu bringen ist wirklich billig. Meine Frau ist Judin und sie hat sich an den Bildern uberhaupt nicht gestort - sie hat nicht einmal einen Zusammenhang gesehen. Sie wollen doch nicht allen Ernstes nach Jahrzehnten im offentlichen Leben plotzlich neu Ihre ethnische Herkunft betonen? Geht es Ihnen geschaftlich dermassen schlecht? Antworten


stefan stan

18.08.2009, 04:05 Uhr
Melden

Anscheinend hat gerade Herr Schawinski dieses Klischeedenken verinnerlicht, anders wäre es ihm, wie 95% der Bevölkerung, gar nicht in den Sinn gekommen eine derart irre Verleumdung zu vermuten. Nichts deutet auf Judentum hin, dass Herr Schawinski einen Geldhaufen und ein verschmitztes Lächeln dahin deutet, spricht Bände über seine Vorstellungen über das Judentum. Lächerlich selbst für mich ..... Antworten


philipp baechtold

18.08.2009, 02:35 Uhr
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Aber Rosche, wer wird denn gleich auf die Barrikaden steigen... Wie im interview gesagt, solange Du austeilen kannst ist alles in Ordnung, Deine Haltung in Sachen einstecken ueberrascht, gar enttaeuscht mich, ein bisschen. Ps.: Dass Dir Raffgier nachgesact wird, hat wohl damit zu tun, dass Du beim Verkauf Deiner Firma Millionen gemacht hast, nich Deine ehemaligen Mitarbeiter ;-) Antworten


Anton Brandt

18.08.2009, 01:05 Uhr
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@Martin Häfliger: "Ethnische Herkunft"??? Judentum ist keine "ethnische Herkunft", es ist eine Religion. Ich bin entsetzt über solche Äußerungen. Antworten


Kurt Strebel

18.08.2009, 00:42 Uhr
Melden

Kann bitte endlich jemand Radio Energy den Stecker rausziehen ? Dieses Werbemailing ist an primitivität nicht mehr zu überbieten. Dass ein Produkt aus dem Haus Ringier auch noch in die Juden-Klischeeschublade greift ist schlicht unverständlich. Man stelle sich nur vor, z.B. die SVP hätte sowas auf Flyern gebraucht - wie laut wäre da der Aufschrei aus dem (Ringier-) Boulevard erklungen..... Antworten


Emil Gross

18.08.2009, 00:41 Uhr
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Was macht man denn da für ein Theater?? Warum soll "Jude" ein Schimpfwort sein? Juden waren schon immer gute Geschäftsleute, also was soll denn da anrüchig sein? Ausserdem ist es bei den meisten Menschen so, dass wenn sie einmal Geld gerochen, dass sie dann immer noch mehr davon haben möchten. Ich hätte auch gern mehr davon....;-) war halt nicht so clever wie Schawinsky, aber er hats verdient ! Antworten


Patricia Cardoso

18.08.2009, 00:20 Uhr
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Ich glaube, dass die Zeit aller drei Kontrahenden langsam abläuft - ein letztes Zucken. Tschau Herr Leuneberger, tschau Herr Ringier und tschau Herr Schawinski - wir wrden euch nicht vermissen. Antworten


Reto Knuchel

18.08.2009, 00:09 Uhr
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Witzig finde ich, dass hier im Forum einerseits über den Blick als dämliches Boulevardblatt hergezogen wird, ist ja auch berechtigt, aber andererseits von den gleichen Leuten gewürdigt wird, dass Schawinski das Privat-Radio möglich gemacht hat. Private Radiosender sind kulturell unterste Schublade und absolut überflüssig, dem Blick ebenbürtig. Danke, Roger! Antworten


jean meyer

18.08.2009, 00:08 Uhr
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Ringier ist wirklich der letzte Abfall, was Presse und Journalismus anbetrifft, selbst wenn Michael Ringier sich gerne als Nachkomme von gläubigen Hugenotten zu erkennen gibt. Seit der Affäre Borer kommt bei mir kein Ringier -Erzeugnis mehr in's Haus. Diese Affäre war für mich der Beweis wie mit hinterhältigem Unrat Ringier Geld machen will. Antworten


Beny Amor

18.08.2009, 00:04 Uhr
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Recht hat er :-) Schawinski..Gib Vollgasssssss Antworten


