Anleitung zur Ermordung von AfD-Politikern aufgetaucht

Auf der linksextremen Internet-Seite Indymedia soll ein Beitrag erschienen sein, der detailliert beschreibt, wie man AfD-Abgeordnete tötet.

Werden zur Zielscheibe bei Linksextremen: Alice Weidel und Alexander Gauland.

Werden zur Zielscheibe bei Linksextremen: Alice Weidel und Alexander Gauland. Bild: Keystone

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Dem Onlinemagazin «Tichy's Einblick» (TE) soll ein verschlüsselter Beitrag von Indymedia vorliegen, der detailliert beschreibt, wie man ein Attentat auf AfD-Politiker ausübt. Gemäss TE wird in dem Beitrag unter dem Titel «Handreichung fuer Attentate gegen die AfD Schweine im Wahlkampf» dazu aufgerufen, AfD-Politiker gezielt zu töten.

So solle man sich zuerst Waffen beschaffen. Geeignet seien die illegalen Märkte in «Norwegen, Finnland, Polen, Tschechien, Frankreich, Österreich». Eine Waffen-Empfehlung wird von der «Antideutsche Antifa Untergrund», Absender des Beitrags, ebenfalls abgegeben: «Schusswaffen aus polymer-Komposit Ideal ist die Glock 20 Kaliber 10».

Ziele aufgelistet

Auch die jeweiligen Ziele werden aufgelistet. An erster Stelle wird zum Mord an Björn Höcke und danach an «von Storch, Weidel, Gauland, Meuthen» aufgerufen. Die jeweiligen Attentäter, im besten Fall «zwei bewaffnete Operator» und «Frauen ohne Migrationshintergrund», sollen von sogenannten «Spotter» geschützt werden, die die Umgebung um die angezielten AfD-Politiker sichern. Weshalb Frauen? Personenschützer würden solchen Frauen weniger Beachtung schenken.

Zudem sollen die «Spotter» die Sicherheitskräfte mit Knallkörper ablenken, während sich die «Operator» im Umfeld der «Zielperson» bewegen. Dann gelte es den jeweiligen AfD-Exponenten zu töten. TE zitiert folgendermassen aus dem Indymedia-Beitrag:«Genau in dem Moment müssen die beiden Operator nur die Zielperson im Auge haben. Langsam die Waffe ziehen und die Waffen aus unterschiedlichen Positionen Double tap auf den Kopf des Ziels in Schockstarre abfeuern.»

Echtheit ungeklärt

Gemäss «TE» erhalten nur berechtigte Aktivisten Zugang zum verschlüsselten Bereich, auf dem der Beitrag publiziert wurde. Wie die Redaktion von «TE» Zugang zu diesem Portal erlangte und ob dieser Beitrag tatsächlich echt und auch ernst gemeint ist, kann momentan nicht verifiziert werden. Die «Junge Freiheit» schreibt jedoch, dass der Beitrag vom 30. Januar 2019 – gemäss eines ungenannten Sprechers – dem Bundesverfassungsschutz bekannt sei.

Vor wenigen Wochen wurde der Bremer AfD-Chef Frank Magnitz von drei Unbekannten auf offener Strasse niedergeschlagen und schwer verletzt. Auf Indymedia wurde in der Vergangenheit mehrfach zu Gewaltdelikten gegen die AfD aufgerufen – die Seite steht unter Beobachtung des Inlandgeheimdienstes. Auch die AfD ist im Visier des Verfassungsschutzes. (sa/amu)

Erstellt: 31.01.2019, 21:38 Uhr

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