Vatikan-Finanzchef kommt vor Gericht

Der Papst-Vertraute George Pell muss sich im australischen Melbourne wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten.

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

Vatikan-Finanzchef George Pell muss sich wegen des Vorwurfs des sexuellen Missbrauchs vor Gericht verantworten. Wie das Gericht im australischen Melbourne am Dienstag entschied, muss sich Pell in mindestens einem Anklagepunkt verantworten.

Pell ist der bislang ranghöchste katholische Geistliche, der wegen Missbrauchsvorwürfen vor Gericht steht. Der Kardinal soll sich vor Jahrzehnten sexueller Misshandlungen schuldig gemacht haben. Er weist die Vorwürfe zurück.

Der Australier ist die inoffizielle Nummer drei in der Hierarchie des Vatikans. Der ehemalige Erzbischof von Sydney war 2014 von Papst Franziskus zum Finanzchef des Kirchenstaates ernannt worden. Der Papst hat ihn vom Dienst freigestellt, damit er sich in seinem Heimatland den Vorwürfen stellen kann. (chk/AFP)

Erstellt: 01.05.2018, 02:48 Uhr

Artikel zum Thema

Papst-Vertrauter plädiert auf unschuldig

Kardinal George Pell hat in Melbourne alle Missbrauchsvorwürfe zurückgewiesen. Eine erste Anhörung dauerte nur fünf Minuten. Mehr...

Sexueller Missbrauch: Finanzchef des Vatikans in Australien angeklagt

Video Kardinal George Pell soll sich nackt Knaben gezeigt haben. In Australien ist der hohe Würdenträger nun offiziell angeklagt worden. Mehr...

Service

Agenda

Alle Events im Überblick.

Blogs

Sweet Home Best of Homestory: Ein Mann, ein Hund, ein Haus

Tingler Für immer Madge

Das Immobilien-Portal für Basel und die Region

Die Welt in Bildern

Kampf gegen Rassismus: Ein Demonstrant protestiert gegen die Kundgebung «Liberty of Death», eine Versammlung von Rechtskonservativen vor der Seattle City Hall in Seattle, Washington. (18. August 2018)
(Bild: Karen Ducey/AFP/Getty) Mehr...