Nach Bin Ladens Tod haben es die Franzosen eilig

Frankreich und die USA erwägen einen frühzeitigen Rückzug ihrer Truppen aus Afghanistan. Grund für den Sinneswandel ist der Tod von Osama Bin Laden.

Der ursprüngliche Plan sieht einen Truppenabzug im Jahr 2014 vor: Französischer Soldat in Afghanistan. (Archivbild)

Der ursprüngliche Plan sieht einen Truppenabzug im Jahr 2014 vor: Französischer Soldat in Afghanistan. (Archivbild) Bild: Keystone

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Frankreich und die USA erwägen nach Angaben des französischen Aussenministers Alain Juppé nach dem Tod von Osama Bin Laden einen rascheren Abzug ihrer Truppen aus Afghanistan.

Juppé sagte dem Fernsehsender France 24, Ziel der Nato in Afghanistan sei zwar nicht der Tod von Bin Laden gewesen. Das Bündnis wolle vielmehr die Regierung stärken und ihr dabei helfen, den Menschen Frieden und Demokratie zu bringen. Nach dem Tod des Al-Qaida-Chefs sei eine Beschleunigung des bis 2014 geplanten Abzugs jedoch eine Option, die auch von den Amerikanern erwogen werde. (mrs/miw/dapd)

Erstellt: 04.05.2011, 14:53 Uhr

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Die Truppen sollen den Menschen «Frieden und Demokratie» bringen: Alain Juppé. (Quelle: France 24)

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