Martin von Arx

18.08.2009, 00:00 Uhr
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Wenn Ringier eine Kampagne für NRJ machen will, dann sollte es die Vorteile von NRJ hervorheben. Nicht ein anderes Radio attackieren. Aber, gibts überhaupt Vorteil? Sich über S. als Privatperson mit jüd. Abstammung lustig zu machen und ihm als Unternehmer so zu schaden ist unter aller Sau! NRJ ist eh peinlich: Engl. Aussprache ist ja "en-ar-dschei", nicht "Energy". Sollte wohl französisch sein... Antworten


Karl Kernen

17.08.2009, 23:38 Uhr
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Roger Schwinski hat viel geleistet! War oft am Puls der Zeit! Roger: die 1 ist ein Flopp! Mit Radio 1 hat er einmal einen Fehlgriff gemacht! Trotzdem bleibt er ein Medien-Genie! Er hat die elektonische Schweizer Medienlandschaft gestaltet! Alle anderen waren Trittbrettfahrer! Scheitern gehört zum Leben! Radio 1 war nicht sein bester Wurf! Aber Roger Schawinski kann es noch besser! Wartet mal ab! Antworten


Patrick Benkert

17.08.2009, 23:08 Uhr
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Nicht viele Schweizer haben in den letzten 30 Jahren die Kultur unseres Landes so wesentlich gepraegt wie Roger. Ich finde, dass dieser Mann enormen Respekt verdient. Fuer sein Schaffen, seine Courage, seinen unbaendigen Willen dieses Land zu liberalisieren. Und sei es nur mit dem Senden von Musik die wir damals hoeren wollten und nicht hoeren durften. Sind wir immer noch noch nicht weiter? Antworten


Raymond Lantz

17.08.2009, 22:55 Uhr
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Hier sehe ich Parallelen zum Fall Frank A. Meier gegen Botschafter Thomas Borer. Auch dort waren gezinkte Karten und gezielt gestreute Unwahrheiten mit im Spiel. Wenn Argumente Fehlen, wird Dreck geschleudert. Pfui. Antworten


Th. K.

17.08.2009, 22:53 Uhr
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Fehlt da nicht die Kippa! Herr Schawinski sollte sich schämen ein solch heikles Thema für seine Promotion zu wählen. Eine schlechte Sache erregt, eine gute verträgt viel Kritik. Antworten


Felix Graf

17.08.2009, 22:36 Uhr
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Die Fotomontage ist grenzenlos blöd und die Karikatur von 2001 völlig gaga. Aber Ringier und antisemitisch? Da wiehern die Hühner. Wohl kein Verlag der Schweiz hat derart viele jüdische Mitarbeiter. In höheren Chargen. Die wissen das und Roger Schawinsky weiss es auch. Wird da von beiden Parteien zwecks Auflagesteigerung und Hörerreichweite in Absprache gemeinsam ein Skandälchen hochgeköchelt? Antworten


Albert Zimmermann

17.08.2009, 22:34 Uhr
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Das sind doch die Stil und Anstandsmedien die jeweils so genau wissen was Stil und Anstand ist Antworten


david lötscher

17.08.2009, 22:26 Uhr
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schawinski zeigt dass er sich nicht mehr anders zu helfen weiss, und dass mit dem antisemitismus ist immer ein guter weg um höchste aufmerksamkeit zu erzielen. von ihm hätte ich das nicht erwartet @Danny Mrielli dass sie das rauchverbot sehnlichst erwarten hat nichts mit dem thema zutun. aber hauptsach ein bisschen die raucher provoziert. Antworten


Peter Poulsen

17.08.2009, 22:24 Uhr
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Die Bildsprache ist eindeutig der antisemitischen Propaganda zu Beginn des letzten Jahrhunderts entlehnt. Man vergleiche http://www.aski.org/portal2/images/10_kb320026.jpg http://tinyurl.com/qml2hb Was um Himmels Willen ist bei Ringier los? Antworten


Piotr Kowalski

17.08.2009, 22:21 Uhr
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Der Punkt ist doch, dass Roger Schawinski der mit Abstand innovativste Schweizer Medienunternehmer der Nachkriegszeit ist. Das erzeugt viel Neid bei den Ringiers und all den andern Familienunternehmern, die schon immer in der Regionalliga gespielt haben. Und natuerlich wissen diese Leute auch, dass Antisemitismus auch bei den uebrigen ressentimentbeladenen Provinzlern gut ankommt. Antworten


