Nicht mal Springsteen-Kopie spielt für Trump

Aus «Respekt und Dankbarkeit» gegenüber dem Original nimmt eine Bruce-Springsteen-Coverband nicht an der Amtseinführungsparty für Donald Trump teil.

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Vor seiner Amtseinführung muss der designierte US-Präsident Donald Trump eine weitere musikalische Absage hinnehmen: Eine Bruce-Springsteen-Coverband wird am Donnerstag – am Vorabend der Vereidigung – nicht an einer entsprechenden Party in Washington teilnehmen.

Die Entscheidung sei «ausschliesslich aus Respekt und Dankbarkeit für Bruce und die E Street Band» gefallen, sagte Bandleader Willie Forte am Montag. Springsteen hatte Trump einen «abscheulichen und schädlichen Narzissten» genannt.

Die Teilnahme der Coverband an einer Amtseinführungsparty für Trump hatte vorab bereits für Kritik in den sozialen Netzwerken gesorgt. Springsteen selbst hatte bei der Amtseinführung des demokratischen Präsidenten Barack Obama im Jahr 2009 performt. Dieser zeichnete ihn 2016 mit einer der höchsten zivilen Ehrungen der USA aus, der Freiheitsmedaille.

Die Vereidigung des neuen US-Präsidenten zieht traditionell viele Prominente an, die die Feierlichkeiten begleiten wollen. In diesem Jahr werden Stars aus Hollywood und Co. aber vor allem durch ihre Abwesenheit glänzen. Zuletzt hatte Broadway-Star Jennifer Holliday abgesagt.

Video – Washington probt den Machtwechsel:

(chk/sda)

Erstellt: 17.01.2017, 03:15 Uhr

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