Zehn mutmassliche Terroristen in Russland verhaftet

Der russische Geheimdienst hat zehn Männer aus Zentralasien verhaftet, die offenbar Anschläge auf Moskau und St. Petersburg geplant hatten.

Kampf dem Terrorismus: Das Gebäude des FSB (ex-KGB) in Moskau.

Kampf dem Terrorismus: Das Gebäude des FSB (ex-KGB) in Moskau. Bild: Stringer/Keystone

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Russland hat seine Bedingungen für eine erneute humanitäre Feuerpause in der syrischen Stadt Aleppo bekräftigt. Vor einer Waffenruhe müsse die Uno offiziell erklären, dass sie bereit und fähig sei, Hilfsgüter nach Ost-Aleppo zu bringen sowie verletzte Menschen aus der umkämpften Stadt heraus zu transportieren, teilte das Verteidigungsministerium in Moskau mit.

«Die Erfahrung der früheren humanitären Pausen hat gezeigt, dass alle Beteuerungen der Uno-Vertreter, Vereinbarungen mit den Kämpfern in Aleppo getroffen zu haben, nur Worte waren», sagte Generalmajor Igor Konaschenkow am Samstag. Alle bisherigen Hilfstransporte seien beschossen worden. Moskau ist enger Partner des Regimes in Damaskus.

Belebte Plätze im Visier

In Russland nahm der Inlandsgeheimdienst FSB unterdessen zehn mutmassliche Terroristen fest. Die aus Zentralasien stammenden Männer hätten Kontakt zur Terrororganisation Islamischer Staat (IS) gehabt und Anschläge auf belebte Plätze in Moskau und St. Petersburg geplant, sagte ein FSB-Sprecher der Agentur Interfax zufolge. Bei dem Zugriff seien selbstgebaute Sprengsätze sowie Schusswaffen und Munition beschlagnahmt worden.

Im Oktober 2015 waren bei einem Bombenanschlag auf eine russische Passagiermaschine alle 224 Insassen ums Leben gekommen. Die Terrormiliz IS bekannte sich zur Tat. (sep/sda)

Erstellt: 12.11.2016, 16:05 Uhr

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