Benjamin Jacob

17.08.2009, 22:20 Uhr
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Diese Karrikatur und auch das Foto sind ungeheuerlich, auch wenn hier beteuert wird, dass kein "absichtlicher" Antisemitismus vorliegt, dann ist es zumindest unterschwellig. Die Schweiz wird leider zu einem Land wo der Antisemitismus mehr und mehr desensibilisiert wird, vielleicht ist dies nicht so erkennbar im Inland aber vom Ausland gesehen ist es offensichtlich und beaengstigend. Antworten


Ernst Pauli

17.08.2009, 22:18 Uhr
Melden

Ich mag Schawinski, aber das ist übelste Werbekampagne. Mehr News und vor allem bessere würden Radio 1 besser anstehen, als die alte Judenhasserleier. Antworten


Rolf Raess

17.08.2009, 22:18 Uhr
Melden

Ja, ja Roger, leider hat dieses feine Medienunternehmen, das Gefühl es könne die Schweiz regieren. Das ist ihnen - zum Nachteil unseres Landes - beim Botschafter Borer auch gelungen (mit einer dilettantischen Fälschung). Wo war Deiss angestellt? Beim Bundeshaus oder bei Ringier? Gerade heute fehlen gute Leute im Zusammenhang mit den Bankenproblemen… Antworten


Sven Steiner

17.08.2009, 22:17 Uhr
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Welchem Medienkonzern hat Herr Schawinski eigentlich sein Radio und seine TV Station verkauft? Ich weiss! Er hat sogar Mitarbeiter fürstlich entlohnt! Das war nicht selbstverständlich und sehr sozial! Aber gegen wen schiesst er jetzt? Und warum? Antworten


Martin Häfliger

17.08.2009, 22:16 Uhr
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Interessant finde ich, dass durch diese Diskussion die ethnische Herkunft von Herrn Schawinski bekannt geworden ist. Mir war sie jedenfalls bisher nicht bekannt, und wie ich vermute vielen anderen Menschen auch nicht. Gehört schliesslich auch zur Biografie. Verstehe allerdings nicht, warum dies solche hitzigen Diskussionen auslöst. Antworten


Rene Wetzel

17.08.2009, 22:14 Uhr
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Der im Raum stehende Vorwurf, Roger S. wäre besser im austeilen als im einstecken, mag bis zu einem gewissen grad berechtigt sein.... MAG... denn die zur diskussion stehende schmierenkampagne aus dem hause ringier ist auf einem absoluten niveau der nicht mehr zu überbietenden peinlichkeit... ... und im gegensatz zur "kampagne" stellt sich s. jeweils seinen kontrahenten! peinlich! Antworten


Kevin Forster

17.08.2009, 22:13 Uhr
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Geldgierig sind Banker, Unternehmer, Führungskräfte … ist Herr Schawinski dabei, kann es durchaus sein, dass er für seine Leistung zuviel verlangt! Das machen Protestanten und Katholiken auch, und man kann es ab und zu auch im Kassensturz und Folgeprodukten nachlesen und erfahren. Roger war früher ein harter Nehmer! Die Mitleidsmasche steht ihm nicht gut! Ich kann harten Konkurrenzkampf erkennen! Antworten


Peter Rettinghausen

17.08.2009, 22:04 Uhr
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Zum Foto: Raffgierig mag stimmen. Man sieht einen Mann an einem Tisch. Auf dem Tisch stapeln sich bündelweise Banknoten, die offensichtlich ihm gehören. Sein Grinsen drückt eine fast schon unverschämte Zufriedenheit aus. Er hat einen mediteranen Teint und glänzendes schwarzes Haar: ist man damit sofort Jude? Das ist ein bisschen am Kringellöckchen herbeigezogen, Herr Schawinski. Antworten


Hans meier

17.08.2009, 22:01 Uhr
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Schawinski und Tamedia scheinen zu vergessen, dass Ellen Ringier eine aktive Jüdin ist. Aber wie sagt man so schön: Mit dem Bruder gegen den Cousin, mit dem Cousin gegen den Fremden!!! Antworten


Eddy Beutter

17.08.2009, 21:58 Uhr
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Wenn sich zwei Medienleute, welche sich regelmässig an den ethischen Limiten des Journalismus bewegen, eine keine "Schlammschlacht" durchführen, ist es normal, dass eben ein Jeder ein wenig mit Dreck beschmutzt wird. Dass die Ringiergruppe zur Zeit viel von ihrem Lack verliert, ist grösstenteils der Verdienst der "grössten " (und schlechtesten) Tageszeitung der Schweiz. Vive la liberté de presse! Antworten


Philppe Mayer

17.08.2009, 21:52 Uhr
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Der grösse eil der Schreiber hier snd nunr neidisch auf roger schawinski und auch Antisemiten. solche gibt es in der Schweiz nicht wenige Antworten


Meret C. Bertschinger

17.08.2009, 21:39 Uhr
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Allen, die hier nichts von Antisemitismus erkennen können, sei mal gesagt, dass eine Botschaft genau das aussagt, was sie auslöst. Und bei mir kommen da dunkle Bilder im Sinne von "Kauft nicht bei Juden!" auf. Es würde sich um normalen Wettbewerb handeln, aber mit dem Bild des Geld scheffelnden stellt sich NRJ ganz klar in die braune Ecke. Antworten


A. K.

17.08.2009, 21:34 Uhr
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Der Blick hatte mit seinem Boulevard-Blatt mal einen direkten Machtstatus im politischen System der Schweiz. Das wurde zb. auch an Schulen gelehrt. Eine Zeitung, welche die simpelste Stimme des Volkes auf den Punkt bringt (Sogar im frankophonen.-Teil). Doch was ist geblieben? Nichts. Die Macht und die Politik ist weg. Geblieben ist nur das verlorene Niveau des Blättchen - Warme, schmutzige Luft. Antworten


Patty Koxs

17.08.2009, 21:32 Uhr
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Dumm, geschmacklos, dreckig, pfui ! Keine Überraschung, einfach nur typisch Radio Energy ! Antworten


Christian Maurer

17.08.2009, 21:31 Uhr
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Wir leben nun einmal im Zeitalter des Homo Oeconomicus. Das Streben nach fetten Gewinnen ist weit verbreitet, aber einen Radiopionier wie Roger Schawinski darf man meiner Meinung nach keinesfalls so darstellen, wie dies Ringier tut. Selbst wenn man vom Vorwurf des Antisemitismus absieht, gegen den guten Geschmack verstossen die Bilder und Karikaturen auf jeden Fall. Antworten


Fredi Spiess

17.08.2009, 21:25 Uhr
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Rigier = Blick und mit denen geht es rasant bergab. Herr Schwinski ist kein Freund von mir. Vor seiner Leistung aber habe ich Achtung. In nun mit atisemtischen Schmiereien (und das ist die Zeichung jetzt und die beim Verkauf von Radio 24 ohne Zweifel, in Deutschland strafbar) zu diskreditieren, kann nur von jemandem kommen der am Ende ist und allen Anstand verloren hat. Auch als Christ. Antworten


Sven Hoffmann

17.08.2009, 21:21 Uhr
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Danke Roger! Dir und nur Dir haben wir es zu verdanken dass wir in diesem Ländle die Freiheit haben uns Privatradios anzuhören... aber eben das Volk vergisst schnell! Antworten


Richard Krueger

17.08.2009, 21:18 Uhr
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Die gleichen Leute, die an einem Ostersonntag vor Jahren unseren besten Botschafter in Deutschland schlecht machten und eine Sex Geschichte erfanden, sind nun bei Ringier wieder am Werk. Ich hoffe, wie Borer damals, dass Herr Schawinsky einige Millionen kassiert mit seiner Klage. Michael Ringier wird ihm sicher kurz vor Verhandlung Geld anbieten. Antworten


Anselm Egger

17.08.2009, 21:17 Uhr
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selber immer wieder und gerne austeilen, Leute lächerlich machen und diskreditieren (z.B. Doppelpunkt), und dann ab einer - in der Tat saublöden - Fotomontage so heftig reagieren? Souverän über der Sache stehen und nicht zu reagieren scheint die Stärke des Herrn Schawinski nicht zu sein. Pfui Energy, pfui Schawi. Antworten


Hansjürgen Vogel

17.08.2009, 21:15 Uhr
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Ringier zeigt sich noch immer als schlechter Verlierer. Hätte die Ringier-Führung nur ihre Hausaufgaben gemacht. Dass das Radio nur für Erwachsene keine berauschenden Hörerzahlen vorweisen kann, ist ja kein Geheimnis und Schawinski sollte dies akzeptieren. Früher oder später wird Schawinski sein Radio dann aber Ringier verkaufen, da diese keine Konzession mehr für ihr Radio NRJ erhalten werden. Antworten


David Weiss

17.08.2009, 21:15 Uhr
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Als wir im Rahmen einer Firmenveranstaltung "Hey Jude" ab einem Liedtextblatt mitsingen sollte, war ein deutscher Kollege geradezu entsetzt, denn das "Jude" hatte offenbar sein ethisches Empfinden getroffen. Oder der Begriff "Judas- Ohren" (ein Speisepilz) auf einer Speisekarte entlockte ihm spontan die Aussage, dass es so was in Deutschland nicht geben dürfte. Ringier käme in D ins Kreuzfeuer! Antworten


Klaus Marxer

17.08.2009, 21:14 Uhr
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Chapeau für alles was Roger Schawinski geleistet hat. Leider vergisst er zu erwähnen, dass er selbst jüdisch ist und sich deshalb so betroffen fühlt. Das ganze betrifft das Anti-Rassismus-Gesetz, ein allfälliger Rechtsstreit betreffend abwerben von Inseratekunden kann wohl zutreffen, ist jedoch vermutlich irrelevant. Betroffene Hunde bellen Rosche, hast du noch immer nicht genug $ ? Antworten


Adrian Müller

17.08.2009, 21:13 Uhr
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Andere fertigmachen aber selber nichts einstecken können, das ist Herr Schawinski. Und Antisemitismus kann ich hier auch mit viel Phantasie nicht entdecken. Aber das Schlagwort Antisemitismus kommt halt immer gut an. Antworten


Markus Weilenmann

17.08.2009, 21:12 Uhr
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Meret C Bertschinger hat recht! Antworten


Danny Mrielli

17.08.2009, 21:10 Uhr
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Zwei Sachen erwarte ich sehnlichst. 1. Das Rauchverbot (auch wenn das Gesetz in ZH verwässert wurde) und 2. Ruhe vor Radio Energy. Wenn sogar BR Leuenberger klare Worte findet sollte es eigendlich klar sein. Ringier gehört doch jetzt schon die Hälfte der Presseschweiz. Sonderbar das dieser Verlag solche Diffamierungs- kampagnen nötig hat. Auch RS hat seine Fehler aber ich schätze seine Arbeit! Antworten


Kurt Müller

17.08.2009, 20:59 Uhr
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Da Roger Schawinski inhaltlich nichts zu bieten hat, muss er sich jetzt wohl mit dieser lächerlichen Klage wieder einmal in die Schlagzeilen katapultieren. Antworten


Peter Andras Ziermann

17.08.2009, 20:56 Uhr
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Nicht dass mir der Herr Schawinski, abgesehen vielleicht seiner Kassensturz-Zeit, oder seiner genialen Zeit als Radiopirat vom Pizz Margherita - gopf - Goppera, oder so, jemals sympathisch gewesen wäre. Medien-Unternehmer sind sich in den letzten zwei Jahrzehnten so unheimlich ähnlich geworden, Hans was Heiri. Aber was Ringier da lostritt, ist halt was Ringier ist. Blick/Blikk... Boulevard... Antworten


Leo Ullmann

17.08.2009, 20:56 Uhr
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Das Klischee ist unverkennbar und kommt auch so rüber: Juden-Nase mit Hamster-Backen namens Schawinski......Pfui! Antworten


Peter Müller

17.08.2009, 20:47 Uhr
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Jede Grenze wird überschritten, Panik herrscht bei Ringier, ethische Standards werden reihenweise verletzt... so viel Sensationen gehen unseren heimischen Frequenzen verloren! Alles trieft. Antworten


Meret C. Bertschinger

17.08.2009, 20:44 Uhr
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Was Ringier da treibt, ist eine bodenlose Frechheit. Das Bild zielt ganz klar auf diese uralten Ressentiments gegenüber jüdischen Mitmenschen. Das hat niemand verdient, insbesondere nicht Roger Schawinski, der durch sein ausserordentliches Engagement Privatradio in der Schweiz überhaupt erst möglich gemacht hat. Nun kann ich, sollte Energy verschwinden, dem Sender keine Träne mehr nachweinen. Antworten


Daniel Weisshaupt

17.08.2009, 20:39 Uhr
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Zitat: Roger Schawinski: "Who cares?" Antworten


Peter Abegg

17.08.2009, 20:32 Uhr
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Austeilen, aber nicht einstecken - typisch Roger Schawinski! Antworten


sabine reiser

17.08.2009, 20:20 Uhr
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Seit wann ist unser 'Roge' so dünnhäutig?? Lächerlich! Antworten